Die Anla­gen­ver­füg­bar­keit durch vor­aus­schau­en­de War­tung erhö­hen – das ist das Ziel der smart plastics von igus. Intel­li­gen­te Sen­so­ren der isen­se Fami­lie sor­gen für eine Über­wa­chung der Kunst­stoff­lö­sun­gen des moti­on plastics Spe­zia­lis­ten: Von der Ener­gie­ket­te über die hoch­fle­xi­blen Lei­tung bis hin zur schmier­mit­tel­frei­en Line­ar­füh­rung und dem war­tungs­frei­en Rund­tischla­ger. Je nach indi­vi­du­el­ler Anfor­de­rung kön­nen die gewon­ne­nen Daten ganz unter­schied­lich genutzt wer­den.

isense stand alone und offline Systeme für die störungsfreie Produktion

Geht es Fir­men bei­spiels­wei­se ganz ein­fach nur dar­um, kos­ten­güns­tig die Pro­duk­ti­on stö­rungs­frei zu hal­ten, bie­tet sich das ein­fach zu inte­grie­ren­de isen­se stand alo­ne Sys­tem an. Dabei erfas­sen Sen­so­ren an e-ket­ten und Lei­tun­gen Mess­wer­te wie Beschleu­ni­gung, Tem­pe­ra­tur und Ver­schleiß. Die Anla­gen­ab­schal­tung erfolgt wahl­wei­se direkt über den Öff­ner­kon­takt oder über eine Aus­wer­tung durch ein I/O-Inter­face der kun­den­sei­ti­gen SPS. Für den Fall, dass die im Vor­feld defi­nier­ten Refe­renz­wer­te über­schrit­ten wer­den, kommt es zur Aus­lö­sung des Öff­ner­kon­tak­tes und die Maschi­ne steht. Alter­na­tiv wer­den die Sen­sor­wer­te an die SPS über­ge­ben. Je nach SPS-Pro­gram­mie­rung löst ein Über­schrei­ten der Refe­renz­wer­te opti­sche oder akus­ti­sche War­nun­gen aus. Das isen­se off­line Sys­tem bie­tet sich hin­ge­gen dann an, wenn an einer Pro­duk­ti­ons- oder Hafen­an­la­ge durch den Ser­vice­tech­ni­ker eine Viel­zahl an Ener­gie­ket­ten, Lei­tun­gen und Lagern über­wacht wer­den müs­sen. So bei­spiels­wei­se die neue P4.1 Rol­len­ket­te für lan­ge Ver­fahr­we­ge mit inte­grier­tem isen­se Ver­schleiß­sen­sor. Benö­tigt wird dafür ein zusätz­li­cher Indus­trie-PC, an dem alle Mel­dun­gen ange­zeigt wer­den. Eine Ver­bin­dung zum Inter­net gibt es hier nicht. In die­ser ein­fa­chen Vari­an­te sind die Lebens­dau­er­be­rech­nun­gen sta­tisch und unver­än­der­bar.

Fühzeitige Ersatzteilbestellung durch Anbindung an ERP

Einen Schritt wei­ter gehen die Mög­lich­kei­ten, die das Poten­zi­al des Intra- und Inter­nets nut­zen. Einen wert­vol­len Bei­trag für die vor­aus­schau­en­de War­tung leis­tet dabei das isen­se inte­gra­ti­on Sys­tem. Dank Stan­dards wer­den die Daten des icom Moduls von einem igus Exper­ten in die vor­han­de­ne Soft­ware­um­ge­bung und das Intra­net ein­ge­bun­den – wovon Admi­nis­tra­to­ren und Pro­duk­ti­ons­lei­ter pro­fi­tie­ren. Ist bei­spiels­wei­se eine Pro­duk­ti­ons­vi­sua­li­sie­rung für den gesam­ten Fer­ti­gungs­pro­zess vor­han­den, zeigt ein Klick in die Appli­ka­ti­on die Betriebs­zu­stän­de der ver­schie­de­nen igus Kom­po­nen­ten. Mel­det ein Sen­sor einen Aus­fall oder Ver­schleiß, wird dies sicht­bar. Die Ersatz­teil­be­stel­lung kann unmit­tel­bar über das eben­falls ange­bun­de­ne ERP-Sys­tem aus­ge­löst wer­den. Für eine opti­ma­le Pla­nung der War­tungs­teams sorgt das isen­se online Sys­tem. Es greift auf die Daten aus dem mit 2.750 Qua­drat­me­tern welt­größ­ten Test­la­bor für beweg­te Ener­gie­über­tra­gungs-sys­te­me zurück. Pro Jahr wer­den hier allei­ne über 10 Mil­li­ar­den Test­zy­klen für Ener­gie­ket­ten gefah­ren. Dadurch lernt das isen­se online Sys­tem durch Künst­li­che Intel­li­genz und Maschi­ne-Lear­ning-Algo­rith­men stän­dig dazu. Täg­lich gleicht es die Lebens­dau­er­emp­feh­lun­gen mit den noch genaue­ren, im rea­len Betrieb errech­ne­ten Ergeb­nis­sen ab. In der Regel ver­län­gert sich dadurch die Zeit bis zur nächs­ten War­tung. Das spart auf lan­ge Sicht nicht nur immense Kos­ten, son­dern unter­stützt Schicht­lei­ter, War­tungs­crews und auch das Team in der Lager­hal­tung. Denn durch isen­se online und eine Anbin­dung an das igus CRM kön­nen War­tungs­ein­sät­ze erst­mals exakt vor­her­ge­se­hen wer­den. Mon­teu­re wer­den im Vor­feld per E-Mail oder SMS benach­rich­tigt, dass Antrie­be dem­nächst ver­schlei­ßen, e-ket­ten vom Total­aus­fall bedroht sind oder aus Alters­grün­den getauscht wer­den müs­sen. Doch unab­hän­gig für wel­ches Modell sich der Anwen­der ent­schei­det, allen ist eines gemein­sam: Mit allen vier Mög­lich­kei­ten wird die Anla­gen­si­cher­heit erhöht und die Instand­hal­tung ver­ein­facht.