Ast, Spe­zia­list für Arbeits­si­cher­heit und Tech­nik aus Blau­stein bei Ulm hat ihr Aus­bil­dungs­spek­trum erwei­tert. Erst­mals sind Unter­wei­sun­gen für die „Per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tung gegen Absturz“ (PSA­gA) im Schu­lungs­pro­gramm.

In gefähr­li­chen Höhen arbei­ten Dach­de­cker, Speng­ler, Fens­ter­bau­er, Rei­ni­gungs­kräf­te, Haus­meis­ter und vie­le ande­re Berufs­grup­pen. Dies geschieht häu­fig ohne Absi­che­rung. Die Betriebs­si­cher­heits­ver­ord­nung gibt dem Arbeit­ge­ber vor, für ent­spre­chen­de Schutz­aus­rüs­tun­gen zu sor­gen, die Mit­ar­bei­ter dar­in zu unter­wei­sen und prak­ti­sche Übun­gen durch­zu­füh­ren. Im All­tag wer­den die­se gesetz­li­chen Vor­ga­ben teil­wei­se wenig beach­tet. Das Unter­neh­men möch­te dies ändern und zur Arbeits­si­cher­heit in den Unter­neh­men bei­tra­gen.

Erst­mals wird ein Aus­bil­dungs- und Unter­wei­sungs­kon­zept für die PSA­gA ange­bo­ten. Es ver­mit­telt die gesetz­li­chen Vor­ga­ben, infor­miert über not­wen­di­ge Qua­li­fi­zie­run­gen, stellt Aus­rüs­tun­gen vor, weist auf deren Ver­falls­da­tum hin und führt prak­ti­sche Übun­gen durch. Die fach- und sach­kun­di­ge Aus­bil­dung von Trai­nern und Benut­zern der PSA­gA mini­miert das Haf­tungs­ri­si­ko von Unter­neh­men und Vor­ge­setz­ten. Dar­über hin­aus ist sie ein wich­ti­ger Bestand­teil des Gesund­heits­schut­zes für Mit­ar­bei­ter und öff­net deren Ver­ständ­nis für die kon­se­quen­te Anwen­dung der PSA­gA.

Die Fir­ma hat das Schu­lungs­pro­gramm zur PSA­gA in drei Modu­le unter­teilt. Modul A ver­mit­telt Basis­wis­sen für den Umgang mit der Schutz­aus­rüs­tung auf Hub­ar­beits­büh­nen, Gerüs­ten, Flach- und Steil­dä­chern sowie in ande­ren Arbeits­va­ri­an­ten. In Modul B wer­den Ret­tungs­kon­zep­te unter Ein­satz der PSA­gA geschult. Modul C beschäf­tigt sich mit der Ret­tung aus Schäch­ten oder ande­ren engen Räu­men. Die Modu­le bau­en auf­ein­an­der auf und sor­gen für ein brei­tes Wis­sen zum Ein­satz der Schutz­aus­rüs­tung.

Ast auf der A + A 2019: Hal­le 10, Stand J42