In der Aufbereitungstechnik gilt es zunehmend Rohstoffe und Recyclingmaterialien zu klassieren, die konventionelle Siebmaschinen vor große Probleme stellen. Hohe Materialfeuchte bewirkt ein Zuwachsen der Siebbeläge, stängeliges oder blättriges Material verursacht Steckkornbildung, faserige und verfilzte Substanzen umschlingen die Stege der Siebe. Wegen der verschlossenen Siebbeläge kann keine Siebung mehr stattfinden.

Um dennoch die Funktion des Siebens sicherzustellen, sind bei siebschwierigen Materialien wesentlich höhere Beschleunigungswerte auf das Siebgut zu übertragen als üblich. BIVITEC Siebmaschinen arbeiten mit doppeltem Schwingungsprinzip aus einem Antrieb, der mit Hilfe der Resonanz für zwei Schwingungsbewegungen sorgt. Dabei werden durch Dehnen und Entspannen der dynamischen Siebmatten die notwendigen hohen Beschleunigungswerte erzielt.

Die Siebmaschinen arbeiten effizient. Es werden geringe Neigungen der Siebmaschinen gewählt, um oftmaliges Auftreffen der Einzelkörnungen und somit beste Aussiebleistung zu erreichen. Die Seitenabdichtung durch die patentierte Ox-Horn-Ausführung verhindert Fehlkornauswurf und Verschleiß. Darüber hinaus arbeiten die Maschinen wirtschaftlich. Über die dynamisch erregten Siebmatten und die Grundschwingung wird dem Aufgabematerial nur jene Energie zugeführt, die für eine gute Auflockerung des Siebgutes und das Offenhalten der Siebbeläge notwendig ist.

Aufgabenstellung

  • Siebschwierige Aufgabenstellungen bei allen Witterungsbedingungen
  • Feucht-Siebung
  • Nass-Siebung
  • Trocken-Siebung
Binder+Co auf der POWTECH 2017: Halle 3A – Stand 617