Von der Theo­rie in die Pra­xis: Lan­ge wur­de über Indus­trie 4.0 dis­ku­tiert. Jetzt gibt es nicht nur Modell­fa­bri­ken und „Inno­va­ti­on Labs“ in den For­schungs­ein­rich­tun­gen, son­dern auch ganz kon­kre­te und sehr unter­schied­li­che Umset­zun­gen des Prin­zips „Los­grö­ße Eins – so wirt­schaft­lich fer­ti­gen wie ein Groß­se­ri­en­pro­dukt“.

Dafür wird auch die 13. FMB – Zulie­fer­mes­se Maschi­nen­bau, die vom 8. bis 10. Novem­ber 2017 in Bad Sal­zu­flen – also mit­ten in OWL, einem „Hot­spot“ für Indus­trie 4.0 – statt­fin­det, zahl­rei­che Bewei­se lie­fern.

Der Spit­zen­clus­ter „Intel­li­gen­te Tech­ni­sche Sys­te­me – it´s OWL“, der seit fünf Jah­ren Indus­trie 4.0-Projekte jeweils als Koope­ra­ti­on von mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men und For­schungs­ein­rich­tun­gen in die Pra­xis umge­setzt hat, wird auf einem gro­ßem Stand in Hal­le 21 Bei­spie­le aus der aktu­el­len Pro­jekt­ar­beit prä­sen­tie­ren.

Dar­über hin­aus sind vie­le inno­va­ti­ve Unter­neh­men der Regi­on, die sich feder­füh­rend an den it´s OWL-Quer­schnitts­pro­jek­ten betei­li­gen, mit eige­nen Stän­den in Bad Sal­zu­flen prä­sent. Dazu gehö­ren Beck­hoff, Har­ting, Phoe­nix Con­tact und Wago.

Selbst­ver­ständ­lich sind auch Unter­neh­men, die außer­halb von OWL ihren Sitz haben und Pio­nier­ar­beit bei der Umset­zung neu­er Pro­duk­ti­ons- und Auto­ma­ti­ons­tech­no­lo­gi­en leis­ten, auf der FMB ver­tre­ten. Bei­spie­le sind Bihl & Wie­de­mann, Bosch Rex­roth, Festo, Pilz und Sie­mens. Und nicht nur die „Gro­ßen“ haben Erfah­run­gen mit Indus­trie 4.0 gesam­melt, son­dern allein rund 180 mit­tel­stän­di­sche Maschi­nen­bau­er und ihre Zulie­fe­rer allein in Ost­west­fa­len-Lip­pe und im Rah­men von it´s OWL-Pro­jek­ten. Vie­le von ihnen stel­len eben­falls auf der FMB aus.

Einen Ein­blick in neue, Indus­trie 4.0-kompatible Geschäfts­mo­del­le kann der FMB-Besu­cher aber auch bei den zahl­rei­chern Soft­ware-Anbie­tern für Pro­dukt­ent­wick­lung sowie den ent­spre­chen­den Dienst­leis­tern bekom­men. Aus­stel­ler wie Alta­ir, CADFEM, Con­gi­neer, Solid­pro und Tech­no­part arbei­ten an neu­en Lösun­gen für Pro­dukt­ent­ste­hung und Kon­struk­ti­ons­me­tho­dik, die Aus­wir­kun­gen auf die Funk­ti­on der Pro­duk­te haben wer­den.

Alles in allem wird der Mes­se­be­su­cher viel­fäl­ti­ge Gele­gen­heit haben, Ide­en und Bei­spie­le aus dem Indus­trie 4.0-Umfeld ken­nen­zu­ler­nen. Hier­zu gehö­ren so unter­schied­li­che Kon­zep­te wie neue Arten der Mensch-Maschi­ne-Inter­ak­ti­on (z.B. Daten­bril­len; Sprach- und Ges­ten­steue­rung), neue Wege der Pro­dukt­ent­ste­hung (z.B. Sys­tems Engi­nee­ring), neue Infra­struk­tu­ren für die Daten­spei­che­rung und –aus­wer­tung (Cloud Com­pu­ting; Edge Com­pu­ting) und ganz neue Geschäfts­mo­del­le (z.B. her­stel­ler­über­grei­fen­de Platt­for­men für Con­di­ti­on Moni­to­ring und Instand­hal­tung).

Die Ver­än­de­rungs­pro­zes­se sind, die unter dem Begriff Indus­trie 4.0 zusam­men­ge­fasst wer­den, sind äußerst dyna­misch. Umso wich­ti­ger ist es für die Ent­schei­der in der Indus­trie, auf dem Lau­fen­den zu blei­ben, sich auch im per­sön­li­chen Gespräch zu infor­mie­ren und die aktu­el­len Trends zu ver­fol­gen. Die FMB – Zulie­fer­mes­se Maschi­nen­bau bie­tet dazu eine her­vor­ra­gen­de Gele­gen­heit.