Alle Jah­re wie­der geht Ende August ein Rau­nen durch das Land, denn dann sind sie wie­der in deut­schen Super­markt­re­ga­len zu fin­den: Leb­ku­chen, Pfef­fer­nüs­se, Spe­ku­la­ti­us und Co. Und aufs Neue wun­dern sich Ver­brau­cher, ob der Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del schon wie­der - und nicht sogar ein biss­chen frü­her als im Vor­jahr - mit dem Ver­kaufs­start dran ist. Tat­säch­lich wünsch­ten sich 61 Pro­zent der Deut­schen, dass Weih­nachts­ge­bäck erst ab Novem­ber im Han­del zu fin­den wäre. Daher kauft auch nur knapp jeder Vier­te schon vor der Advents­zeit die ers­ten Plätz­chen oder Zimt­ster­ne. Wenn sie sich doch zum Kauf hin­rei­ßen las­sen, dann sind den Deut­schen Leb­ku­chen, gefolgt von Spe­ku­la­ti­us und Domi­no­stei­nen, am liebs­ten. Plätz­chen, ob gekauft oder selbst geba­cken, lan­den auf dem vier­ten Rang. Im Jahr 2015 stieg der Umsatz allein für Leb­ku­chen um sat­te 15 Pro­zent auf 188 Mil­lio­nen Euro; auch ande­re Pro­duk­te konn­ten zule­gen. Ins­ge­samt gaben die Deut­schen 2015 mehr als 450 Mil­lio­nen Euro für Weih­nachts­ge­bäck aus.

Daher ist das Weih­nachts­ge­schäft tra­di­tio­nell auch für die Plätz­chen­her­stel­ler das wich­tigs­te und umsatz­stärks­te des Jah­res. Her­stel­ler ste­hen in die­ser Zeit vor beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen: Die Pro­duk­ti­ons­an­la­gen müs­sen feh­ler­frei auf Hoch­tou­ren lau­fen und die Ver­pa­ckungs­sti­le und -grö­ßen auf das weih­nacht­li­che The­ma ange­passt sein. Denn wer sich im weih­nacht­li­chen Wett­be­werb behaup­ten will, der muss vor allem in Sachen Ver­pa­ckungs­viel­falt punk­ten. Auch Bosch Packa­ging Tech­no­lo­gy nimmt die Trends am Weih­nachts­markt genau unter die Lupe: „Daher haben wir Maschi­nen und Sys­te­me im Port­fo­lio, die es Her­stel­lern ermög­li­chen, den aktu­el­len Ent­wick­lun­gen nicht nur zu fol­gen, son­dern ihnen immer einen Schritt vor­aus zu sein. Dabei geht es vor allem dar­um, die benö­tig­te Fle­xi­bi­li­tät mit ent­spre­chen­der Effi­zi­enz in der Pro­duk­ti­on zu ver­bin­den. Wir wol­len, dass unse­re Her­stel­ler Spe­ku­la­ti­us und Kon­sor­ten fle­xi­bel in der Weih­nachts­zeit pro­du­zie­ren kön­nen – in ver­schie­dens­ten Grö­ßen und For­ma­ten, und natür­lich höchs­ter Qua­li­tät“, so Dani­el Bos­sel, Pro­dukt­ma­na­ger bei Bosch Packa­ging Tech­no­lo­gy in der Schweiz.

Die Ver­pa­ckung als Schau­fens­ter und Umsatz­trei­ber
All­ge­mein bestim­men unter dem Jahr Ernäh­rungs­trends und Kon­su­men­ten­be­dürf­nis­se die Optik und Hap­tik von Ver­pa­ckun­gen. Der geneig­te Käu­fer will nicht nur über Inhalts­stof­fe, Halt­bar­keit und die Wege der Her­stel­lung gut infor­miert sein – die Attrak­ti­vi­tät der Ver­pa­ckung ist ein ent­schei­den­der Grund dafür, dass über­haupt zuge­grif­fen wird, wie wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en zei­gen. Das ist auch in der Weih­nachts­zeit nicht anders! Dass der Kampf um Auf­merk­sam­keit im Super­markt­re­gal här­ter gewor­den ist, zeigt ins­be­son­de­re ein Trend, der sich in den letz­ten Jah­ren ver­ste­tigt hat: Neben schril­le­ren und infor­ma­ti­ve­ren Ver­pa­ckun­gen gibt es immer wie­der neue Packungs­grö­ßen, sei es ein­zeln ver­pack­te Domi­no­stei­ne an der Kas­se oder Spe­ku­la­ti­us im hand­li­chen Fün­fer­pack. Hin­zu kom­men „Limi­ted Edi­ti­ons“, die ein bekann­tes und erfolg­rei­ches Pro­dukt abwan­deln, Kun­den­bin­dungs­ak­tio­nen wie Video­wett­be­wer­be – und, noch recht neu, die Mög­lich­keit, sich als Kun­de Pro­duk­te bei­spiels­wei­se mit dem eige­nen Namen auf der Ver­pa­ckung schi­cken zu las­sen.

Maxi­ma­le Fle­xi­bi­li­tät beim Ver­pa­cken
Vom Markt gefor­dert wer­den also Ver­pa­ckungs­ma­schi­nen, die vie­le ver­schie­de­ne For­ma­te bewäl­ti­gen kön­nen und dabei schnell und effi­zi­ent arbei­ten. Kur­ze Umrüst­zei­ten, Varia­bi­li­tät der Ver­pa­ckung und eine hohe Gesamt­an­la­gen­ef­fek­ti­vi­tät (GAE) sind hier­bei Kern­in­hal­te. „Beim Two-in-One-Bis­kuit­ver­pa­ckungs­sys­tem, das wir erst­mals auf der inter­pack 2014 vor­ge­stellt haben, sind wir genau auf die­se The­men ein­ge­gan­gen. Es ist bei zahl­rei­chen Kun­den erfolg­reich im Ein­satz“, so Bos­sel. Nun hat Bosch Packa­ging Tech­no­lo­gy mit der zur inter­pack 2017 prä­sen­tier­ten Port­fo­li­o­er­wei­te­rung noch­mal einen drauf­ge­setzt: Die neue zwei­bah­ni­ge Ver­si­on der Two-in-One bie­tet Her­stel­lern noch grö­ße­re Fle­xi­bi­li­tät beim Ver­pa­cken ihrer Bis­kuit­pro­duk­te. Ein­zel-, Sta­pel- und Slug­pa­ckun­gen kön­nen auf zwei unab­hän­gig von­ein­an­der zu bestü­cken­den und zu rei­ni­gen­den Bah­nen in unzäh­li­gen Vari­an­ten her­ge­stellt wer­den.

Auch die Leis­tungs­da­ten wur­den wei­ter gestei­gert: Bei­de Bah­nen ver­pa­cken zusam­men bis zu 2400 Kek­se pro Minu­te bei Foli­en­ge­schwin­dig­kei­ten von bis zu 90 Meter pro Minu­te beim Heiß- und bis zu 150 Meter pro Minu­te beim Kalt­sie­geln. Auch kon­struk­tiv wur­den Ver­bes­se­run­gen erzielt, die sich in einer gerin­ge­ren mecha­ni­schen Belas­tung der Keks­pro­duk­te aus­wir­ken und damit deren Qua­li­tät erhö­hen. Die neue Aus­tra­ge­sta­ti­on Sig­pack DHRG berei­tet bis zu 400 Rei­hen pro Minu­te aus run­den, ova­len oder ecki­gen Bis­kuits vor, die dann sowohl unge­ord­net als auch geord­net zuge­führt wer­den kön­nen. Auch das Design der Trans­port­sys­te­me wur­de so über­ar­bei­tet, dass die Kek­se mög­lichst wenig belas­tet wer­den.

Der modu­la­re Auf­bau des Gesamt­sys­tems erlaubt dabei sowohl eine fle­xi­ble Anpas­sung an die Fer­ti­gungs­si­tua­ti­on des Kun­den als auch den Auf­bau einer kom­plett inte­grier­ten Ver­pa­ckungs­li­nie: Mit dem Sig­pack PMI las­sen sich die Pro­duk­te bei­der Bah­nen effi­zi­ent zusam­men­füh­ren, etwa um sie anschlie­ßend zu kar­to­nie­ren. Gera­de im Weih­nachts­ge­schäft kom­men neben dem Tages­ge­schäft noch­mal zusätz­li­che Ver­pa­ckungs­for­ma­te und -grö­ßen hin­zu – allei­ne Obla­ten-Leb­ku­chen sind unter ande­rem im Sie­be­ner­pack, als Groß­pa­ckung oder im Leb­ku­chen­haus-Kar­ton im Han­del erhält­lich. Hier­für braucht es auch in der Zweit­ver­pa­ckung fle­xi­ble Ver­pa­ckungs­ma­schi­nen wie den Sig­pack TTM Kar­to­nie­rer, der ver­schie­de­ne Pro­duk­te in bis zu 150 Schach­teln pro Minu­te packen kann.

Modu­la­res Ver­pa­ckungs­sys­tem für Indus­trie 4.0
Natür­lich hat Bosch auch in das The­ma Indus­trie 4.0 inves­tiert: Mit dem optio­na­len Line Dash­board wird der Nut­zer des neu­en Bis­kuit­sys­tems in die Lage ver­setzt, jeder­zeit und platt­form­un­ab­hän­gig Maschi­nen­sta­tus, Sys­tem­pa­ra­me­ter und KPIs in Echt­zeit abzu­ru­fen und zu prü­fen. So wer­den nicht nur Bedien­er­wech­sel, son­dern auch Feh­ler­be­he­bung und lau­fen­de Opti­mie­rung zur ange­neh­men Rou­ti­ne in der Vor­weih­nachts­zeit. Mit sei­ner Ver­net­zungs- und Infor­ma­ti­ons­fä­hig­keit sowie der hohen GAE gibt Bosch Bis­kuither­stel­lern ein leis­tungs­fä­hi­ges und vor allem sehr varia­bles Sys­tem an die Hand, um im Rin­gen um die Gunst der Kun­den auch zukünf­tig die Nase in punc­to Ver­pa­ckung vorn zu haben – die neue Viel­falt der Kek­se kann kom­men. Fro­he Weih­nach­ten!