Dis­co­ver the value of the Digi­tal Enter­pri­se for the bak­e­ry indus­try“ lau­tet das Mot­to von Sie­mens zur dies­jäh­ri­gen Anu­ga Food­tec in Köln, der inter­na­tio­na­len Leit­mes­se für die Lebens­mit­tel­pro­duk­ti­on. Sie­mens zeigt auf dem rund 160 Qua­drat­me­ter gro­ßen Stand, wie Indus­trie­be­trie­be jeder Grö­ße vom digi­ta­len Wan­del pro­fi­tie­ren kön­nen – von der digi­ta­len Wert­schöp­fungs­ket­te im Engi­nee­ring-Pro­zess bis zur Inte­gra­ti­on von Maschi­nen in die Linie.

Die sich schnell ver­än­dern­den Kon­su­men­ten­an­sprü­che for­dern Unter­neh­men zuneh­mend her­aus, indi­vi­dua­li­sier­te Pro­duk­te in kür­zes­ter Zeit und opti­ma­ler, gleich­blei­ben­der Qua­li­tät zu pro­du­zie­ren. Der Schlüs­sel hier­für ist die Digi­ta­li­sie­rung. So kön­nen Unter­neh­men in einer kom­plett vir­tu­el­len Umge­bung auf Basis eines „digi­ta­len Zwil­lings“ Pro­duk­te, Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se und Anla­gen simu­lie­ren, tes­ten und opti­mie­ren.

Anhand von Bei­spie­len aus der Nah­rungs­mit­tel­bran­che wird am Mes­se­stand greif­bar, wie die Digi­ta­li­sie­rung die Fle­xi­bi­li­tät stei­gert sowie kun­den­spe­zi­fi­sche und indi­vi­dua­li­sier­te Pro­duk­te auch in Mas­sen her­ge­stellt wer­den kön­nen. Zudem erfah­ren Besu­cher mehr über Ener­gie­ma­nage­ment, Manu­fac­tu­ring Ope­ra­ti­ons Manage­ment und Secu­ri­ty. Dar­über hin­aus zeigt Sie­mens, wie Anwen­der mit dem digi­ta­len Zwil­ling eines Pro­duk­tes, einer Maschi­ne oder einer gesam­ten Anla­ge Mehr­wert gene­rie­ren kön­nen. So wer­den bei der Erstel­lung eines neu­en Rezep­tes für ein neu­es Pro­dukt die Daten über die Inhalts­stof­fe unmit­tel­bar auf das Label über­tra­gen – unter Berück­sich­ti­gung der gesetz­li­chen Vor­ga­ben. Mög­lich wird dies durch die gemein­sa­me Daten­platt­form Team­cen­ter. Mit dem digi­ta­len Zwil­ling der Anla­ge kön­nen auch Ver­än­de­run­gen an der Anla­ge und deren Ein­fluss auf die Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten getes­tet wer­den. Damit kann die Lebens­mit­tel­in­dus­trie, wie gene­rell alle Bran­chen der Fer­ti­gungs- und die Pro­zess­in­dus­trie, ihre Inno­va­ti­ons­ge­schwin­dig­keit und Pro­duk­ti­vi­tät deut­lich erhö­hen und Geschäfts­mo­del­le für sich neu defi­nie­ren. Auch Maschi­nen- und Anla­gen­bau­er pro­fi­tie­ren von den Vor­tei­len die­ser Ent­wick­lung und kön­nen die­se an ihre Kun­den wei­ter­ge­ben.

Auf der Anu­ga zeigt Sie­mens zudem, wie Unter­neh­men mit Digi­ta­li­sie­rungs­lö­sun­gen fle­xi­bel auf sich ändern­de Markt­an­for­de­run­gen wie die wach­sen­de Viel­falt an Geschmacks­rich­tun­gen reagie­ren kön­nen. Dies reicht bei­spiels­wei­se von der Lebens­mit­tel­ver­ar­bei­tung bis hin zur Ver­pa­ckung, Eti­ket­tie­rung und Abfül­lung. So kön­nen Mes­se­be­su­cher selbst ent­de­cken, wie indi­vi­du­ell Scho­ko­la­den­rie­gel pro­du­ziert wer­den kön­nen. Die Mög­lich­kei­ten der Digi­ta­li­sie­rung erlau­ben es den Kon­su­men­ten, Pro­duk­te und Ver­pa­ckun­gen nach ihrem Geschmack zu gestal­ten. Dies zeigt Sie­mens am Bei­spiel der Scho­ko­la­den­ver­ar­bei­tung – von der Pro­dukt­idee über die eigent­li­che Her­stel­lung sowie vom Abfül­len bis zum Ver­pa­cken und Eti­ket­tie­ren mit durch­gän­gi­ger Auto­ma­ti­sie­rung und Daten­nut­zung. Digi­ta­le Zwil­lin­ge der Pro­duk­te, Anla­gen und Fer­ti­gungs­li­ni­en wer­den mit spe­zi­el­ler Soft­ware simu­liert und opti­miert. Die­sen Ablauf bil­det Sie­mens mit meh­re­ren Sta­tio­nen auf der Mes­se ab. Zusätz­lich erfah­ren die Mes­se­be­su­cher, wie rele­van­te KPIs (Key Per­fo­mance Indi­ca­tor) für die Fer­ti­gungs­li­nie und den Pro­zess­teil durch spe­zi­fi­sche Apps auf Basis des cloud­ba­sier­ten, offe­nen IoT-Betriebs­sys­tems Minds­phe­re dar­ge­stellt und bewer­tet wer­den.