Die Industrie durchlebt gerade tiefgreifende Veränderungen. Fortschritte bei Technologien wie Machine Learning, Augmented Reality, der Echtzeitanalyse und des IIoT eröffnen unzählige Chancen und Möglichkeiten. Auf der IEC 61131-3 basierende geschlossene Automatisierungsplattformen schränken die Einbettung dieser neuen Möglichkeiten allerdings ein. Sie erschweren die Nutzung von Best-of-Breed-Technologien, blockieren die Integration von Drittanbieterkomponenten und wirken sich kostensteigernd auf Aufrüstung und Wartung aus. Die IT setzt längst auf offene Plattformen und entwickelt sich so rasch weiter. Leider sieht die Situation bei industriellen Technologien etwas anders aus. Hier wurde bisher zu wenig auf Anpassungsfähigkeit, Modularisierung und Interoperabilität gesetzt.

Um Produktivität und Agilität in der Industrieautomatisierung voranzutreiben, hat Schneider Electric das softwarezentrierte industrielle Automatisierungssystem EcoStruxure Automation Expert entwickelt. Schneider Electric hat hiermit die Idee einer vollständig offenen, auf dem IEC 61499-Standard basierenden Automatisierung umgesetzt und ermöglicht softwarezentrierte, interoperable Industrieautomation. Das Unternehmen möchte OEMs, Integratoren und Endanwender in der gesamten Industrie dazu bewegen, eine offene Automatisierung einzuführen und weiterzuentwickeln.

Die Welt der offenen Automatisierung ist die Welt von Softwarekomponenten, die auf dem IEC 61499-Standard basieren und dem Ansatz der Hardware-Unabhängigkeit folgen. Die Einführung einer standardisierten, herstellerübergreifenden und einheitlichen Automatisierungsschicht bietet der Industrie nahezu grenzenlose Möglichkeiten für Wachstum und Modernisierung. Mit dem Ausbau der Leistungsfähigkeit bestehender IEC 61131-basierter Systeme ist Schneider Electric überzeugt, das Potenzial der vierten Industriellen Revolution vollständig realisieren zu können.

EcoStruxure Automation Expert ermöglicht Automatisierungsanwendungen mit anlagebezogenen, portablen und praxisbewährten Softwarekomponenten, unabhängig von der zugrunde liegenden Hardware-Infrastruktur. Es erlaubt Anwendungen auf die Hardware-Systemarchitektur seiner Wahl zu verteilen – hochgradig verteilt, zentralisiert oder beides – bei minimalem bis gar keinem Programmieraufwand. Es unterstützt bewährte Software-Best-Practices, um Automatisierungsanwendungen, die mit IT-Systemen zusammenarbeiten, einfacher erstellen zu können.