Als ers­tes Unter­neh­men bie­tet Ase­cos einen brand­ge­schütz­ten Gefahr­stoff­schrank zur siche­ren Lage­rung von Metall­pul­vern, Pul­ver­ge­mi­schen und Legie­run­gen an. Die meis­ten die­ser Pul­ver fin­den bei der Her­stel­lung von Metall­ke­ra­mi­ken und bei gene­ra­ti­ven bzw. addi­ti­ven Fer­ti­gungs­ver­fah­ren Ver­wen­dung. Mög­li­che Risi­ken bestehen in Toxi­zi­tät, Ent­flamm­bar­keit, Insta­bi­li­tät und Reak­ti­vi­tät.

Am Puls der Zeit

Auf der Ache­ma 2018 stell­te das Unter­neh­men bereits sei­nen Sicher­heits­schrank zur Metall­pul­ver-Lage­rung vor: Er besitzt 90 Minu­ten Feu­er­wi­der­stands­fä­hig­keit und eine Son­de­rin­nen­aus­stat­tung mit Schwer­last-Git­ter­ros­ten, die eine maxi­ma­le Traglast von je 180 kg auf­wei­sen. Neben der Stan­dard-Kenn­zeich­nung DIN EN 14470–1 signa­li­siert ein spe­zi­el­ler Metall­pul­ver-Auf­kle­ber dem Anwen­der bereits bevor er den Schrank öff­net, dass ent­zünd­ba­re und gesund­heits­ge­fähr­den­de Metall­pul­ver gela­gert wer­den dür­fen. Die Innen­aus­stat­tung kann für jeden Schrank mit dem Kun­den so abge­stimmt wer­den, dass sie per­fekt auf des­sen Anfor­de­run­gen (Gebin­de­grö­ßen/-gewich­te, etc.) passt.

Sicherheit im Fokus

Um den Gefah­ren der Pul­ver­ge­mi­sche vor­zu­beu­gen, emp­fiehlt es sich grund­sätz­lich, die Sicher­heits­da­ten­blät­ter der ver­wen­de­ten Mate­ria­li­en zu beach­ten. Prin­zi­pi­ell soll­te die Lage­rung der Metall­pul­ver in dicht ver­schlos­se­nen Ori­gi­nal­be­häl­tern erfol­gen und die Gebin­de soll­ten geschützt vor Feuch­tig­keit auf­be­wahrt wer­den. Weil Fer­ti­gungs­ver­fah­ren mit Metall­pul­vern noch sehr neu sind, ent­ste­hen tech­ni­sche Regeln und Richt­li­ni­en rund um das The­ma gera­de erst. Ein Ent­wurf des VDI (Ver­ein Deut­scher Inge­nieu­re) zu addi­ti­ven Fer­ti­gungs­ver­fah­ren (VDI 3405 Blatt 6.1:2018–06 — Ent­wurf) gibt „Emp­feh­lun­gen für die arbeits­si­che­re Pro­zess­ge­stal­tung“. Dar­un­ter auch zur Lage­rung von Pul­ver­ma­te­ria­li­en, die sich auf die TRGS 510 bezie­hen: „Es wer­den Sicher­heits­schrän­ke, wie sie auch für die Lage­rung von Che­mi­ka­li­en üblich sind, für die Ein­la­ge­rung klei­ne­rer Pul­ver­men­gen emp­foh­len (Vgl. TRGS 510, Abschnitt 1, Tabel­le 1, 4.2(9)2., 12.1(3), Anla­ge 3). Wei­sen die Sicher­heits­schrän­ke eine Feu­er­wi­der­stands­fä­hig­keit von über 90 Minu­ten auf, gel­ten die­se als Lager­ab­schnitt und kön­nen auch für die Ein­la­ge­rung grö­ße­rer Men­gen (bis zu 200 kg) genutzt wer­den.“