Fos­si­le Roh­stof­fe wie Erd­öl sind end­lich. Gleich­zei­tig ver­lan­gen die Indus­trie und die moder­ne Gesell­schaft nach immer mehr Pro­duk­ten und Ener­gie. Per­spek­ti­visch müs­sen nach­hal­ti­ge Alter­na­ti­ven her. Eine Alter­na­ti­ve ist die Bio­raf­fi­ne­rie, in der nach­wach­sen­de Roh­stof­fe zu den ver­schie­dens­ten Pro­duk­ten wei­ter­ver­ar­bei­tet wer­den. Die Kon­gress­rei­he »BIO-raf­fi­niert« beschäf­tigt sich mit die­ser The­ma­tik – am 26. und 27. Febru­ar 2019 zum bereits zehn­ten Mal. Anmel­dun­gen sind ab sofort mög­lich. Sichern sie sich bis zum 15. Janu­ar 2019 ihr Ear­ly-Bird-Ticket zum Vor­zugs­preis.

»BIO-raf­fi­niert« hat­te von Beginn an das Ziel, die Mei­nungs­bil­dung rund um die Nut­zung nach­wach­sen­der Roh­stof­fe zu gestal­ten und den Aus­tausch zwi­schen Wis­sen­schaft, Poli­tik und Wirt­schaft zu för­dern. Die Kon­gress­rei­he fand schnell Anklang und ent­wi­ckel­te sich zu einem eta­blier­ten Treff­punkt der Bio­raf­fi­ne­rie­bran­che. Vor 16 Jah­ren gestar­tet, fin­det 2019 die zehn­te Aus­ga­be statt.

Die Ver­an­stal­ter – Fraun­ho­fer Umsicht, EnergieAgentur.NRW und CLIB – neh­men das Jubi­lä­um zum Anlass für einen the­ma­ti­schen Rück- und Aus­blick. So steht wie bei der ers­ten Aus­ga­be die Fra­ge »Neue Wege in der Nut­zung bio­ge­ner Roh­stof­fe?« im Fokus. Damals wie heu­te dis­ku­tie­ren Exper­ten aus den ver­schie­de­nen Berei­chen und Bran­chen, wie wir aus einer fos­sil-basier­ten Wirt­schaft zu einer nach­hal­ti­gen Bio­öko­no­mie kom­men kön­nen. Denn das kom­ple­xe Kon­zept der Bio­raf­fi­ne­rie mit ganz­heit­li­cher und hoch­wer­ti­ger Nut­zung der Bio­mas­se befin­det sich nach wie vor in der Ent­wick­lungs- und Erpro­bungs­pha­se.

Ganzheitlicher Blick

Was hat sich auf dem Gebiet der Bio­raf­fi­ne­rie in den letz­ten 16 Jah­ren getan? Vor wel­chen wei­te­ren Auf­ga­ben ste­hen wir? Die Zusam­men­set­zung der Refe­ren­ten von BIO-raf­fi­niert X lässt kri­ti­sche Ana­ly­sen und kon­struk­ti­ve Streit­ge­sprä­che erwar­ten. Das soll neue Impul­se geben, um die Nut­zung bio­ge­ner Roh­stof­fe vor­an­zu­brin­gen, einen ganz­heit­li­chen Blick auf das Kon­zept der Bio­raf­fi­ne­rie zu wer­fen und in den Kon­text des zir­ku­lä­ren Wirt­schaf­tens zu stel­len. Anhand aus­ge­wähl­ter Bei­spie­le berich­ten Exper­ten, wie mit nach­hal­ti­gen, bio­ba­sier­ten Pro­duk­ten Wer­te geschaf­fen wer­den.

Der Kon­gress fin­det am 26. und 27. Febru­ar 2019 bei Fraun­ho­fer Umsicht in Ober­hau­sen statt. Am ers­ten Ver­an­stal­tungs­tag gibt es ab 18 Uhr ein gemein­sa­mes Bei­sam­men­sein in der Vel­tins-Are­na Gel­sen­kir­chen, inklu­si­ve Besich­ti­gung die­ses Sta­di­ons. Das aus­führ­li­che Kon­gress­pro­gramm ent­neh­men sie bit­te dem Ver­an­stal­tungs­fly­er. Anmel­dun­gen sind bis zum 12. Febru­ar 2019 mög­lich; bis zum 15. Janu­ar gibt es einen Ear­ly-Bird-Tarif.