Auf einer Flä­che von 8.000 Qua­drat­me­tern hat Dema­tic ein voll­au­to­ma­ti­sches Hoch­re­gal­la­ger für den bel­gi­schen Lebens­mit­tel­her­stel­ler Poco Loco gebaut. Die­ses hat der Snack­her­stel­ler Anfang des Jah­res in Betrieb genom­men. Grund für die Errich­tung des neu­en Lagers war das kon­ti­nu­ier­li­che Unter­neh­mens­wachs­tum, das zu einem zusätz­li­chen Bedarf an Lager- und Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten geführt hat­te. Mit dem Lager zen­tra­li­siert Poco Loco sei­ne Lage­rung jetzt an einem Stand­ort. Dema­tic hat­te die Lager­aus­stat­tung und die Auto­ma­ti­sie­rung aller Logis­tik­pro­zes­se ver­ant­wor­tet. Um gemein­sam mit Kun­den und Bran­chen­ex­per­ten über die Anfor­de­run­gen ent­lang der Sup­ply Chain in der Lebens­mit­tel­in­dus­trie und inno­va­ti­ve Lösungs­an­sät­ze zu dis­ku­tie­ren, hat Dema­tic am 24. Mai 2018 einen Kun­den­tag bei Poco Loco ver­an­stal­tet.

Mit dem voll­au­to­ma­ti­schen Hoch­re­gal­la­ger ermög­li­chen wir Poco Loco mehr Kon­trol­le über sei­ne Logis­tik. Denn die Pro­zes­se wer­den jetzt zen­tral an einem Stand­ort gebün­delt. Das führt auch zu Zeit- und Kos­ten­ein­spa­run­gen“, sagt Marc Bru­neel, Seni­or Sales Mana­ger beim Logis­tik­an­bie­ter. Die Lösung bie­tet auf einer Flä­che von 8.000 Qua­drat­me­tern Platz für 42.000 Palet­ten. Gela­gert wer­den hier Tor­til­la Wraps, Chips, Din­ner Kits sowie Tex-Mex-Kräu­ter und -Sau­cen. Elf Palet­ten­krä­ne und 1.127 Meter Palet­ten­för­de­rer ermög­li­chen es, dass pro Stun­de 304 Palet­ten ein- und aus­ge­la­gert wer­den kön­nen.

Das neue Lager befin­det sich gegen­über dem Pro­duk­ti­ons­stand­ort im bel­gi­schen Roesel­a­re. Ver­bun­den sind bei­de Stand­or­te durch eine 100 Meter lan­ge För­der­brü­cke, die über eine öffent­li­che Stra­ße führt. Die Brü­cke ver­fügt über zwei För­der­bän­der, über die die fer­ti­gen Palet­ten ins Lager trans­por­tiert und Roh­stof­fe aus dem Lager an die Pro­duk­ti­on gelie­fert wer­den. Fer­ti­ge Ware wird im Lager für den Kun­den kom­mis­sio­niert und auto­ma­tisch in den Ver­la­de­be­reich beför­dert.

Dank die­ses Kon­zepts und der Zen­tra­li­sie­rung der Lage­rung an einem Stand­ort ver­mei­det der Snack­her­stel­ler bis zu 25.000 Lkw-Fahr­ten im Jahr. Das senkt nicht nur die Kos­ten, son­dern redu­ziert auch den CO2-Aus­stoß um 365 Ton­nen pro Jahr. Denn bis­her wur­den die Pro­duk­te, von denen rund 96 Pro­zent für den Aus­lands­ex­port bestimmt sind, an ver­schie­de­nen Stand­or­ten und auch bei exter­nen Lie­fe­ran­ten gela­gert. Im August 2017 hat­te Dema­tic mit dem Bau des Hoch­re­gal­la­gers begon­nen. „Wir bli­cken auf ein erfolg­rei­ches Bau­pro­jekt zurück. Die Zeit­vor­ga­be konn­ten wir sogar unter­bie­ten“, sagt Bru­neel. 30 Mil­lio­nen Euro hat­te Poco Loco in den Bau des Lagers inves­tiert.

Von der Funk­ti­ons­wei­se des neu­en Hoch­re­gal­la­gers haben sich Kun­den, inter­es­sier­te Part­ner aus der Lebens­mit­tel­in­dus­trie und Bran­chen­ex­per­ten am Kun­den­tag am 24. Mai bei Poco Loco in Bel­gi­en über­zeugt. Dabei hat Peter Denolf, Mana­ging Direc­tor bei Poco Loco, über zukünf­ti­ge Trends und Lösun­gen ent­lang der Sup­ply Chain in der Lebens­mit­tel­in­dus­trie refe­riert. Hin­zu kamen Vor­trä­ge, Trends und Best-Prac­tice-Bei­spie­le sowie die Mög­lich­keit, in ent­spann­ter Atmo­sphä­re neue Kon­tak­te knüp­fen.