Tele­ma­tik und Big Data haben einen wah­ren Sie­ges­zug in der Lebens­mit­tel­in­dus­trie gestar­tet. Als Fol­ge davon rückt die Ser­vice­ori­en­tie­rung ver­stärkt in den Fokus der Markt­ak­teu­re. Der Finan­zie­rungs­spe­zia­list DLL beleuch­tet nun­mehr, wor­in das Poten­zi­al die­ser Ent­wick­lun­gen für Her­stel­ler, Dienst­leis­ter und Kun­den im Hin­blick auf inno­va­ti­ve Lea­sing- und Finan­zie­rungs­mo­del­le besteht. Bei­spiels­wei­se führt das soge­nann­te Inter­net der Din­ge – kurz IoT – dazu, dass Her­stel­ler moder­ner Wirt­schafts­gü­ter wie Abfüll- und Ver­pa­ckungs­an­la­gen nicht län­ger nur als rei­ne Anbie­ter von Maschi­nen agie­ren, son­dern zusätz­li­che Dienst­leis­tun­gen in ihr Port­fo­lio auf­neh­men. Hier bie­ten sich aus­sichts­rei­che Chan­cen, die eige­ne Wett­be­werbs­po­si­ti­on zu fes­ti­gen.

Die gesam­te Lebens­mit­tel­bran­che befin­det sich im Wan­del, um den aktu­el­len Trends wie der Digi­ta­li­sie­rung gerecht zu wer­den. Vie­le Her­stel­ler bestü­cken daher bei­spiels­wei­se ihre Maschi­nen zuneh­mend mit Sen­so­rik­lö­sun­gen. Denn mit­hil­fe der aus­ge­wer­te­ten Daten las­sen sich wert­vol­le Rück­schlüs­se auf die Nut­zungs­in­ten­si­tät sowie die Ein­satz­pro­fi­le der Maschi­nen gewin­nen, wodurch ganz neue Geschäfts- und Wert­schöp­fungs­mo­del­le erschaf­fen wer­den kön­nen.

Klassische Leistungen werden zu IT-basierten Services

DLL betrach­tet in die­sem Zusam­men­hang ins­be­son­de­re Model­le, die die rei­ne Nut­zung von Tech­no­lo­gi­en und Pro­duk­ti­ons­mit­teln in den Vor­der­grund stel­len und nicht län­ger nur auf den Erwerb von Eigen­tum basie­ren. Pay-per-Use nennt sich eines die­ser Geschäfts­mo­del­le, wel­chem sich DLL als zukunfts­ori­en­tier­ter Finanz­dienst­leis­ter annimmt. Mit die­sem Modell ver­zich­tet der Her­stel­ler auf den Ver­kauf einer Maschi­ne. Statt­des­sen stellt er sei­nen Kun­den die Anla­gen­in­fra­struk­tur oder die Maschi­ne als Dienst­leis­tung gegen ein Ser­vice­ent­gelt zur Ver­fü­gung.

Nutzen statt Besitzen

All­ge­mein ist der Besitz von Anla­gen und Pro­duk­ti­ons­mit­teln für einen wach­sen­den Kun­den­stamm aus der Lebens­mit­tel­bran­che immer weni­ger wich­tig. Die­sen Trend weg vom Erwer­ben und hin zum Nut­zen hat das Unter­neh­men längst erkannt: Das Kon­zept Ser­vi­tiza­ti­on basiert dar­auf und geht noch wei­ter als Pay-per-Use. Als nicht pro­dukt­zen­trier­tes Nut­zungs­mo­dell rückt es den rei­bungs­lo­sen Betrieb und die Bereit­stel­lung der dafür erfor­der­li­chen Res­sour­cen in den Vor­der­grund. Dies kann von grund­le­gen­den Leis­tun­gen wie Instal­la­ti­on, War­tung und erwei­ter­ter Garan­tie bis hin zu ergän­zen­den Ange­bo­ten wie Schu­lun­gen, Leis­tungs­ga­ran­ti­en, Soft­ware zur Berech­nung von Soft­costs oder Life Cycle- und Flot­ten­ma­nage­ment rei­chen. Das alles wächst vie­ler­orts zu einem Lebens­zy­klus­service zusam­men, der die Wert­schöp­fung von Anfang bis Ende betrach­tet.

Ob Maschi­nen­her­stel­ler, Händ­ler oder End­kun­den – vie­le Betrie­be aus der Lebens­mit­tel­bran­che ste­hen infol­ge von Digi­ta­li­sie­rung, Inter­na­tio­na­li­sie­rung und sich rapi­de wan­deln­der Geschäfts­mo­del­le vor nach­hal­ti­gen Ver­än­de­run­gen. Als Finan­zie­rungs­ex­per­ten sehen wir unse­re Auf­ga­be dar­in, die Bran­che bei die­sem Wan­del aktiv zu unter­stüt­zen. Um unse­re Kun­den auf dem Weg in eine erfolg­rei­che Zukunft best­mög­lich zu beglei­ten, neh­men wir die Chan­cen neu­er Tech­no­lo­gi­en unter die Lupe und ent­wi­ckeln fle­xi­ble Finan­zie­rungs- und Geschäfts­mo­del­le, die weg­wei­sen­de Kon­zep­te von maß­ge­schnei­der­tem Lea­sing über Pay-per-Use bis hin zu Ser­vi­tiza­ti­on zum maxi­ma­len Nut­zen unse­rer Kun­den und Geschäfts­part­ner beinhal­ten.“

Joa­chim Mösch, Coun­try Sales Mana­ger Food & Agri­cul­tu­re bei DLL