Mit der IoT-Datenplattform 7KN powercenter3000 erweitert Siemens seine Digitalisierungslösungen für die elektrische Energieverteilung in Industrie, Infrastruktur und Gebäuden. Der intelligente Datenkollektor sammelt Energie- und Anlagendaten von bis zu 40 angeschlossenen Mess- und Schutzgeräten und überträgt sie unter anderem an lokale Energiemanagementsysteme oder direkt in offene, cloudbasierte IoT-Betriebssysteme wie MindSphere. Die Daten werden vorverarbeitet und zu Paketen gebündelt, was das Übertragungsvolumen reduziert. Die Verarbeitung, Visualisierung und Auswertung der Daten erfolgt über ein integriertes Web-Interface, die Energiemonitoringsoftware powermanager oder spezielle Cloud-Applikationen. Das 7KN powercenter3000 eröffnet auch kleinen und mittelständischen Unternehmen den schnellen, flexiblen und kostengünstigen Einstieg in ein cloudbasiertes Energiemanagement. Durch die systematische Erfassung und Analyse der Daten können sie ihren Betrieb energieeffizienter und ausfallsicherer gestalten. Die Erweiterung bestehender Energiemonitoringsysteme um Cloud-Anbindung ist jederzeit einfach möglich. Die IoT-Datenplattform 7KN powercenter3000 wird erstmals auf der Hannover Messe 2019 gezeigt und ist ab Juni 2019 verfügbar.

Die laufende Erfassung von Energieflüssen in Industrieanlagen und Gebäuden schafft für Unternehmen die wichtigste Grundlage für eine höhere Energieeffizienz und Ausfallsicherheit sowie geringere Kosten und CO2-Emissionen. Die kommunikationsfähigen Mess- und Schutzgeräte aus dem Sentron-Portfolio von Siemens erfassen elektrische Werte wie Strom, Spannung und Energie bis auf erbraucherebene und geben diese Daten über Standardprotokolle wie Profinet, Profibus und Modbus an übergeordnete Systeme weiter. Sie erfüllen die Anforderungen von Energieaudits und an ein betriebliches Energiemanagement nach ISO 50001 und ISO 50003.

Mit der IoT-Datenplattform 7KN powercenter3000 können die Daten nun zentral gesammelt und in individuell einstellbaren Zyklen direkt in offene IoT-Betriebssysteme wie MindSphere übertragen werden. Über entsprechende Cloud-Applikationen sind umfassende, auch standortübergreifende, Analysen möglich. Die Energieverteilung ist jederzeit und ortsunabhängig mit allen Werten und Statistiken abrufbar. Sie kann per Fernzugriff gesteuert und präventiv gewartet werden. Warnmeldungen helfen, auf Störungen sofort zu reagieren und Fehler schnell und einfach zu orten. Darüber hinaus können Betreiber, Schaltanlagenbauer sowie Elektrofachkräfte auf Basis von Cloud-Plattformen wie MindSphere mit eigenen Services ins Beratungs- und Lösungsgeschäft einsteigen und damit neue Geschäftsmodelle aufbauen.

Siemens auf der Hannover Messe 2019: Halle 9, Stand D35