Druckluft ist in der Industrie ein unverzichtbarer Energieträger für zahlreiche Anwendungen. Zugleich ist sie mit einem Energiebedarf von rund 10 Prozent ein bedeutender Kostenfaktor und spielt ebenso eine entscheidende Rolle bei der Frage einer klimaschonenden Produktion. Damit Unternehmen stets einen lückenlosen Überblick über ihre Druckluftverbräuche erhalten, macht SMC den Energieverbrauch sichtbar. Dazu stellt der Lösungsanbieter mit EnergieTransparenz@SMC einen Rundum-Service aus moderner Hardware und webbasierter Datenverarbeitung bereit. Die anschlussfertige Plug-and-Use-Lösung ist nach kurzer Zeit einsatzfähig und führt die Produktion dank Anbindung an eine SMC-eigene IoT-Plattform einen weiteren Schritt hin zur Industrie 4.0.

Tagtäglich fließen viele Liter Druckluft in industriellen Anlagen – ohne dass Anwender einen echten Überblick über ihre Verbräuche und mögliche Leckagen haben. Dabei werden bei älteren Maschinen durch undichte Stellen etwa 20 Prozent der zugeführten Druckluft verschwendet und der Kraftverlust führt zudem zu einer verringerten Maschinenverfügbarkeit. Statt nach der Ursache von Druckluftverlusten zu suchen und diese zu beheben, wird häufig ein weiterer Kompressor eingebaut, der zusätzlichen Strom verbraucht. Die Folgen sind umfangreich: unnötiger Energiebedarf, höhere Kosten, verringerte Prozesssicherheit und eine negative Umweltbilanz. Um die Herausforderung echter Transparenz zu meistern und so das Bündel an Problemen zu lösen, hat SMC den Service EnergieTransparenz@SMC entwickelt. Der Automatisierungsspezialist bietet Unternehmen damit ein Komplettpaket an, mit dem sie ein Echtzeit-Reporting über ihre Druckluft erhalten und so eine effizientere, sparsamere und nachhaltigere Produktion erreichen können.

Plug-and-Use-fertige Lösung
Die Inbetriebnahme von EnergieTransparenz@SMC ist denkbar einfach: SMC liefert eine kompakte und steckfertige Baugruppe, die sich an einer beliebigen Stelle in einer Maschine integrieren lässt. Dazu muss lediglich die vorhandene Verschlauchung (Ein- und Ausgang) aufgetrennt, die Baugruppe eingebunden und schließlich das 230V-Netzteil eingesteckt werden. Über Mobilfunk werden anschließend die Daten der Messstelle an eine SMC-eigene IoT-Plattform übertragen, die als Software-as-a-Service über eine Cloud läuft. Alles in allem erhalten Anwender bereits in weniger als zehn Minuten eine Übersicht über ihre Verbrauchsdaten wie Druck- und Durchflusswerte in Echtzeit – ohne Installation einer zusätzlichen Software. Denn der Zugang zur IoT-Plattform und den Daten gelingt per Benutzername und Passwort direkt über einen Webbrowser, wodurch auch eine komplizierte Integration in das Firmennetzwerk entfällt.  
Webbrowser, wodurch auch eine komplizierte Integration in das Firmennetzwerk entfällt.

Die Auswertung der Daten erfolgt automatisch über die IoT-Plattform von SMC, die neben der Echtzeitanalyse auch ein ausführliches monatliches Reporting inklusive aller Rohdaten bereitstellt. Durch den Online-Zugang ist der Zugriff auf die Analyse der Daten in Form von übersichtlichen Dashboards problemlos von verschiedenen Geräten aus möglich. Hierbei können Anwender beispielsweise die letzten 60 Minuten einsehen, um kurzfristige Änderungen nachvollziehen zu können, oder eine Übersicht der letzten 30 Tage erhalten, wodurch sich Trends im Verbrauch analysieren lassen. Zudem können die Daten auch exportiert werden, um sie als Grundlage für die ISO 50001 zu verwenden und damit zur nachhaltigen Energieeinsparung zu nutzen. Dabei werden die individuellen Daten in einer Cloud auf Servern in Deutschland gespeichert und ausgewertet – sie unterliegen damit den höchsten Sicherheitsanforderungen nach deutschem und EU-Datenschutz. EnergieTransparenz@SMC liefert so vom Sensor über die Cloud bis hin zur Datenauswertung alles aus einer Hand.

Volle Transparenz – zu jeder Zeit
Mit EnergieTransparenz@SMC erhalten Unternehmen eine in wenigen Minuten einsatzbereite Komplettlösung, die ihnen ein gezieltes Energiemonitoring in Echtzeit liefert. SMC bietet damit ein Tool, mit dem Anwender frühzeitig Leckagen und Schwachstellen auffinden können, um eine Vielzahl an Vorteilen zu erzielen: gesteigerte Maschinenverfügbarkeit und Prozesssicherheit, einen verringerten Energieverbrauch von Druckluft und Strom durch den Verzicht zusätzlicher Kompressoren und damit schließlich einen kleineren CO2-Fußabdruck und eine verbesserte Umweltbilanz. Angesichts steigender Energiepreise und der Notwendigkeit, eine klimaneutrale Produktion zu ermöglichen, stellt EnergieTransparenz@SMC dafür eine umfassende Lösung bereit.