Am 5. April wurde der Sensorhersteller Sensopart 25 Jahre alt. Mit vielfältigen Veranstaltungen für Mitarbeiter, Kunden, Partner und Personen des öffentlichen Lebens wird das Jubiläumsjahr ausgiebig gefeiert.

„Unser Maß ist nicht das heute Mögliche, sondern die Vision des künftig Erreichbaren“ formulierte SensoPart-Geschäftsführer Dr. Theodor Wanner sein Credo bei der Firmen­gründung im Jahre 1994. Erreicht hat der promovierte Elektronikingenieur, der zuvor bei den großen Sensorherstellern Pepperl & Fuchs und Sick Karriere machte, seither eine ganze Menge, denn „seine“ SensoPart Industriesensorik GmbH hat sich als innovativer Anbieter von opto-elektronischen Sensoren und bildverarbeitenden Vision-Sensoren für die Fabrikautomation international einen Namen gemacht. Im Markt der bildverarbeitenden Vision-Sensoren, die unter anderem in Roboteranwendungen eine wichtige Rolle spielen, hat sich das Unternehmen sogar eine führende Position erarbeitet.

SensoParts Kundenspektrum reicht vom Automobil- und Maschinenbau über die Elektronik- und Solarindustrie bis hin zur Lebensmittel- und Pharmabranche. Auch im 25. Jahr seines Bestehens rechnet das mittelständische Unternehmen, das heute 210 Mitarbeiter an den einheimischen Standorten Wieden und Gottenheim sowie in internationalen Niederlassungen in Frankreich, England, China und den USA beschäftigt, wieder mit einem starken Wachstum.

Und so soll es weitergehen: Vor anderthalb Jahren wurde am Standort Gottenheim eine neue, 2600 Quadratmeter große Produktionshalle eingeweiht und damit die vorhandene Produktions- und Logistikfläche verdoppelt.

Im Juni wird eine Woche lang gefeiert

„Im Jubiläumsjahr wollen wir Arbeit und Feiern miteinander verbinden und haben uns daher vielfältige Events für unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner überlegt“, beschreibt Unternehmenssprecher Bernd Eckenfels das anstehende Programm. Den Auftakt machte eine interne Feier für die Mitarbeiter, die am 12. April – eine Woche nach dem offiziellen Geburtstagstermin – am Gründungsort Wieden stattfand. Vom 24. bis 29. Juni folgt dann eine ganze Event-Woche unter dem Titel „SensoPart International Innovation Week“. Dann soll die ganze internationale „SensoPart-Familie“ in Gottenheim zusammenkommen – Mitarbeiter der deutschen und internationalen Standorte, und der Distributoren aus aller Welt. Es wird gemeinsam mit Kunden und Partnern gefeiert, aber es wird auch fachliche Schulungen und Vorträge zu technologischen Trends geben.

Ein besonderer Tag innerhalb der Innovation Week wird der „SensoPart Innovation Day“ am 27. Juni sein, zu dem auch Kunden, Partner und Zulieferer sowie Gäste aus der Politik geladen sind. Geplant sind Schulungen und hochkarätige wissenschaftliche Vorträge, unter anderem von Prof. Dr. Thomas Bauernhansl dem Leiter des Fraunhofer-Institutes für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart und Prof. Dr. Bernd Jähne vom Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaft­liches Rechnen (IWR) der Universität Heidelberg. Es folgt eine Podiumsdiskussion, moderiert von Dr. Peter Ebert, Chefredakteur der Fachzeitschriften InVision, SPS-Magazin und Robotik und Produktion. Parallel findet eine öffentliche Hausmesse mit spannenden Exponaten unter anderem aus der Robotik statt, zu der auch alle Kunden, Interessenten und Freunde von SensoPart herzlich eingeladen sind. Ausklingen wird der Innovation Day in einem Festabend für geladene Gäste im Bürgerhaus in Denzlingen.

Zum Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten kommen dann noch einmal die Mitarbeiter – oder vielmehr deren Kinder – zum Zug: Am 5. Juli steigt der „SensoPart-Kindertag“ auf dem Mundenhof mit einem bunten Programm für Groß und Klein. Zu diesem Zeitpunkt ist der offizielle Geburtstagstermin dann schon drei Monate vorüber und der Sensorhersteller auf dem Weg in sein nächstes Vierteljahrhundert. Auch in Zukunft soll SensoPart ein Familienunter­nehmen bleiben: Eine der beiden Töchter sowie der Sohn des 65-jährigen Theodor Wanner sind bereits im Unternehmen aktiv, sodass der Generationenübergang gesichert ist. Und Platz für weiteres Wachstum ist am Gottenheimer Standort ebenfalls noch vorhanden.