Am 18. Juli haben die Geschäftsführungen der Multivac Group und Fritsch mit einem offiziellen Spatenstich den Baubeginn der neuen Unternehmenszentrale des Bäckereimaschinenherstellers im neuen Gewerbegebiet der Stadt Iphofen markiert. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 75 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2028 vorgesehen. Zu den Gästen der Veranstaltung zählten unter anderem Tamara Bischof, Landrätin des Landkreises Kitzingen, Dieter Lenzer, Bürgermeister der Stadt Iphofen, Christian Jung, Bauamtsleiter der Stadt Iphofen, sowie Vertreter der Planungsbüros und des ausführenden Bauunternehmens.
„Heute ist ein besonderer Tag für uns“, sagte Dr. Nico Haßmann, Managing Director Fritsch. „Der erste Spatenstich markiert den Beginn unseres neuen Firmensitzes und hat in unserem Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen eine besondere Bedeutung. Er steht für die Verbindung von Tradition und Zukunft sowie für Wachstum, Zukunftsorientierung und unser langfristiges Bekenntnis zum Standort. Schritt für Schritt entsteht nun ein Firmensitz, der unsere fünf Standorte vereint und die Voraussetzungen schafft, unsere erfolgreiche Unternehmensentwicklung fortzusetzen, attraktive Arbeitsplätze zu bieten und Prozesse weiter zu optimieren.“
Die Fertigstellung der Firmenzentrale ist für das zweite Quartal 2028 geplant. Christian Traumann, Geschäftsführender Direktor (CEO) der Multivac Group, betonte die strategische Bedeutung von Fritsch innerhalb der Unternehmensgruppe: „Fritsch ist ein wichtiger Bestandteil unseres Portfolios. Die positive Entwicklung im Backwarensegment sowie die vielfältigen Potenziale des Produkt- und Lösungsangebots in unseren internationalen Tochtergesellschaften bestätigen die Entscheidung für diese Investition und schaffen die Grundlage für weiteres Wachstum.“
Auf dem rund 76.000 Quadratmeter großen Areal in Iphofen entsteht ein Gebäudekomplex aus drei Gebäuden. In der ersten Ausbaustufe werden auf drei Etagen eines rund 5.000 Quadratmeter großen Verwaltungsgebäudes moderne Büroflächen sowie eine Kantine für die derzeit rund 400 Mitarbeitenden geschaffen. Perspektivisch bietet der Standort Kapazitäten für bis zu 600 Arbeitsplätze. Auch der Bereich Schulung und Ausbildung erhält dort eigene, speziell konzipierte Räumlichkeiten. Darüber hinaus entsteht in einem zweiten Bau ein modernes, rund 20.000 Quadratmeter großes Produktionsgebäude, das mit neuester Technologie ausgestattet wird. In einer späteren Ausbaustufe wird zudem das Technologiezentrum „World of Bakery“ in den neuen Gebäudekomplex integriert.
Die Gebäudestruktur ist so ausgelegt, dass sie sich flexibel an zukünftige Anforderungen anpassen lässt. Ein markantes architektonisches Gestaltungselement stellt die abgestufte Aluminiumfassade mit großzügigen Glaselementen dar, die das Erscheinungsbild des neuen Firmensitzes prägen wird.
Der Neubau verbindet moderne Architektur mit zukunftsorientierten Arbeitswelten und legt dabei besonderen Wert auf Nachhaltigkeit und Flexibilität. Auch in ökologischer Hinsicht setzt das Bauprojekt Maßstäbe: Geplant sind unter anderem großflächige Photovoltaikanlagen, eine energieeffiziente Wärmeversorgung über Wärmepumpen sowie eine thermische Bauteilaktivierung zur Temperierung der Produktionsbereiche. Um die Flächenversiegelung möglichst gering zu halten, werden die Parkplätze mit Rasengittersteinen befestigt und großzügige Grünflächen für die Versickerung von Niederschlagswasser angelegt.













