Die bereits bekann­ten Maxx­dri­ve-Indus­trie­ge­trie­be von Nord bie­ten hohe Abtriebs­dreh­mo­men­te von 15 bis 250 kNm und eig­nen sich damit per­fekt für den Ein­satz in Hea­vy Duty-Anwen­dun­gen wie Rühr­wer­ken, Band­an­trie­ben, Mischern, Müh­len, Trom­meln oder Bre­chern. Jetzt stellt Nord Dri­ve­sys­tems eine neue Indus­trie­ge­trie­be­bau­rei­he (Maxx­dri­ve XT) vor, die das bewähr­te Bau­kas­ten­sys­tem für Anwen­dun­gen mit hohen ther­mi­schen Grenz­leis­tun­gen opti­miert.

Maxx­dri­ve-Indus­trie­ge­trie­be gehö­ren seit zehn Jah­ren zum Pro­gramm und wur­den in die­ser Zeit stän­dig ziel­ge­rich­tet wei­ter­ent­wi­ckelt. Die neu­es­te Genera­ti­on ergänzt die seit Jah­ren bewähr­te Bau­rei­he durch ein anwen­dungs­op­ti­mier­tes zwei­stu­fi­ges Kegel­stirn­rad­ge­trie­be, das ins­be­son­de­re für Band­för­der­an­la­gen geeig­net ist und indi­vi­du­ell auf die jewei­li­ge Anwen­dung zuge­schnit­ten wer­den kann. Der Leis­tungs- und Dreh­zahl­be­reich wur­de spe­zi­ell auf Bran­chen abge­stimmt in denen gerin­ge Über­set­zun­gen in Kom­bi­na­ti­on mit hohen Leis­tun­gen gefragt sind. Das ist bei­spiels­wei­se in der Schütt­gut- und Mine­ra­lien­in­dus­trie der Fall. Dort sind beson­ders robus­te Lösun­gen gefragt, die wider­stands­fä­hig gegen Ver­schmut­zung und ver­läss­lich im rau­en Betrieb sind. Dazu sind beson­de­re Abdich­tungs­kon­zep­te mit mög­lichst gerin­gem War­tungs­auf­wand gefragt. Des­halb sol­len die Antrieb­sys­te­me auch ohne eine exter­ne Küh­lung aus­kom­men.

Kühlkonzept für hohe Grenzleistung

Die Abtriebs­dreh­mo­men­te der Maxx­dri­ve XT-Bau­rei­he lie­gen zwi­schen 15 und 75 kNm bei einem Über­set­zungs­be­reich von 6,3 bis 22,4. Zur Ver­fü­gung ste­hen Maxx­dri­ve XT-Indus­trie­ge­trie­be in sie­ben Bau­grö­ßen für Leis­tun­gen von 50 bis 1.500 kW. Die Serie ist im Unter­schied zu den bis­he­ri­gen Bau­for­men stan­dard­mä­ßig mit einem stark ver­ripp­ten Block-Gehäu­se und einem inte­grier­ten Axi­al­lüf­ter aus­ge­rüs­tet. Durch die ver­grö­ßer­te Ober­flä­che und die Luft­füh­rungs­hau­ben wird die Luft­kühl­strö­mung opti­miert und eine sehr hohe ther­mi­sche Grenz­leis­tung erreicht. So kann in vie­len Fäl­len auf zusätz­li­che Kühl­op­tio­nen ver­zich­tet wer­den. Gro­ße Wälz­la­ger und Achs­ab­stän­de erhö­hen die Belast­bar­keit und Lebens­dau­er der Kom­po­nen­ten.

Wirtschaftliches Baukastensystem

Die kom­plet­ten Antriebs­lö­sun­gen wer­den nach dem Bau­kas­ten­prin­zip kun­den­in­di­vi­du­ell pro­jek­tiert. Durch das abge­stimm­te Bau­kas­ten­sys­tem kön­nen auch für preis­sen­si­ble Bran­chen attrak­ti­ve Lösun­gen ange­bo­ten wer­den. Grund­la­ge ist ein viel­fäl­ti­ges Ange­bot aus Fre­quenz­um­rich­tern, Moto­ren, Getrie­ben sowie Kupp­lungs- und Brems­sys­te­men mit jeweils zahl­rei­chen Optio­nen. Aus­stat­tungs­merk­ma­le wie auf den Pro­zess und das Getrie­be abge­stimm­te Hydrau­lik-Kupp­lun­gen oder Taco­ni­te-Dich­tun­gen, die Wel­len­dicht­rin­ge effek­tiv gegen abra­si­ve Stäu­be und kor­ro­si­ve Ein­flüs­se schüt­zen, sor­gen für rei­bungs­lo­sen Betrieb.

Vernetzte Wartungskonzepte

Spe­zi­ell für schwe­re Indus­trie­ge­trie­be bie­tet Nord außer­dem inno­va­ti­ve Pre­dic­tive Main­ten­an­ce-Kon­zep­te. Die über den Fre­quenz­um­rich­ter ver­netz­ten Antrie­be kön­nen ihre Zustands­da­ten über die Steue­rung oder direkt in eine siche­re Cloud kom­mu­ni­zie­ren. Durch eine optio­na­le Schwin­gungs­über­wa­chung kön­nen Ände­run­gen des Zustan­des früh­zei­tig erkannt und recht­zei­tig eine War­tung (Pre­dic­tive Main­ten­an­ce) geplant wer­den. Die Erfas­sung der Leis­tungs­da­ten sorgt zudem für eine opti­mier­te Anla­gen­di­men­sio­nie­rung sowie eine kon­ti­nu­ier­li­che Zustands­über­wa­chung (Con­di­ti­on Moni­to­ring) der Antrie­be.