Der ver­füg­ba­re Platz zum Auf­stel­len von Appa­ra­ten, Maschi­nen und Zulie­fer-Kom­po­nen­ten wird beim Auf­bau von Skids und Funk­ti­ons-Modu­len im Anla­gen­bau immer knap­per und teu­rer; häu­fig ist die schie­re geo­me­tri­sche Dimen­si­on eines Sys­tems ent­schei­dend für die Auf­trags­ver­ga­be.

Im Las­ten­heft der hori­zon­ta­len mehr­stu­fi­gen CM-Pum­pen stand denn auch für die Kon­struk­teu­re die kom­pak­te Bau­wei­se ganz oben auf der Prio­ri­tä­ten­lis­te. Ergeb­nis: Ver­gli­chen mit ande­ren Pum­pen die­ser Leis­tungs­klas­se besitzt die CM wesent­lich klei­ne­re Abmes­sun­gen. Die­ses ‚Down­si­zing’ ist das Ergeb­nis fort­schritt­li­cher Hydrau­lik-Tech­no­lo­gi­en und Pro­duk­ti­ons­tech­ni­ken, die es mög­lich mach­ten, die Abmes­sun­gen der Lauf­rä­der, der Lauf­rad­kam­mern und der Glei­t­ring­dich­tung zu ver­klei­nern.

Die Mög­lich­keit, ein­zel­ne Bau­tei­le und Kom­po­nen­ten aus­zu­tau­schen, ist ein wei­te­res zen­tra­les Merk­mal der CM-Pum­pen. Auf­grund die­ser hohen Modu­la­ri­tät kön­nen Appa­ra­te- und Anla­gen­bau­er zwi­schen Vari­an­ten bei den Moto­ren, den Lauf­rä­dern, Wel­len­dich­tun­gen, Wel­len, Pum­pen­ge­häu­sen und mehr aus­wäh­len. Selbst­ver­ständ­lich kann die kom­plet­te Bau­rei­he auch mit einem inte­grier­ten Fre­quenz­um­rich­ter zur Dreh­zahl­an­pas­sung (CME) geor­dert wer­den. Der MGE-Per­ma­nent­ma­gnet-Motor ist bis zu einer Leis­tung von 11 kW mit der welt­weit höchs­ten Effi­zi­enz­klas­si­fi­zie­rung IE5 ver­füg­bar.

CM-L: Die leckagefreie Ausführung

Variantenreiche und flexible Kraftzwerge - CM-Pumpen mit neuen Optionen: leckagefrei und selbstansaugend

Bild: Grund­fos

Sind aus Sicher­heits- und Umwelt­schutz­grün­den bzw. aus Kos­ten­über­le­gun­gen Lecka­gen nicht zuläs­sig, kann der Anla­gen­bau­er bzw. der Betrei­ber auf die lecka­ge­freie Vari­an­te zugrei­fen: CM-L-Pum­pen sind mit einem Spalt­rohr­mo­tor ohne Wel­len­dich­tung aus­ge­rüs­tet — das För­der­me­di­um ver­bleibt sicher inner­halb des Pum­pen­sys­tems. Grund­fos konn­te dabei auf die lang­jäh­rig bewähr­te Kon­struk­ti­on sei­ner Nass­läu­fer­pum­pen zugrei­fen: Das För­der­me­di­um über­nimmt die Küh­lung und Schmie­rung des Motors und der Lager (flüs­sig­keits­ge­kühl­te Radi­al- und Axi­al­la­ger bie­ten im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen fett­ge­schmier­ten Kugel­la­gern eine län­ge­re Stand­zeit; die Pum­pen sind somit nahe­zu war­tungs­frei). Kon­struk­tiv bedingt arbei­ten die­se Pum­pen zudem ange­nehm lei­se (kei­ne sepa­ra­te Motor­lüf­tung erfor­der­lich). Inter­ne Lecka­gen konn­ten die Kon­struk­teu­re mini­mie­ren – das sichert einen guten Wir­kungs­grad. Auf­grund der fle­xi­blen Posi­ti­on von Klem­men­kas­ten und Pum­pen­aus­gang sind die­se Pum­pen beson­ders ein­fach zu mon­tie­ren.

CM-L-Pum­pen sind spe­zi­ell für den Ein­satz in indus­tri­el­len Tem­pe­rier­ein­rich­tun­gen kon­zi­piert. Typi­sche Anwen­dun­gen sind Kühlauf­ga­ben für Werk­zeug­ma­schi­nen und Spritz­guss­an­la­gen, für Gerä­te in IT-Ser­ver­räu­men sowie Wind­kraft­an­la­gen und Solar­parks; dar­über hin­aus fin­den sie Ein­satz beim Laser­schwei­ßen und für Labor- und Medi­zin-Equip­ment.

CM-SP: Die selbstansaugende Ausführung

In aller Regel gilt: Die Saug­lei­tung von Krei­sel­pum­pen muss vor dem För­der­start zunächst befüllt wer­den, sie brau­chen einen posi­ti­ven Vor­druck (sind also nicht selbst­an­sau­gend). Wer dies ändern möch­te, muss sei­ne Krei­sel­pum­pe ertüch­ti­gen. Grund­fos macht das bei der Bau­rei­he CM-SP durch das Vor­schal­ten einer Ansaug­spi­ra­le in einer sepa­ra­ten Kam­mer. Mit Hil­fe die­ser Ansaug­stu­fe ent­lüf­tet die Pum­pe die Saug­lei­tung und kann so Medi­um ansau­gen.

CM-SP-Pum­pen decken einen wei­ten Anwen­dungs­be­reich ab — ange­fan­gen von klei­nen Instal­la­tio­nen im häus­li­chen Bereich (Was­ser­för­de­rung und Druck­erhö­hung in Regen­was­ser­nut­zungs­an­wen­dun­gen) bis hin zu gro­ßen Indus­trie­an­la­gen (Was­ser­auf­be­rei­tung) sowie der Was­ser­ver­sor­gung in der Land­wirt­schaft. Sie kön­nen zudem als Spei­se­pum­pen für ande­re Pum­pen ein­ge­setzt wer­den, die einen posi­ti­ven Vor­druck benö­ti­gen.