Unter dem Mot­to „Making more out of your plastics“ stellt Cope­ri­on auf der K 2019 auf dem Stand B19 in Hal­le 14 die wei­ter­ent­wi­ckel­ten ZSK Mc18-Dop­pel­schne­cken­ex­tru­der vor. Die­se war­ten mit zahl­rei­chen neu­en Funk­tio­nen auf, die Kom­fort und Hand­ling opti­mie­ren sowie Still­stand­zei­ten und Ener­gie­be­darf mini­mie­ren. Vor dem Hin­ter­grund des Mes­se­schwer­punkts „Cir­cu­lar Eco­no­my“ zeigt Cope­ri­on außer­dem auf, wie sich mit der neu­es­ten ZSK Mc18-Tech­no­lo­gie im indus­tri­el­len Maß­stab und bei höchs­ter Qua­li­tät Recy­cling umset­zen lässt. Die Maschi­nen kön­nen für ver­schie­de­ne Anwen­dun­gen im Kunst­stoff­re­cy­cling ein­ge­setzt wer­den: zum Regra­nu­lie­ren von Kunst­stof­fen wie HDPE, PP, ABS, PS und PVC, für die Her­stel­lung von Foli­en, das Recy­cling von PET und auch das Upcy­cling von ver­schie­de­nen Mate­ria­li­en. Dar­über hin­aus sind am Cope­ri­on-Stand neue Lösun­gen für die Dosie­rung (Cope­ri­on K‑Tron), Gra­nu­lie­rung und För­de­rung zu sehen, mit denen sich in Kom­bi­na­ti­on mit den Cope­ri­on-Extru­dern kom­plet­te Recy­cling­an­la­gen rea­li­sie­ren las­sen.

Cope­ri­on zeigt auf dem Mes­se­stand stell­ver­tre­tend für die Mc18-Bau­rei­he einen ZSK 45 Mc18 und einen ZSK 70 Mc18, jeweils mit zahl­rei­chen neu­en Fea­tures, wel­che die Effi­zi­enz in Bezug auf Ver­fah­ren, Ener­gie und ande­re Res­sour­cen stei­gern und das Hand­ling ver­ein­fa­chen. So stellt das Unter­neh­men bei­spiels­wei­se anhand eines Mes­se­mo­dells die nächs­te Genera­ti­on bedie­ner­freund­li­cher Nut­zer­ober­flä­chen für die Extru­der-Steue­rung vor. Die­se las­sen sich indi­vi­du­ell an die Kun­den­an­for­de­run­gen anpas­sen und dank smar­ter Fea­tures pro­blem­los in Indus­trie 4.0‑Umgebungen inte­grie­ren. Das moder­ne User-Inter­face lässt sich außer­dem kom­for­ta­bel und intui­tiv bedie­nen.

Dar­über hin­aus ver­fü­gen die neu­en ZSK-Extru­der nun über ein­tei­li­ge Wär­me­dämm­hau­ben, die abge­nom­men wer­den kön­nen, ohne die Heiz­pa­tro­nen ent­fer­nen zu müs­sen, und die das Ver­fah­rens­teil opti­mal iso­lie­ren. Dies ver­ein­facht die Hand­ha­bung und führt zu einer höhe­ren Ener­gie­ef­fi­zi­enz. Eine wei­te­re Kom­fort­funk­ti­on sind die steck­ba­ren Heiz­pa­tro­nen, die eine effi­zi­en­te Ein­zel­tem­pe­rie­rung im Inne­ren der Gehäu­se erlau­ben. Sie sind ein­zeln über IP67-Steck­ver­bin­dun­gen ange­schlos­sen und kön­nen für War­tungs­zwe­cke vom Bedien­per­so­nal in kür­zes­ter Zeit demon­tiert wer­den. Optio­nal lässt sich nun die Getrie­be­la­ter­ne mit einer elek­tro­nisch abge­si­cher­ten War­tungs­tü­re aus­rüs­ten. Sobald die Schne­cken­wel­len ste­hen, kann das Ser­vice­per­so­nal die Getrie­be­la­ter­ne ohne Werk­zeug öff­nen. Dies gewährt einen siche­ren und erleich­ter­ten Zugang zur Schne­cken­wel­len­kupp­lung im War­tungs­fall, was wie­der­um die Still­stand­zei­ten der Anla­ge redu­ziert und so zur Effi­zi­enz bei­trägt.

Am Markt ver­füg­bar sind jetzt die zwei­wel­li­ge Sei­ten­be­schi­ckung ZS‑B easy sowie die zwei­wel­li­ge Sei­ten­ent­gasung ZS-EG easy. Bei­de las­sen sich dank des intel­li­gen­ten easy-Designs sehr schnell vom Ver­fah­rens­teil demon­tie­ren. Der Zeit­auf­wand für Schne­cken­wech­sel, Rei­ni­gung oder War­tung sinkt signi­fi­kant und die Still­stand­zei­ten wer­den mini­miert.

Eine wei­te­re Neu­heit am ZSK 45 Mc18 ist außer­dem, dass das Ver­fah­rens­teil nicht mehr mit Zug­an­kern mon­tiert ist, son­dern die Gehäu­se jeweils mit Flan­schen aus­ge­stat­tet sind und somit die Demon­ta­ge ein­zel­ner Gehäu­se deut­lich schnel­ler erfol­gen kann als bis­her. Damit zieht das Modell ZSK 45 Mc18 in punk­to Mon­ta­ge­freund­lich­keit mit den grö­ße­ren Anla­gen der ZSK-Serie gleich.

Der ZSK 70 Mc18 wird mit einem Cope­ri­on K‑Tron Vibra­ti­ons-Dosie­rer des Typs K3-ML-D5-V200 und die zuge­hö­ri­ge ZS‑B easy mit einem K‑ML-SFS-BSP-100 Bulk Solids Pump (BSP)-Dosierer zu sehen sein. Der klei­ne­re ZSK 45 Mc18 wird mit einem gra­vi­me­tri­schen Dop­pel­schne­cken-Dosie­rer K2-ML-D5-T35 und die zuge­hö­ri­ge ZS‑B easy mit einem K‑ML-SFS-KT20 Dop­pel­schne­cken-Dosie­rer für hohe Dosier­ge­nau­ig­keit bei nied­ri­gen Dosier­leis­tun­gen aus­ge­stat­tet sein.

Neben den klas­si­schen Com­po­un­dier-Anwen­dun­gen haben ZSK Mc18-Extru­der der neu­es­ten Genera­ti­on auch in vie­len Recy­cling­an­wen­dun­gen kla­re Vor­tei­le: Betrei­ber pro­fi­tie­ren von der scho­nen­den Arbeits­wei­se und den sehr guten Misch­ei­gen­schaf­ten auch bei sehr hohen Durch­satz­ra­ten. Das Ergeb­nis ist eine kon­stant hohe Pro­dukt­qua­li­tät beim Com­po­un­die­ren und Recy­celn – was mit im Markt viel­fach ver­wen­de­ten Ein­schne­cken­ex­tru­dern nicht immer mög­lich ist. Das liegt vor allem dar­an, dass die­se auf­grund ihrer volu­metri­schen Beschi­ckung und ihrer ver­gleichs­wei­se gerin­gen Misch­wir­kung an Gren­zen sto­ßen, wenn es dar­um geht, gro­ße Men­gen an Mate­ri­al in gleich blei­ben­der Qua­li­tät zu com­po­un­die­ren“, erklärt Peter von Hoff­mann, Gene­ral Mana­ger Busi­ness Unit Com­po­un­ding Machi­nes Engi­nee­ring Plastics and Spe­cial App­li­ca­ti­ons bei Cope­ri­on.

Die ZSK Mc18-Extru­der­bau­rei­he ist mit ihrem hohen Dreh­mo­ment von 18 Nm/cm³ und der opti­mal auf­ein­an­der abge­stimm­ten Pro­zess­pa­ra­me­ter in der Lage, hohe Antei­le von Kal­zi­um­kar­bo­nat, Tal­kum, Glas- oder Natur­fa­sern auf­zu­neh­men und mit höchs­ter Effi­zi­enz zu ver­ar­bei­ten. Die Homo­ge­ni­sie­rung und Ent­gasung der Schmel­ze erfolgt dabei mit hoher Inten­si­tät, was sich posi­tiv auf even­tu­ell vor­han­de­ne Gerü­che im Rezy­klat aus­wirkt, die effek­tiv ent­fernt wer­den. Mit dem Dop­pel­schne­cken­ex­tru­der ZSK Mc18 wird das Eigen­schafts­pro­fil des Rezy­klats ent­spre­chend der vom End­kun­den vor­ge­ge­be­nen Anfor­de­run­gen bei kon­stant hoher Pro­dukt­qua­li­tät opti­miert.

Cope­ri­on auf der K 2019: Hal­le 14, Stand B19