Die Digi­ta­li­sie­rung der Pro­duk­ti­on ver­än­dert auch den Bereich „War­tung & Instand­hal­tung“ grund­le­gend. Die smar­te Ver­net­zung der Anla­gen und Maschi­nen ermög­licht das Erfas­sen und Aus­wer­ten der Leis­tungs­da­ten in gro­ßen Men­gen und damit eine kon­ti­nu­ier­li­che Zustands­über­wa­chung und vor­aus­schau­en­de War­tung. Die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen und neu­es­ten Inno­va­tio­nen zeigt die Indus­trie alle zwei Jah­re auf der Under­håll in Schwe­den, Nord­eu­ro­pas füh­ren­der Fach­mes­se für indus­tri­el­le War­tung und Instand­hal­tung. Auch Nord Dri­ve­sys­tems ist mit dabei und prä­sen­tiert vom 13. bis 16. März 2018 in Göte­borg intel­li­gen­te Antrie­be, smar­te Lösun­gen für die ver­netz­te Pro­duk­ti­on sowie inno­va­ti­ve Tech­no­lo­gi­en und Pro­dukt­neu­hei­ten.

In einem Appli­ka­ti­ons­test­feld demons­triert der Antriebs­her­stel­ler den Antrieb der Zukunft sowie die Mög­lich­kei­ten zur Cloud-Anbin­dung und für Indus­trie 4.0. Nord-Antrie­be sind ver­netz­bar, arbei­ten aut­ark und sind ska­lier­bar in Funk­ti­on und Leis­tung. Dank der Fre­quenz­um­rich­ter mit inte­grier­ter PLC pro­to­kol­lie­ren sie die Antriebs- und Anwen­dungs­da­ten fort­lau­fend, wer­ten alle zur Ver­fü­gung ste­hen­den Sen­sor- und Aktor­da­ten aus, über­neh­men eigen­stän­dig Auf­ga­ben und bie­ten opti­mier­te Dia­gno­se­mög­lich­kei­ten. Die Antrie­be kom­mu­ni­zie­ren ihre Zustands­da­ten über die Steue­rung oder direkt in die siche­re Cloud. Von dort sind sie welt­weit zur Aus­wer­tung und Ana­ly­se ver­füg­bar. Die gesam­te Anla­ge mit Nord-Antriebs­sys­te­men kann so über­wacht wer­den. Dies ermög­licht eine vor­aus­schau­en­de War­tung (Pre­dic­tive Main­ten­an­ce), eine Erhö­hung der Anla­gen­ver­füg­bar­keit, eine Redu­zie­rung der War­tungs- und Instand­hal­tungs­kos­ten sowie die opti­ma­le Koor­di­na­ti­on der Ser­vice-Ein­sät­ze. Dank Zustands­über­wa­chung kön­nen außer­dem zukunfts­ori­en­tier­te Opti­mie­run­gen vor­ge­nom­men wer­den.

Dar­über hin­aus stellt Nord in Schwe­den Pro­dukt­in­no­va­tio­nen sowie effi­zi­en­te Lösun­gen zur Vari­an­ten- und Kos­ten­op­ti­mie­rung vor. So hat Nord sei­ne erfolg­rei­chen Indus­trie­ge­trie­be­se­rie Maxx­dri­ve erwei­tert: Zwei zusätz­li­che Grö­ßen (Nenn­dreh­mo­men­te von 15 kNm und 20 kNm) sowie Extru­der­flan­sche ergän­zen die modu­la­re Bau­rei­he und bie­ten neue Lösun­gen für Hea­vy-Duty-Anwen­dun­gen. Für anspruchs­vol­le Bedin­gun­gen wur­de auch NSD Tuph ent­wi­ckelt – eine Ober­flä­chen­be­hand­lung, die Alu­mi­ni­um-Getrie­be­mo­to­ren so wider­stands­fä­hig wie Edel­stahl­pro­duk­te macht und deut­lich leis­tungs­fä­hi­ger als Anti­kor­ro­si­ons­la­ckie­run­gen ist. Mit NSD Tuph behan­del­te Pro­duk­te sind unemp­find­lich gegen­über Säu­ren und Lau­gen, leicht zu rei­ni­gen und kor­ro­si­ons­be­stän­dig. Eine Mög­lich­keit zur Vari­an­ten- und Kos­ten­op­ti­mie­rung ist Logid­ri­ve. Die stan­dar­di­sier­ten Getrie­be­mo­tor­va­ri­an­ten für Intra­lo­gis­tik- und Flug­ha­fen­an­wen­dun­gen sind hoch­ef­fi­zi­ent, dank Plug-and-Play-Tech­nik extrem war­tungs­freund­lich und bewir­ken eine deut­li­che Redu­zie­rung des Ersatz­teil­vor­rats.

Nord auf der Under­håll: Hal­le 11 an Stand B06