Neue NPK-Düngemittelanlage in der Türkei

Immer mehr renom­mier­te Dün­ge­mit­tel­her­stel­ler nut­zen die Vor­tei­le einer Auf­be­rei­tungs­tech­nik, mit der Mischen und Gra­nu­lie­ren in ein und dem­sel­ben Aggre­gat mög­lich sind. Nun hat sich mit Dok­tor Tar­sa Tarım Sanayi ve Tic. (DRT) ein wei­te­rer Her­stel­ler für Eirich-Tech­nik ent­schie­den – inklu­si­ve der Mahl­tech­nik.

Auch in der Tür­kei steigt der Dün­ge­mit­tel­be­darf für den Ein­satz in der Land­wirt­schaft und im pri­va­ten Bereich ste­tig an. DRT – ein lan­des­weit füh­ren­der Anbie­ter – hat des­halb die Pro­duk­ti­on um eine kom­plet­te neue Linie erwei­tert, auf der eine brei­te Palet­te gra­nu­lier­ter Mine­ral­dün­ger her­ge­stellt wird. Nach umfang­rei­chen Ver­su­chen im Tech­ni­kum in Hard­heim hat sich DRT für eine Eirich-Auf­be­rei­tungs­an­la­ge ent­schie­den.

Das Herz­stück der Anla­ge ist der Mischer, mit einem dre­hen­dem Misch­be­häl­ter und einem Misch­werk­zeug, das je nach Bedarf gerin­ge bis extrem hohe Mischen­er­gi­en zur Ver­fü­gung stellt; in der Fol­ge kann die­ser Mischer eben­so gut mischen wie gra­nu­lie­ren oder auch coa­ten – und dies in ein und der­sel­ben Maschi­ne. Gegen­über ande­ren Aggre­ga­ten (wie z. B. Rol­len­pres­sen) bringt dies dem Kun­den deut­li­che Ver­ein­fa­chun­gen und Vor­tei­le. Durch ein­fa­che Ände­run­gen von Maschi­nen­pa­ra­me­tern im Gra­nu­lier­pro­zess kön­nen zudem Kör­nun­gen zwi­schen 100 µm und meh­re­ren Mil­li­me­tern Grö­ße her­ge­stellt wer­den. Für den Kun­den bedeu­tet dies zum einen eine mög­li­che Pro­dukt­viel­falt bei gleich­blei­bend hoher Pro­dukt­qua­li­tät, und zum ande­ren auch Zukunfts­si­cher­heit. Die­se Vor­tei­le zei­gen sich nicht nur bei neu­en Pro­duk­ti­ons­li­ni­en, son­dern auch bei Pro­duk­ti­ons­er­wei­te­run­gen oder Moder­ni­sie­run­gen. Dabei reicht das Leis­tungs­an­ge­bot vom ein­fa­chen Mischer / Gra­nu­la­ti­ons­ag­gre­gat bis hin zur schlüs­sel­fer­ti­gen Anla­ge.

Mit DRT hat sich ein wei­te­rer Dün­ge­mit­tel­her­stel­ler auch für die Mahl­tech­nik von Eirich ent­schie­den. Bei der Pro­duk­ti­on ist dem Misch- und Gra­nu­lier­vor­gang, falls die Roh­stof­fe nicht in der gewünsch­ten Fein­heit vor­lie­gen, ein Mahl- und Disper­gier­vor­gang vor­ge­schal­tet. Die Fir­ma hat dafür ver­schie­de­ne Mahl­sys­te­me im Ange­bot, unter ande­rem Prall­müh­len mit inte­grier­tem Wind­sich­ter, mit der Mar­ken­be­zeich­nung Tur­bo­Grin­der. In die­sen Müh­len, die aus­ge­legt sind auf die Mah­lung und Trock­nung wei­cher Roh­stof­fe (bis Mohs­här­te 3), wird das Mahl­gut durch hohe Prall- und Scher­kräf­te zer­klei­nert, wel­che durch einen schnell dre­hen­den Rotor auf das Mahl­gut ein­wir­ken. Durch die Müh­le wird ein Luft­strom geführt, der den Mate­ri­al­aus­trag bewirkt und einen kon­ti­nu­ier­li­chen Mahl­pro­zess ermög­licht. Die gewünsch­te Fer­tig­gut­fein­heit kann ein­fach und schnell durch Ände­rung der Dreh­zahl des inte­grier­ten Wind­sich­ters ein­ge­stellt wer­den. Soll bei der Mah­lung auch getrock­net wer­den, wird hei­ße Luft in die Mahl­zo­ne ein­ge­lei­tet; Auf­ga­be­gut­feuch­ten bis 25 % sind mög­lich. Die­se Müh­len, die Auf­ga­be­gut bis zu 30 mm auf Mahl­fein­hei­ten mit d97 20 bis 400 µm auf­mah­len, haben eine ver­gleichs­wei­se ein­fa­che Maschi­nen­kon­struk­ti­on, was eine ein­fa­che War­tung ermög­licht. Es ste­hen 9 Bau­grö­ßen zur Ver­fü­gung, für Durch­sät­ze zwi­schen 50 kg/h und 30 t/h.

Die Misch- und Mahl­ver­su­che im Eirich-Tech­ni­kum haben DRT über­zeugt, mit dem einen Part­ner gefun­den zu haben. Der Lie­fer­um­fang umfasst meh­re­re Mischer sowie eine Prall­müh­le mit inte­grier­tem Sich­ter, sowie die Dosie­rung und Steue­rung. Die neue Pro­duk­ti­ons­an­la­ge in Anta­lya, die im Herbst 2017 in Betrieb gegan­gen ist, wird es dem Her­stel­ler ermög­li­chen, sei­ne füh­ren­de Posi­ti­on in der Tür­kei wei­ter aus­zu­bau­en.