Dass ökologische Nachhaltigkeit für Emerson eine wichtige Rolle spielt, vermittelt das Unternehmen durch seine Mitgliedschaft in der European Clean Hydrogen Alliance (ECHA). Damit engagiert es sich aktiv für die Erfüllung der Ziele des European Green Deals und unterstützt die Europäische Union im Hinblick auf Netto-Null-Kohlenstoffemissionen bis zum Jahr 2050.

Der Anteil von Wasserstoff am Energiemix in Europa beträgt derzeit weniger als 2 %, könnte jedoch laut der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission bis zum Jahr 2050 auf 10 bis 23 Prozent ansteigen. Wasserstoff ist ein Schlüsselfaktor zur Erfüllung der Ziele des European Green Deal und für den Übergang zu sauberer Energie in Europa. Der Brennstoff hat diverse energetische und nicht energetische Verwendungszwecke, die von der Speicherung erneuerbarer Energien bis zur Betankung von Schwerlastfahrzeugen sowie als Energie- und Rohstoff in energieintensiven Branchen wie der Stahl- oder Chemieindustrie reichen. Entscheidend ist, dass Wasserstoff klimafreundlich ist, da bei seinem Einsatz kein Kohlendioxid abgegeben wird. Wasserstoff bietet somit eine Lösung zur Dekarbonisierung energieintensiver industrieller Prozesse und Wirtschaftszweige, in denen die Reduzierung der Kohlenstoffemissionen sowohl dringend erforderlich, als auch schwierig zu erreichen ist.

Die ECHA wurde von der Europäischen Kommission im M20ärz 2020 im Rahmen ihrer neuen Industriestrategie für Europa etabliert. Ihr Ziel ist es, Hersteller, Zulieferer von Automatisierungstechnik, Behörden und andere Interessengruppen zusammenzubringen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und zum Umweltschutz beizutragen, indem die Dekarbonisierung der Industrie und der Übergang zu wasserstoffbasierter Energie beschleunigt werden.

Emerson ist ein globales Technologie- und Softwareunternehmen mit einem umfangreichen Portfolio an Mess-, Steuerungs- und Elektrogeräten für Ex-Bereiche sowie fundierter Erfahrung in der Etablierung von Industriestandards. Als ein Mitglied der ECHA stellt sich das Unternehmen den Herausforderungen, mit denen sich die gesamte Lieferkette für Wasserstoffbrennstoffe konfrontiert sieht. Dazu gehören die Notwendigkeit von Produktionserweiterungen, sichere und kostengünstigere Verteilung sowie ein zuverlässiger Brennstoffzellenbetrieb. Die Erfahrung des Herstellers mit Industrieunternehmen in diesem Bereich wird dazu beitragen, die Skalierbarkeit der Wasserstoffproduktion, -verteilung und -nutzung zu verbessern.

„Die Kombination von innovativen Technologien und Know-how wird es uns ermöglichen, zur bedeutungsvollen Arbeit der ECHA beizutragen, indem es Unternehmen dabei unterstützt, die Leistungsfähigkeit ihrer Wasserstoffprojekte zu optimieren und damit die Anstrengungen auf dem Weg zu Klimaneutralität voranzutreiben“, sagt Roel van Doren, Group President Global Sales von Emerson.