Die Schlauch­lö­sun­gen des Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­mens Con­ti­nen­tal sor­gen in der Braue­rei Oet­tin­ger (Nie­der­las­sung Mön­chen­glad­bach) dafür, dass Druck- und Lager­tanks in der hoch­mo­der­nen und nahe­zu voll­au­to­ma­ti­sier­ten Braue­rei fach­ge­recht befüllt, ent­leert und gerei­nigt wer­den. Con­ti­nen­tal lie­fert die Lebens­mit­tel­schläu­che für den Brau- und Rei­ni­gungs­pro­zess und leis­tet so einen wesent­li­chen Bei­trag zur Lebens­mit­tel­si­cher­heit.

Gummimischungen sorgen für Hygiene und Sicherheit

Das Herz­stück der Con­ti­nen­tal-Schläu­che ist die glat­te Innen­schicht, die aus­schlag­ge­bend für den abso­lut rei­nen und siche­ren Trans­port des Bie­res ist. Die Innen­schicht ist hit­ze- und che­mi­ka­li­en­be­stän­dig, was ins­be­son­de­re bei Rei­ni­gungs- und Des­in­fek­ti­ons­pro­zes­sen wich­tig ist. Bis zu +95°C hal­ten die Schläu­che mühe­los stand. Zudem ent­spricht die Innen­schicht der Con­ti­nen­tal-Schläu­che der Emp­feh­lung XXI des deut­schen Bun­des­am­tes für Risi­ko­be­wer­tung (BfR) sowie den Richt­li­ni­en der US-ame­ri­ka­ni­schen Arz­nei­mit­tel­zu­las­sungs­be­hör­de FDA.

Die hoch ent­wi­ckel­ten und jeweils den Markt­er­for­der­nis­sen ange­pass­ten Gum­mi­mi­schun­gen erge­ben unter Berück­sich­ti­gung aller phy­si­ka­li­schen Anfor­de­run­gen im täg­li­chen Betrieb, selbst unter erschwer­ten Bedin­gun­gen, ein Höchst­maß an Sicher­heit bei lang­le­bi­ger Nut­zung“, sagt Georg Bes­ter, zustän­dig für den Ver­trieb und die tech­ni­sche Bera­tung der Lebens­mit­tel­schläu­che bei Con­ti­nen­tal. „Das wird uns immer wie­der vom Markt bestä­tigt.“

Herausforderung Brauerei-Alltag

Die Her­aus­for­de­rung für die Schläu­che bei der Oet­tin­ger Braue­rei ist es, den opti­ma­len Spa­gat zwi­schen sehr hoher Fle­xi­bi­li­tät und größt­mög­li­cher Robust­heit zu schaf­fen. „Genau die­se Kom­bi­na­ti­on bie­ten die Schläu­che von Con­ti­nen­tal. Unse­re Mit­ar­bei­ter kön­nen mit den Schläu­chen sehr frei han­tie­ren, Lei­tun­gen spon­tan ver- oder ein­fach umle­gen und sie auch mal über den har­ten Boden schlei­fen, ohne dass sie kni­cken oder Scha­den neh­men. Der Schlauch muss eini­ges aus­hal­ten im Braue­rei-All­tag“, sagt Sven Wil­lim, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter Pro­duk­ti­on der Oet­tin­ger Braue­rei in Mön­chen­glad­bach. „Die­se Robust­heit gegen Außen­ein­wir­kun­gen bei gleich­zei­ti­ger Sta­bi­li­tät im Inne­ren des Schlau­ches gibt uns im Brau­pro­zess die nöti­ge Sicher­heit, dass die Qua­li­tät unse­rer Pro­duk­te in kei­ner Form beein­träch­tigt wird.“ Denn im Brau­pro­zess ist jeder Arbeits­schritt wich­tig – egal ob Bier, Was­ser oder Rei­ni­gungs­me­di­en durch die Lei­tun­gen beför­dert wer­den.

Hoch­wer­ti­ge Lebens­mit­tel- und Che­mie­schläu­che wie die Pur­pur­schlan­ge oder der Aqua­pal von Con­ti­nen­tal spie­len eine wich­ti­ge Rol­le in den Hand­ling-Pro­zes­sen sowohl von Braue­rei­en als auch in vie­len wei­te­ren Berei­chen der Lebens­mit­tel­in­dus­trie. Allein bei der Oet­tin­ger Braue­rei kom­men bis zu 135 Schläu­che von Con­ti­nen­tal zum Ein­satz – haupt­säch­lich im Lager- und Druck­t­ank­be­reich. „Die Con­ti­nen­tal-Schläu­che sind extrem wider­stands­fä­hig, damit lan­ge halt­bar und sehr gut zu rei­ni­gen. Wir haben teil­wei­se Schläu­che bis zu zehn Jah­re lang im Ein­satz – ohne dass es auch nur ansatz­wei­se Qua­li­täts­ein­bu­ßen bei unse­ren Pro­duk­ten oder Pro­zes­sen gibt“, sagt Wil­lim. Regel­mä­ßi­ge mikro­bio­lo­gi­sche Pro­ben der Flüs­sig­kei­ten sowie Schlauch­prü­fun­gen, die von unab­hän­gi­gen Orga­ni­sa­tio­nen und Ser­vice-Anbie­tern durch­ge­führt wer­den, bestä­ti­gen dies bei Oet­tin­ger immer wie­der.

Komplettlösungen mit Armaturen

Was Hygie­ne und Pro­zess­si­cher­heit angeht, haben die Pro­duk­te einen wei­te­ren Vor­teil: Sie wer­den als Kom­plett­lö­sung ange­bo­ten. „Wir lie­fern nicht nur die Schläu­che, son­dern kom­plet­te Lei­tun­gen mit ver­press­ten Arma­tu­ren. Dadurch kön­nen die Mit­ar­bei­ter in der Braue­rei die Schlauch­kon­struk­ti­on pro­blem­los ver­län­gern, wei­ten oder ver­kür­zen. Außer­dem ist kein auf­wen­di­ges Mon­tie­ren mehr nötig. Die abso­lut fes­te Ver­bin­dung zwi­schen Gum­mi­schlauch und Arma­tur hält Betriebs­drü­cke bis 16 bar bei drei­fa­cher Sicher­heit aus“, sagt Bes­ter. „Wir haben einen idea­len, hygie­nisch ein­wand­frei­en Über­gang von der Arma­tur zur Innen­see­le des Schlau­ches kon­stru­iert – für die dau­er­haf­te Hygie­ne und Zuver­läs­sig­keit im Betrieb eine wich­ti­ge Säu­le.“ Die Band­brei­te an Schläu­chen ist rie­sig. Das Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men bie­tet Schläu­che in Nenn­wer­ten zwi­schen 13 und 100 DN an. Pro­du­ziert wer­den die Lebens­mit­tel­schläu­che im hes­si­schen Kor­bach.

Bier – ein global riesiger Markt

Ob alko­ho­lisch, alko­hol­frei oder als Mix – Bier ist nach wie vor eines der belieb­tes­ten Geträn­ke auf der Welt. Sei­ne Brau­kunst hat vie­ler­orts eine lan­ge Tra­di­ti­on und gehört zur Kul­tur zahl­rei­cher Län­der. Laut Anga­ben des Sta­tis­tik-Por­tals sta­tis­ta beläuft sich heu­te der welt­wei­te Bier­kon­sum auf fast zwei Mil­li­ar­den Hek­to­li­ter. Deutsch­land stellt dabei euro­pa­weit den mit Abstand größ­ten Bier­markt dar. Nach Anga­ben des Sta­tis­ti­schen Bun­des­amts lag der ver­steu­er­te Bier­ab­satz in Deutsch­land im Jahr 2018 bei rund 78 Mil­lio­nen Hek­to­li­ter. Eine immer wich­ti­ge­re Rol­le spie­len die heu­ti­gen Mega­the­men Gesund­heit, Fit­ness und Nach­hal­tig­keit. Craft Beer, Func­tio­n­al Beer und alko­hol­freie Bier­misch­ge­trän­ke haben den Bier­markt in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auf­ge­mischt und ihn viel­fäl­ti­ger und dyna­mi­scher gemacht.

Für Braue­rei­en wie Oet­tin­ger ein span­nen­des Geschäfts­um­feld – und für Con­ti­nen­tal wei­te­re gute Ein­satz­mög­lich­kei­ten für Pur­pur­schlan­ge und Co. Denn so unter­schied­lich und zahl­reich wie die Bier­sor­ten sind auch die Braue­rei­en. Und da wer­den fle­xi­ble Schlauch-Lösun­gen gebraucht.