Die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät (TU) Ber­lin und Cove­s­tro ver­tie­fen ihre Zusam­men­ar­beit ins­be­son­de­re mit Blick auf nach­hal­ti­ge Lösun­gen für die Che­mie. Die ange­wand­te For­schung und die Leh­re an den Fakul­tä­ten der Che­mie und des Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sens wer­den ins­be­son­de­re unter­stützt. Die TU Ber­lin ist damit ein neu­er stra­te­gi­scher Part­ner des Werk­stoff­her­stel­lers neben wei­te­ren nam­haf­ten inter­na­tio­na­len Hoch­schu­len wie der Car­ne­gie Mel­lon Uni­ver­si­ty (Pitts­burgh, USA), der Tong­ji Uni­ver­si­ty (Shang­hai, Chi­na) und der RWTH Aachen Uni­ver­si­ty.

Die TU Ber­lin gehört als eine der füh­ren­den tech­ni­schen Uni­ver­si­tä­ten in Deutsch­land nun zu unse­ren wich­tigs­ten Part­nern für die Erfor­schung der che­mi­schen Grund­la­gen von Poly­me­ren und deren Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten vor allem in Rich­tung Nach­hal­tig­keit. Beson­ders zur Erkun­dung wirt­schaft­lich effi­zi­en­ter Wege zu alter­na­ti­ven, res­sour­cen­scho­nen­den Roh­stof­fen in der che­mi­schen Indus­trie brau­chen wir exzel­len­te Wis­sen­schaft, wie die TU Ber­lin sie bie­tet“, sagt Dr. Mar­kus Stei­le­mann, Vor­stands­vor­sit­zen­der von Cove­s­tro.

Die jah­re­lan­ge inten­si­ve Zusam­men­ar­beit in meh­re­ren von der Bun­des­re­gie­rung und der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on geför­der­ten For­schungs­pro­jek­ten hat zum Aus­bau der Part­ner­schaft in Ber­lin geführt, die vor allem auf den Bereich öffent­lich geför­der­ter Pro­jek­te zielt.

Unse­re Exper­ti­se bei umfang­rei­chen Wirt­schaft­lich­keits­be­trach­tun­gen für ver­schie­de­ne For­schungs­pro­jek­te hat bereits wert­vol­le Erkennt­nis­se erbracht. Die stra­te­gi­sche Part­ner­schaft mit Cove­s­tro unter­mau­ert unse­ren ein­ge­schla­ge­nen Weg, nach­hal­ti­ge Lösun­gen für die Che­mie wei­ter­zu­trei­ben“, erklärt Prof. Dr. Chris­ti­an Thom­sen, Prä­si­dent der TU Ber­lin.

Bei der Ent­wick­lung einer nach­hal­ti­gen Zukunft der Che­mie als auch der För­de­rung des Wis­sens- und Tech­no­lo­gie­trans­fers in die Wirt­schaft kann die Uni­ver­si­tät bereits umfang­rei­che Exper­ti­se vor­wei­sen. Mit dem Start-up-Labor „Inku­lab“ sowie der ent­ste­hen­den „Che­mi­cal Inven­ti­on Fac­to­ry“, dem neu­en Vor­grün­dungs­zen­trum für „Grü­ne Che­mie“, unter­stützt die TU Ber­lin Grün­dungs­in­ter­es­sier­te bei der Ent­wick­lung nach­hal­ti­ger Pro­duk­te und Pro­zes­se.

Die Hoch­schu­le besitzt ins­be­son­de­re hohe Kom­pe­tenz im Bereich der Poly­mer­ent­wick­lung und der Tech­nisch-Öko­no­mi­schen Ana­ly­se (TEA) an der Schnitt­stel­le von Che­mie und Wirt­schafts­in­ge­nieurs­wis­sen­schaf­ten in der Arbeits­grup­pe von Prof. Dr. Rein­hard Scho­mä­cker.

Bereits zum zwei­ten Mal haben TU Ber­lin, Cove­s­tro und Deche­ma im Juni die­ses Jah­res den „Roh­stoff­gip­fel“ unter Schirm­herr­schaft des Bun­des­for­schungs­mi­nis­te­ri­ums ver­an­stal­tet, um Wege zu alter­na­ti­ven, nicht-fos­si­len Roh­stof­fen für die Che­mie auf­zu­zei­gen.