Die Bau­mül­ler Grup­pe prä­sen­tiert auf der SPS IPC Dri­ves 2018 in Nürn­berg vom 27. bis 29. Novem­ber 2018 in Hal­le 1, Stand 560, als Sys­tem­an­bie­ter sein Lifecy­cle Manage­ment live am Mes­se­stand. Unter dem Mot­to „Enab­ling Indus­trie 4.0 – in jeder Pha­se der Wert­schöp­fung“ durch­lau­fen die Besu­cher auf einem Rund­gang am Mes­se­stand jede Pha­se des Lebens­zy­klus und ler­nen so die jeweils ein­setz­ba­ren Lösun­gen und Pro­duk­te am Bei­spiel eines Schweiß­ro­bo­ters ken­nen.

Wei­te­re Schwer­punk­te am Mes­se­stand sind Antriebs­pa­ke­te für hohe Leis­tun­gen, Tech­no­lo­gie­lö­sun­gen für Coor­di­na­ted Moti­on, der The­men­park dezen­tra­le Antriebs­tech­nik und Pro­dukt­neu­hei­ten von der rast­mo­ment­op­ti­mier­ten DSH1-Ser­vo­mo­to­ren­bau­rei­he bis zur fle­xi­blen Steue­rungs­platt­form b maXX PCC-04.

Dezentrale Antriebstechnik für Industrie und E-Mobilität

Auf der SPS IPC Dri­ves 2018 prä­sen­tiert das Unter­neh­men dezen­tra­le Antriebs­tech­nik für indus­tri­el­le und mobi­le Anwen­dun­gen. Bau­mül­ler deckt einen Leis­tungs­be­reich von weni­gen Watt bis 140 kW ab. Gezeigt wer­den Appli­ka­tio­nen mit dem dezen­tra­len Antriebs­sys­tem b maXX 2500, wel­che z.B. in der Tex­til- sowie der Nah­rungs- & Ver­pa­ckungs­mit­tel-Indus­trie ein­ge­setzt wer­den. Die Maschi­nen­her­stel­ler pro­fi­tie­ren hier von einer deut­li­chen Platz­erspar­nis und einem gerin­ge­ren Ver­ka­be­lungs­auf­wand. Mit dem Antriebs­sys­tem power­Me­la, wel­ches in einem Gemein­schafts­pro­jekt mit Sen­sor-Tech­nik Wie­de­mann ent­wi­ckelt wur­de, bie­tet Bau­mül­ler eine dezen­tra­le Lösung, die spe­zi­ell für den Ein­satz in mobi­len Nutz­fahr­zeu­gen und Arbeits­ma­schi­nen opti­miert ist.

Modulare Technologielösungen für Coordinated Motion

Time-to-Mar­ket wird im Maschi­nen­bau immer wich­ti­ger. Her­stel­ler, die mit wenig Auf­wand Mehr­achs­ma­schi­nen mit Grund­funk­tio­nen wie Frä­sen oder Schnei­den oder auch indi­vi­du­el­len Bewe­gungs­ab­läu­fen ent­wi­ckeln möch­ten, erhal­ten mit dem Tech­no­lo­gie­pa­ket von Bau­mül­ler für Coor­di­na­ted Moti­on eine modu­la­re Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sung. Die­se ist als Grund­pa­ket für linea­re, maschi­nen­un­ab­hän­gi­ge Bewe­gungs­füh­rung erhält­lich sowie als Kom­plett­lö­sung für Anwen­dun­gen mit meh­re­ren für die Bewe­gungs­füh­rung zustän­di­gen Ach­sen und zusätz­li­chen Hilfs­ach­sen.

Der  Bau­kas­ten besteht aus den not­wen­di­gen Auto­ma­ti­sie­rungs- und Antriebs­kom­po­nen­ten inklu­si­ve Soft­ware-Lösun­gen für die Ent­wick­lung jeg­li­cher motor­ge­trie­be­ner Bewe­gungs­ab­läu­fe in der Pro­duk­ti­ons- und Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik. Gro­ße Vor­tei­le bei der Ver­wen­dung der Tech­no­lo­gie­lö­sun­gen für Mehr­achs­an­wen­dun­gen von Bau­mül­ler sind die redu­zier­ten Kos­ten, das ein­fa­che Hand­ling bei der Pro­jek­tie­rung und Inbe­trieb­nah­me und somit die kür­ze­re Time-to-Mar­ket.

Industrie 4.0: vorausschauende Wartung

Indus­trie 4.0 eröff­net zahl­rei­che neue Mög­lich­kei­ten: indi­vi­dua­li­sier­te Pro­duk­te, opti­mier­te Fer­ti­gungs­pro­zes­se und vor­aus­schau­en­de War­tung. Vor­aus­set­zung dabei ist jeweils die Erfas­sung, Kom­mu­ni­ka­ti­on, algo­rith­mi­sche Ver­knüp­fung und intel­li­gen­te Aus­wer­tung von Daten. Bau­mül­ler bie­tet zahl­rei­che Pro­duk­te und Lösun­gen für Indus­trie 4.0 an, dar­un­ter Bau­dis IoT, ein Sys­tem zur Pro­zess­op­ti­mie­rung und zur vor­aus­schau­en­den War­tung von Bestands- und Neu­ma­schi­nen. Es han­delt sich dabei um ein IoT-fähi­ges Sys­tem, mit dem eine ein­fa­che Ver­net­zung von Maschi­nen und Anla­gen via Inter­net und die intel­li­gen­te Ana­ly­se von Daten ermög­licht wird. Bau­dis IoT kann unab­hän­gig vom Her­stel­ler der Auto­ma­ti­sie­rungs­kom­po­nen­ten und der Sen­so­rik ein­ge­setzt und pro­blem­los nach­ge­rüs­tet und upge­gra­det wer­den. Es eig­net sich daher glei­cher­ma­ßen für Green­field- und Brown­field-Anla­gen, also zur Digi­ta­li­sie­rung von neu­en und bestehen­den Fer­ti­gungs­an­la­gen.

Digitaler Zwilling für kürzere Time-to-Market

Maschi­nen und Anla­gen zukunfts­si­cher und pass­ge­nau auf Anwen­dun­gen aus­zu­le­gen, erfor­dert Zeit und Erfah­rung im Engi­nee­ring. Um die Ent­wick­lungs­zeit zu ver­kür­zen und die Maschi­ne mög­lichst schnell funk­ti­ons­si­cher auf den Markt zu brin­gen, bie­tet Bau­mül­ler Soft­ware­mo­del­le für die Simu­la­ti­on sei­ner Antriebs­kom­po­nen­ten an, die dem Maschi­nen­bau­er in der Pro­jek­tie­rungs­pha­se für die neue Maschi­ne zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Die Model­le unter­stüt­zen offe­ne Stan­dards und kön­nen mit allen gän­gi­gen Simu­la­ti­ons­werk­zeu­gen ver­wen­det wer­den.  Alter­na­tiv unter­stützt Bau­mül­ler beim Engi­nee­ring und über­nimmt die kom­plet­te Maschi­nen­aus­le­gung. Wesent­li­cher Vor­teil von Simu­la­tio­nen ist die schnel­le­re Time-to-Mar­ket, da die Soft­ware bereits in der Ent­wick­lungs­pha­se einer Maschi­ne vir­tu­ell getes­tet wer­den kann. So kann das Zusam­men­spiel der ein­zel­nen Kom­po­nen­ten im Vor­aus bewer­tet und opti­miert wer­den.

Produkt-Highlight

Ein Blick­fang auf dem Mes­se­stand wird der bis­her größ­te pro­du­zier­te Motor der High-Tor­que-Bau­rei­he DST2 sein, der das Port­fo­lio hin­sicht­lich Leis­tung und Dreh­zahl erwei­tert. Mit der neu­en Bau­grö­ße 560 sind ab sofort sechs Bau­grö­ßen ver­füg­bar. Der DST2-560 erfüllt mit einem Nenn­mo­ment von bis zu 38.000 Nm und einem Spit­zen­mo­ment von bis zu 80.000 Nm höchs­te Ansprü­che in der Direkt­an­triebs­tech­nik. Damit stel­len die High-Tor­que-Moto­ren DST2 eine opti­ma­le Lösung für zahl­rei­che Maschi­nen­ty­pen dar, von der Pres­se über Werk­zeug- und Kunst­stoff­ma­schi­nen bis hin zu Schif­fen. Mit einem opti­mal seg­men­tier­ten Moto­ren­an­ge­bot am Markt bie­tet Bau­mül­ler neben ver­schie­de­nen High-Tor­que-Moto­ren auch effi­zi­en­te und ska­lier­ba­re Ser­vo­mo­to­ren sowie Haupt­an­trie­be in zahl­rei­chen Ver­sio­nen und Bau­grö­ßen.

Bau­mül­ler auf der SPS IPC Dri­ves 2018: Hal­le 1, Stand 560