Lösungen für die Filterherstellung

Hen­kel und Son­der­hoff prä­sen­tie­ren ihre Pro­duk­te für die Filter­her­stel­lung erst­ma­lig auf einem gemein­sa­men Stand auf der Fil­tech 2019. Hen­kel bie­tet die welt­weit viel­sei­tigs­te Palet­te an Kleb- und Dicht­stof­fen sowie für die Ober­flä­chen­be­hand­lung. Son­der­hoff, seit 2017 Teil von Hen­kel, ist Sys­tem­an­bie­ter für Mate­ri­al, Maschi­ne und Lohn­fer­ti­gung. So erhal­ten Anwen­der indi­vi­du­el­le und hoch­wirk­sa­me Lösun­gen für die gesam­te Filter­her­stel­lung aus einer Hand. Im Ergeb­nis ver­bes­sern die Lösun­gen die Effi­zi­enz in der Fil­ter­pro­duk­ti­on sowie die Funk­tio­nen und die Qua­li­tät der Fil­ter.

Auf der dies­jäh­ri­gen Fil­tech stel­len Hen­kel und Son­der­hoff gemein­sam ihr Pro­dukt- und Dienst­leis­tungs­port­fo­lio für die Filter­her­stel­lung vor, das auf die kom­ple­xen Anfor­de­run­gen der Fil­ter­tech­nik zuge­schnit­ten ist. Die Sys­tem­lö­sun­gen erfül­len die hohen Qua­li­täts­an­for­de­run­gen an Fil­ter­sys­te­me, die durch Hit­ze, Druck und Che­mi­ka­li­en häu­fig star­ken Belas­tun­gen aus­ge­setzt sind.

Individuelle Lösungen für die Filterindustrie

Die individuellen Lösungen von Henkel und Sonderhoff aus einer Hand decken die Wertschöpfungskette der Filterherstellung ab. (Bild: Henkel)

Die indi­vi­du­el­len Lösun­gen von Hen­kel und Son­der­hoff aus einer Hand decken die Wert­schöp­fungs­ket­te der Filter­her­stel­lung ab. (Bild: Hen­kel)

Die indi­vi­du­el­len Lösun­gen aus einer Hand decken die Wert­schöp­fungs­ket­te der Filter­her­stel­lung ab: Von der tech­ni­sche Anwen­dungs­be­ra­tung und Exper­ten­schu­lung über die Metall­be­ar­bei­tung, Indus­trie­rei­ni­gung und Ober­flä­chen­vor­be­hand­lung bis hin zum Kle­ben und Dich­ten der Fil­ter. Hen­kel und Son­der­hoff bedie­nen ein gro­ßes Spek­trum an Fil­ter­an­wen­dun­gen. Es umfasst sowohl Fil­ter zur Fil­trie­rung von Was­ser, Lebens­mit­teln und Geträn­ken als auch Staubsauger‑, Automobil‑, Medizin‑, Öl- und Gas­fil­ter sowie Luft­fil­ter für RLT-Anla­gen.

Geringere Reinigungskosten und höherer Produktionsoutput

Her­stel­ler von Flüs­sig­keits­fil­ter­sys­te­men mit Hohl­fa­ser­mem­bra­nen im Bereich der Wasser‑, Lebens­mit­tel- und Geträn­ke­wirt­schaft ste­hen vor der Her­aus­for­de­rung, die Zuver­läs­sig­keit und Effi­zi­enz ihrer Pro­duk­te kon­ti­nu­ier­lich zu stei­gern. Dar­über hin­aus müs­sen ange­sichts der zuneh­men­den glo­ba­len Was­ser­knapp­heit der Was­ser­ver­brauch und die Rei­ni­gungs- und War­tungs­kos­ten beim Rei­ni­gen von Fil­tra­ti­ons­sys­te­men so gering wie mög­lich gehal­ten wer­den. Für die­se hohen Ansprü­che hat sich der von Hen­kel ent­wi­ckel­te 2K-Epo­xid­harz­kleb­stoff Loc­ti­te EA 9452 in der Pra­xis sehr bewährt. Neben der Zulas­sung nach EU Food Appro­val 10 / 2011, EC No. 1935/2004 und der KTW- (Kunst­stoff-Trink­was­ser) Leit­li­nie zeich­net sich der Kleb­stoff durch eine sehr gute Säu­re- und Alka­li­be­stän­dig­keit für die Fil­tra­ti­on feuch­ter Sub­stra­te bei ph2 bis ph12 aus. Dabei haf­tet er sehr gut auf den nas­sen Fasern der ein­ge­setz­ten Fil­ter im Pro­duk­ti­ons­pro­zess. Vor allem aber besitzt das Pro­dukt eine hohe Tem­pe­ra­tur­sta­bi­li­tät von bis zu 85 Grad Cel­si­us. „Das ist eine sehr wich­ti­ge Eigen­schaft für die Rei­ni­gung der Fil­tra­ti­ons­sys­te­me. Auf die­se Wei­se kön­nen die Inter­val­le zwi­schen den Rei­ni­gungs­zy­klen gestreckt, Kos­ten ein­ge­spart und der Pro­duk­ti­ons­out­put erhöht wer­den“, erklärt Frank Lenz, Busi­ness Deve­lop­ment Mana­ger Fil­tra­ti­on für Euro­pa bei Hen­kel, den Effi­zi­enz­vor­teil.

Kosten und Gewicht sparen

Der Dich­tungs­spe­zia­list Son­der­hoff, Her­stel­ler von 2‑Komponenten Schaum­dich­tun­gen, Kleb­stof­fen und Ver­guss­mas­sen sowie Misch- und Dosier­an­la­gen, prä­sen­tiert zur Mes­se vor allem die Vor­tei­le des geschäum­ten Fil­ter­kleb­stoffs der Fer­ma­dur-Serie. Die­ser Kleb­dicht­stoff ver­klebt das gefal­te­te Fil­ter­pa­ket mit den Innen­sei­ten des Fil­ter­rah­mens. Der Auf­trag des Kleb­dicht­stoffs erfolgt voll­au­to­ma­tisch, kon­tur­ge­nau und pro­zess­si­cher mit der Dosier­zel­le Smart‑M. Auf­grund der auf­ge­schäum­ten Zell­struk­tur und der dadurch gerin­ge­ren Dich­te erzielt das Pro­dukt eine hohe Wirt­schaft­lich­keit in der Fil­ter­pro­duk­ti­on. Das gerin­ge­re Gewicht ist ein wesent­li­ches Kri­te­ri­um für ein ein­fa­che­res Tei­le­hand­ling. „Die Kleb­stoff­men­ge pro Fil­ter kann dank der geschäum­ten Zell­struk­tur bis zu 50 Pro­zent redu­ziert wer­den. Das spart Geld und Gewicht, und die Anfor­de­run­gen an eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Fil­ter­ver­kle­bung wer­den auch wei­ter­hin erfüllt“, erklärt Domi­ni­que Tosi, Lei­ter der Anwen­dungs­tech­nik bei Son­der­hoff, die Kos­ten- und Gewichts­vor­tei­le für die Filter­her­stel­ler.

Pilz- und Bakterienresistenz für Kleb- und Dichtstoffe

Für die Her­stel­lung von Indus­trie­fil­tern sind leis­tungs­fä­hi­ge Kleb­stof­fe unver­zicht­bar. Sie wer­den für die Sta­bi­li­sie­rung und End­ver­kle­bung von gefal­te­ten Fil­ter­me­di­en ein­ge­setzt. Dafür bie­tet Hen­kel den Lösungs­mit­tel- und BHT-frei­en Schmelz­kleb­stoff Tech­no­melt AS 5115 auf Basis von Ethyl­vi­nyl­ace­tat an. Das Pro­dukt ist gemäß VDI 6022 für den Ein­satz in raum­luft­tech­ni­schen Anla­gen zuge­las­sen und wird auch zum Ver­kle­ben von Rein­raum­fil­tern ver­wen­det. Tech­no­melt AS 5115 ist bis 100 Grad Cel­si­us ein­setz­bar und über­zeugt durch sehr gute Pilz- bezie­hungs­wei­se Bak­te­ri­en­re­sis­tenz gemäß ISO 846. Der Auf­wand für Rei­ni­gungs- und Des­in­fek­ti­ons­ar­bei­ten an den Fil­ter­ele­men­ten und Appa­ra­ten wird dadurch ent­spre­chend ver­rin­gert. Dar­über hin­aus ist der Schmelz­kleb­stoff schnell schmel­zend und schnell abbin­dend und zeigt nach dem Abküh­len einen gerin­gen Schrumpf.

Filterkleben ohne Fädenziehen

Bei Tem­pe­ra­tu­ren unter 140 Grad Cel­si­us nei­gen Kleb­stof­fe dazu, Fäden zu zie­hen, so dass Fil­ter-Ele­men­te ver­schmut­zen und Maschi­nen­tei­le inner­halb rela­tiv kur­zer Inter­val­le gerei­nigt wer­den müs­sen. Das führt zu ver­län­ger­ten Pro­zess- und Durch­lauf­zei­ten, wel­che im Ergeb­nis auch zu erhöh­ten Pro­zess­kos­ten füh­ren. Mit dem Schmelz­kleb­stoff Tech­no­melt AS 5115 hat Hen­kel eine Lösung ent­wi­ckelt, die beim Kle­ben von Fil­tern kei­ne Fäden mehr zieht. Die Pro­zess­ge­schwin­dig­keit kann dadurch deut­lich erhöht wer­den. So erfüllt Tech­no­melt AS 5115 die von Filter­her­stel­lern gefor­der­te Fer­ti­gungs­ef­fi­zi­enz bei gleich­zei­ti­ger Ein­hal­tung der Qua­li­täts­an­for­de­run­gen.

Hen­kel und Son­der­hoff auf der Fil­tech 2019: Hal­le 11.2, Stand L1