Unter dem Dach der H+E GmbH ver­ei­nen sich zwölf Unter­neh­men zu einem Anla­gen­bau­er für indus­tri­el­le Was­ser­auf­be­rei­tung, Abwas­ser­rei­ni­gung und Was­ser­rück­ge­win­nung. Zum Inge­nieur- und Ser­vice-Team zählt neben H+E als Head­quar­ter ein glo­ba­les Netz­werk in zehn Län­dern.  Dies garan­tiert unmit­tel­ba­re Kun­den­nä­he. In der neu struk­tu­rier­ten Grup­pe bün­delt sich das umfas­sen­de Tech­no­lo­gie­port­fo­lio im Anla­gen­bau und die inter­kul­tu­rel­le Exper­ti­se wird wei­ter gestärkt.

Die Inge­nieu­re von H+E ent­wi­ckeln seit mehr als 80 Jah­ren welt­weit zuver­läs­sig siche­re und nach­hal­ti­ge Anla­gen zur Was­ser­be­hand­lung und -auf­be­rei­tung. Damit lässt sich bei­spiels­wei­se Pro­zess­was­ser eben­so her­stel­len wie Reinst­was­ser, Meer­was­ser wird ent­salzt und Abwas­ser auf­be­rei­tet. Das Ziel der (nahe­zu) abwas­ser­frei­en Pro­duk­ti­on wird mit ver­schie­de­nen Recy­cling­tech­no­lo­gi­en rea­li­siert, auch bekannt als Zero Liquid Dischar­ge, kurz ZLD, oder Mini­mi­zed Liquid Dischar­ge, kurz MLD. Dabei setzt das Unter­neh­men auf inno­va­ti­ve Tech­nik „engi­nee­red in Ger­ma­ny“. Das erklär­te Ziel, Was­ser als wich­tigs­te Res­sour­ce des Men­schen zu rei­ni­gen, zu schüt­zen und zu erhal­ten, ist tief in der Fir­men­kul­tur ver­an­kert. „Die­ses gemein­sa­me Ziel eint die Unter­neh­mens­grup­pe und moti­viert unse­re Mit­ar­bei­ter. Für unse­re indi­vi­du­el­len Lösun­gen vom Anla­gen­bau bis zum Ser­vice wer­den wir inter­na­tio­nal geschätzt“, sagt Tho­mas Will, CEO der H+E GmbH mit einem gewis­sen Stolz. Damit geht das Unter­neh­men bis heu­te den Weg des Fir­men­grün­ders Wil­ly Hager wei­ter und lebt sei­ne Visi­on: „Wenn aus Frisch­was­ser erst Brauch­was­ser und dann Abwas­ser wird, muss aus Abwas­ser auch wie­der Frisch­was­ser wer­den.“

Facettenreich und international

Über 30 000 gebau­te Anla­gen in mehr als 130 Län­dern unter­strei­chen das Know-how der Unter­neh­mens­grup­pe. Vor Ort set­zen die H+E-Experten ihre geplan­ten Anla­gen jeweils mit regio­na­len Fir­men um. Denn so kann sowohl spe­zi­fisch auf die loka­len Gege­ben­hei­ten ein­ge­gan­gen wer­den als auch das gewohn­te Preis­ni­veau im Land des Auf­trag­ge­bers gewähr­leis­tet wer­den – und das mit Qua­li­tät „desi­gned in Ger­ma­ny“. Die Ver­fah­rens­tech­ni­ken zur Was­ser­auf­be­rei­tung rei­chen von ther­mi­schen und che­misch-phy­si­ka­li­schen über Mem­bran­fil­tra­ti­ons- bis hin zu bio­lo­gisch-anae­ro­ben und bio­lo­gisch-aero­ben Ver­fah­ren. Die H+E-Technologien sind indus­trie­spe­zi­fisch auf die acht Märk­te und die dazu­ge­hö­ri­gen Her­stel­lungs­pro­zes­se abge­stimmt: Halb­lei­ter & Solar, Lebens­mit­tel & Geträn­ke, Papier & Zell­stoff, Kraft­wer­ke, che­mi­sche Indus­trie, Berg­bau, Öl & Gas sowie Phar­ma. Sven Lüb­be, CFO von H+E erklärt: „Wir ent­wi­ckeln immer die indi­vi­du­ell tech­nisch bes­te und wirt­schaft­lichs­te Lösung. Denn lang­fris­ti­ge Kun­den­be­zie­hun­gen sind uns sehr wich­tig.“ So unter­stützt H+E sei­ne Kun­den als umfas­sen­der Lösungs­an­bie­ter nicht zuletzt mit umfang­rei­chen Ser­vices, wie einer 24-Stun­den-Hot­line und Trai­nings für das Anla­gen­per­so­nal.