Am Stammsitz in Frankfurt hat Samson heute sein Global Innovation Center eröffnet. Herzstück des Zentrums ist die komplexe Anlagentechnik. Mit ihr soll die Diversität hinsichtlich der Prüfaufgaben, Medien, Prozessbedingungen und der industriellen Einsatzgebiete ermöglicht werden.

Am östlichen Ende des Samson-Geländes in Frankfurt ist nach zweijähriger Bauzeit mit dem Innovation Center das Entwicklungsprüfzentrum entstanden – nach Unternehmensangaben das modernste im Bereich der Ventiltechnologie weltweit. Mit dem neuen, integrierten Entwicklungsprüfzentrum können zukünftige Anforderungen hinsichtlich der Prüf- und Entwicklungstätigkeiten des gesamten Konzerns abgedeckt werden. Gleichzeitig wird das Innovation Center als Forschungs- und Zertifizierungsplattform für Kunden und Partner zur Verfügung stehen und in diesem Sinne als Profit Center betrieben werden.

In Würdigung von Rolf Sandvoss trägt das Zentrum den Namen des Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrats der Samson AG. „Der Mensch steht immer im Mittepunkt“, betonte der Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Widl anlässlich der Eröffnung.

Im Zentrum werden Pumpen mit entsprechenden Frequenzumrichtern, Kompressoren, Werkzeugmaschinen sowie viele weitere Prüfeinrichtungen betrieben.

Auf einer Gesamtfläche von über 7.000 m² können neben dem Prototypenbau Simulationen und Prüfungen in den verschiedensten Bereichen durchgeführt werden. Zusätzlich zu den klassischen Forschungsbereichen wie Werkstofftechnologie, Strömungstechnik, Kryotechnologie, Akustik, Regelungstechnik, Gerätesicherheit und Systemintegration werden im Innovation Center auch zukunftsweisende Themen wie Datenanalytik und Cloud-Technologie aufgegriffen.

Leiter des Zentrums ist Dr. Thomas Steckenreiter, seit einem halben Jahr F&E-Vorstand bei Samson. Er stellte anlässlich der Eröffnung des Zentrums die Aufgabe in den Mittelpunkt, Maschinen und Komponenten „so anwendungsnah wie möglich“ zu testen und dabei größtmögliche Flexibilität zu wahren hinsichtlich Variablen wie Druck, Temperatur, Korrosion, Feststoffgehalt, Umgebungsbedingungen und weiterer Faktoren. „Dieses Zentrum soll ein Begegnungszentrum werden, ebenso wie ein Lernzentrum“, so Steckenreiter weiter.