Mit der neu­en Mechat­ro­link-III Schnitt­stel­le Slio 053ML bie­tet Yaska­wa eine neue Mög­lich­keit, bis zu 64 Modu­le des bewähr­ten Slio-Sys­tems in Mechat­ro­link-III-Netz­wer­ke ein­zu­bin­den. Die­se gro­ße Aus­wahl an Modu­len erlaubt eine sehr hohe Fle­xi­bi­li­tät. Die Poten­zia­le die­ser Neu­ent­wick­lung zei­gen sich zum Bei­spiel im Rah­men der ‚Sin­gu­lar Control‘-Lösung von Yaska­wa. Die­se ermög­licht es, Robo­ter, Ser­vo­an­trie­be, Fre­quenz­um­rich­ter und I/O’s über einen ein­zi­gen Con­trol­ler zu steu­ern.

Wenn es um wirk­lich schnel­le, zeit­kri­ti­sche Anwen­dun­gen geht, war die Ein­bin­dung von dezen­tra­len I/O’s in den Echt­zeit-Ether­net-Bus Mechat­ro­link-III bis­her wegen der man­geln­den Aus­wahl an geeig­ne­ten Modu­len nur ein­ge­schränkt mög­lich. Mit der neu­en Mechat­ro­link-III Schnitt­stel­le SLIO 053ML bie­tet Yaska­wa nun eine leis­tungs­fä­hi­ge Alter­na­ti­ve zur effi­zi­en­ten Ein­bin­dung von bis zu 64 Ein- und Aus­gangs­mo­du­len des Slio-Sys­tems.

Die­ses äußerst kom­pak­te I/O-Sys­tem mit schnel­lem Rück­wand­bus, Ein­zel­ka­nal­dia­gno­se-LEDs und ste­hen­der Ver­drah­tung zeich­net sich nicht zuletzt durch sein Modu­lar­kon­zept aus. So ste­hen zum Bei­spiel digi­ta­le sowie ana­log Ein­gangs- und Aus­gangs oder auch Zäh­ler­mo­du­le zur Ver­fü­gung.

Die dar­aus resul­tie­ren­de Fle­xi­bi­li­tät ist mit dem neu­en Kopp­ler nun auch für Mechat­ro­link-III-Netz­wer­ke gemäß IEC 61158/IEC 61784 nutz­bar. Im Ver­gleich zur klas­si­schen Ether­net- bzw. Mod­bus-TCP-Kopp­lung ermög­li­chen die SLIO-Kom­po­nen­ten zudem eine deut­lich schnel­le­re Signal­über­tra­gung.

Singular Control‘-Lösung

Die Vor­tei­le der Mechat­ro­link-III SLIO Schnitt­stel­le zei­gen sich in der Pra­xis: So las­sen sich über den neu­en Kopp­ler zum Bei­spiel I/O’s zusam­men mit Robo­tern, Ser­voach­sen und Fre­quenz­um­rich­tern zur einer Mechat­ro­link-III-basier­ten ‚Sin­gu­lar Control‘-Lösung kom­bi­nie­ren. Das gesam­te Sys­tem kann dann über einen ein­zi­gen Con­trol­ler gesteu­ert und in nur einer Soft­ware­um­ge­bung pro­gram­miert wer­den. Damit las­sen sich Fle­xi­bi­li­tät und Maschi­nen­durch­satz erhö­hen, ohne dass das Anwen­dungs­pro­gramm geän­dert wer­den muss oder neue Steue­run­gen in das Sys­tem ein­zu­bin­den sind.

Herz­stück die­ser Lösung ist die Maschi­nen-Kom­pakt­steue­rung MP3300iec RBT, eine beson­ders leis­tungs­fä­hi­ge Modell­va­ri­an­te der aktu­el­len Pro­dukt­rei­he MP3000. Die ein­heit­li­che Anwen­dungs­pro­gram­mie­rung erfolgt über ein ein­zi­ges Soft­ware­tool (Moti­on­Works IEC) mit Stan­dard-PLCo­pen- und Yaska­wa-spe­zi­fi­schen Funk­ti­ons­blö­cken. Die­se sind kos­ten­los ver­füg­bar und ver­ein­fa­chen die Anla­gen-Pro­gram­mie­rung extrem. Zum Funk­ti­ons­um­fang gehö­ren auch die Inte­gra­ti­on der Visua­li­sie­rung, die Ein­bin­dung von Kame­ra­sys­te­men, das Con­veyor-Tracking, eine Group Tool­box und vie­le wei­te­re Fea­tures.

Einfache Integration von Robotern in bestehende Architekturen

Maschi­nen­bau­er und Anwen­der kön­nen mit die­ser ‚Sin­gu­lar Control‘-Lösung Robo­ter in bestehen­de Archi­tek­tu­ren imple­men­tie­ren, ohne dass dafür eigens ein Pro­gram­mier­ge­rät (Tea­ch­box) oder eine pro­prie­tä­re Robo­ter­pro­gram­mier­spra­che erfor­der­lich ist. Der Bewe­gungs­ab­lauf der ein­zel­nen Ach­sen des Robo­ters oder auch von Del­ta- und kun­den­spe­zi­fi­schen Kine­ma­ti­ken wird in der der Firm­ware des Con­trol­lers berech­net. Der Pro­gram­mie­rer kann sich damit ganz auf die Appli­ka­ti­on kon­zen­trie­ren, ohne sich um die zugrun­de­lie­gen­de kom­ple­xe Tech­nik küm­mern zu müs­sen. Aktu­ell las­sen sich die Moto­man-Robo­ter mit den Steue­run­gen der Rei­hen DX200, YRC1000 und YRC1000 Micro per Maus­klick so in die Maschi­nen­ar­chi­tek­tu­ren ein­fü­gen, dass sie der Pro­gram­mie­rer mit den bekann­ten PLC-Open-Funk­ti­ons­blö­cken ansteu­ern kann.