Kro­nen prä­sen­tiert auf der Fruit Logisti­ca 2019 in Ber­lin vom 6. bis 8. Febru­ar ihre neu­en „Smart Machi­nes“ und zeigt live, wie Indus­trie 4.0 im Fresh­cut-Bereich funk­tio­nie­ren kann. Dar­über hin­aus wird, als Resul­tat eines For­schungs­pro­jekts, ein inno­va­ti­ves ther­mi­sches Wasch­ver­fah­ren vor­ge­stellt, das die Pro­duk­te scho­nend und ohne che­mi­sche Zusät­ze ent­keimt und ihre Halt­bar­keit ver­län­gert.

Das Stich­wort Indus­trie 4.0 ist in den unter­schied­lichs­ten Bran­chen ein The­ma und in vie­len Berei­chen schon heu­te Rea­li­tät. Es geht dabei um die Ver­net­zung von Maschi­nen in der Pro­duk­ti­on. Dafür müs­sen die Maschi­nen inter­net­fä­hig sein, das heißt in der Regel über ein Wlan-Netz mit dem Inter­net ver­bun­den wer­den. Über die­se Ver­bin­dung kön­nen sie dann kom­mu­ni­zie­ren und Infor­ma­tio­nen über den Maschi­nen­zu­stand und Pro­duk­ti­ons­sta­tus in Echt­zeit an eine zen­tra­le Stel­le über­mit­teln oder Anwei­sun­gen emp­fan­gen.

Gesam­melt wer­den die­se Daten zum Bei­spiel in einer Cloud und sind für den Benut­zer auf dem Com­pu­ter oder mobi­len End­ge­rät ein­seh­bar. Außer­dem kann die gesam­te Pro­duk­ti­on ver­netzt wer­den, so dass die ein­zel­nen Maschi­nen inner­halb einer Linie mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren. „Indus­trie 4.0“-Lösungen die­nen zum einen dazu, die Pro­duk­ti­on noch effi­zi­en­ter zu gestal­ten, zum Bei­spiel im Hin­blick auf Pro­duk­ti­vi­tät, Fle­xi­bi­li­tät, Qua­li­tät und Sicher­heit. Zum ande­ren kann durch vor­aus­schau­en­de War­tung Betriebs­aus­fäl­len vor­ge­beugt und Aus­fall­kos­ten kön­nen auf die­se Wei­se ver­mie­den wer­den. Bei der Ver­net­zung meh­re­rer Maschi­nen spart man zudem Kabel­ver­bin­dun­gen ein, was wie­der­um einen Plus­punkt im Bereich Rei­ni­gung und Hygie­ne bedeu­tet.

Industrie 4.0: „Smart Machines“

Auf der Fruit Logisti­ca prä­sen­tiert das Unter­neh­men erst­mals einer brei­ten Öffent­lich­keit ihre „Indus­trie 4.0“-Lösungen. Diver­se Maschi­nen wer­den ab sofort auch inter­net- und kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig ange­bo­ten. Die­se soge­nann­ten „Smart“-Versionen wer­den auf der Mes­se aus­ge­stellt, dar­un­ter die Band­schnei­de­ma­schi­ne GS 10–2 Smart und die Wasch­ma­schi­ne Decon­wa Smart. Zudem wird gezeigt, wie die Ver­net­zung ver­schie­de­ner Maschi­nen funk­tio­niert, wie also eine „Smart Fac­to­ry“ im Fresh­cut-Bereich rea­li­siert wer­den kann.

Forschungsergebnis: Waschsystem Deconwa

Das Waschs­sys­tem Decon­wa hygie­ni­siert Äpfel für fri­sche Obst­sa­la­te, redu­ziert die Verderbs­ra­te und erhöht so die Halt­bar­keit und Kon­su­men­ten-Sicher­heit – und dies ganz ohne che­mi­sche Zusät­ze und äußerst scho­nend. Es kann fle­xi­bel in bestehen­de Pro­zess­li­ni­en inte­griert und auch für ähn­li­che Pro­duk­te ange­wandt wer­den.

Mit­tels tem­pe­ra­tur­ge­führ­tem und gesteu­er­ten Pro­zess (Tem­pe­ra­tur: rund 50° C) wird die bak­te­ri­el­le Belas­tung redu­ziert. Auf­grund sei­ner Iso­lie­rung ist das Sys­tem opti­miert für den Ein­satz in gekühl­ten Räu­men. Die Ver­weil­dau­er der Äpfel kann genau gesteu­ert wer­den und der Wie­der­ein­satz des Warm­was­sers ist gewähr­leis­tet. „Hygie­nic Design“ und opti­ma­le Rei­ni­gung sind garan­tiert. Das Sys­tem hat Kro­nen in einem For­schungs­pro­jekt zusam­men mit Part­nern – dem ATB Leib­niz-Insti­tut für Agra­tech­nik und Bio­öko­no­mie sowie der Mirontell Fein und Frisch AG – ent­wi­ckelt und bie­tet der Fresh­cut-Bran­che damit ein völ­lig neu­ar­ti­ges Wasch­ver­fah­ren an. Das Pro­jekt ist geför­dert durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie auf­grund eines Beschlus­ses des Deut­schen Bun­des­ta­ges.

Live-Präsentationen: Portfolio für Freshcut-Branche

Neben den bei­den Welt­pre­mie­ren zeigt das Unter­neh­men eine ganz Rei­he von Wei­ter­ent­wick­lun­gen, wie die Salat­schleu­der KS-100 PLUS, die Ent­kei­mungs­schleu­se UVC-Lock oder das Trock­nungs­sys­tem BDS 3000/800, sowie bewähr­te Maschi­nen, zum Bei­spiel die Band­schnei­de­ma­schi­ne GS 20, die Gemü­se­spi­ra­len-Schnei­de­ma­schi­ne Spi­rel­lo 150 oder die Ana­nas- und Melo­nen­schäl­ma­schi­ne
AMS 220.

Erst­mals vor­ge­stellt wird außer­dem die neu ent­wi­ckel­te Apfel­schäl­ma­schi­ne AS 6 zum Schä­len, Ent­ker­nen, Tei­len bzw. Schei­ben­schnei­den von Äpfeln. Die Äpfel müs­sen ledig­lich auf­ge­legt wer­den, die Maschi­ne wird dann auto­ma­tisch bestückt. Somit wird einer etwai­gen Ver­let­zungs­ge­fahr vor­ge­beugt und die Hand­ha­bung ver­ein­facht. Nicht nur die Ver­ar­bei­tung, auch die Pro­dukt­aus­fuhr in die im
Unter­ge­stell inte­grier­te Schu­te erfol­gen dann auto­ma­tisch. Die AS 6 ist für die Her­stel­lung gro­ßer Kapa­zi­tä­ten von bis zu 900 Äpfeln pro Stun­de opti­miert und liegt damit rund 50 % über der Kapa­zi­tät von der auf dem Markt eta­blier­ten Apfel­schäl­ma­schi­ne AS 4. Die AS 6 wur­de zudem spe­zi­ell unter ergo­no­mi­schen Gesichts­punk­ten kon­stru­iert.

Kro­nen auf der Fruit Logisti­ca 2019: Hal­le 3.1, Stand B-05