Die neue IFFA

Die IFFA 2019 zeigt sich im neu­en Gewand: die Mes­se Frank­furt hat erheb­li­che Inves­ti­tio­nen in Gelän­de und Infra­struk­tur getä­tigt, die einem erfolg­rei­chen Mes­se­er­leb­nis zugu­te­kom­men. Aus­stel­ler wie Besu­cher kön­nen sich auf eine neue Hal­le, bes­se­re Ori­en­tie­rung, kur­ze Wege und moderns­ten Ser­vice­stan­dard freu­en.

Die neue Mes­se­hal­le 12 ist da und wird das Gesicht der IFFA nach­hal­tig ver­än­dern. 2019 zieht die Nr. 1 der Fleisch­wirt­schaft kom­plett in den west­li­chen Teil des Frank­fur­ter Mes­se­ge­län­des und bie­tet damit eine opti­ma­le Infra­struk­tur mit kur­zen Wegen für Besu­cher und Aus­stel­ler. Es ent­steht ein Rund­lauf, der die Hal­len 8, 9, 11 und 12 ring­för­mig mit­ein­an­der ver­bin­det. Die Via Mobi­le, das über­dach­te und ver­glas­te Trans­port­sys­tem mit Lauf­bän­dern und Roll­trep­pen, ermög­licht es, sich schnell und kom­for­ta­bel über das Gelän­de zu bewe­gen.

Johan­nes Schmid-Wie­ders­heim, Lei­ter IFFA: „Seit der letz­ten IFFA konn­ten wir sehr vie­le Neue­run­gen umset­zen. Die Besu­cher wer­den das an ganz unter­schied­li­chen Stel­len erle­ben, zum Bei­spiel beim Mes­se­rund­gang durch die moder­nen, lich­ten Hal­len, beim Essen in einem der neu­en Restau­rants, auf den kur­zen Wegen zwi­schen zwei Ter­mi­nen oder wenn sie das schnel­le WLAN nut­zen. Vie­le Aus­stel­ler haben die neue Gelän­de­auf­tei­lung dazu genutzt, ihre Stän­de und ihr Ange­bot zu ver­grö­ßern. Und nicht zuletzt konn­ten wir Aus­stel­lungs­be­rei­che neu ord­nen und eini­ge ver­wand­te Pro­dukt­grup­pen zusam­men­füh­ren.“

Wer steht wo? So sieht die neue IFFA aus

Neue und alte Nach­bar­schaf­ten wer­den die IFFA 2019 prä­gen. Nach wie vor ist die gesam­te Hal­len­struk­tur nach den Pro­zess­schrit­ten der Fleisch­ver­ar­bei­tung aus­ge­rich­tet, denn auf der IFFA dreht sich alles um das wert­volls­te aller Lebens­mit­tel – Fleisch.

Der Rund­lauf beginnt in den bei­den Ebe­nen der Hal­le 9 mit dem Bereich Schlach­ten, Zer­le­gen und Ver­ar­bei­ten. Dazu gesel­len sich unter ande­rem Trans­port- und Lager­tech­nik, Käl­te und Ver­sor­gungs­tech­nik, Betriebs­hy­gie­ne, Arbeits­si­cher­heit und IT. Der zen­tra­le Bereich „Ver­ar­bei­ten“ wur­de erst­mals von der Hal­le 8 auf die Hal­le 12.0 aus­ge­dehnt. Hier prä­sen­tie­ren sich Her­stel­ler von Maschi­nen und Anla­gen für die Kern­pro­zes­se der Fleisch- und Wurst­pro­duk­ti­on aus der gan­zen Welt. Auf den bei­den Ebe­nen der Hal­le 11 zei­gen füh­ren­de inter­na­tio­na­le Aus­stel­ler aus den Berei­chen Ver­pa­cken, Pack­mit­tel, Schnei­den, Mes­sen und Wie­gen ihre Inno­va­tio­nen. In Hal­le 12.1 befin­det sich das brei­te Pro­dukt­an­ge­bot  aus dem Bereich Ingre­di­en­zi­en, Gewür­ze, Hilfs­stof­fe und Där­me. Das Ange­bot zum The­ma „Ver­kau­fen – Alles rund um das Flei­scher­fach­ge­schäft“ schließ­lich belegt einen Son­der­be­reich inner­halb der neu­en Hal­le 12.0. Hier prä­sen­tiert sich auch der Deut­sche Flei­scher-Ver­band mit Wett­be­werbs­are­al und Markt­platz.

Die neue Hal­le 12 bie­tet 33.600 Qua­drat­me­ter Aus­stel­lungs­flä­che auf zwei Ebe­nen und ver­fügt über vier Gas­tro­no­mie­flä­chen, einen direk­ten Zugang zum Ein­gang Por­tal­haus und zum Ein­gang Tor­haus sowie über ein Park­haus mit 800 Stell­plät­zen. Mit ihrer gelun­ge­nen Archi­tek­tur und den spek­ta­ku­lä­ren Foy­ers bil­det sie ein High­light im süd­li­chen Mes­se­ge­län­de.

Neue Services für Besucher

Die Ori­en­tie­rung auf dem Mes­se­ge­län­de fällt leicht, da alle Hal­len nun ring­för­mig mit­ein­an­der ver­bun­den sind. Über vier Ein­gän­ge haben die Besu­cher Zugang zur IFFA. Die­se sind der Ein­gang Tor­haus (S-Bahn) und der Ein­gang Lud­wig-Erhard-Anla­ge (LEA) im Osten, der Ein­gang Por­tal­haus im Wes­ten sowie der Ein­gang Gal­le­ria im Nor­den.

Neu ist das groß­zü­gig gestal­te­te Emp­fangs­ge­bäu­de zur Hal­le 8, das durch eine rund­erneu­er­te  Roll­trep­pen­an­la­ge mit dem Tor­haus ver­bun­den ist. Ein Bereich, der zur IFFA 2016 noch Bau­stel­le war. Für ein gutes Mes­se­er­leb­nis sorgt nicht zuletzt eine attrak­ti­ve Gas­tro­no­mie. Essen, Trin­ken und einen schö­nen Rah­men für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Ent­span­nung – das bie­ten die Restau­rants auf dem Gelän­de. Besu­cher kön­nen sich auf das nach einem Kom­plett­um­bau wie­der­eröff­ne­te Restau­rant „Cen­tro“ in der Hal­le 9 freu­en. Es wur­de mit dem Design­preis „Ico­nic Award 2018 Inno­va­ti­ve Archi­tec­tu­re“ aus­ge­zeich­net und bie­tet auch bei hoher Fre­quenz eine ruhi­ge Atmo­sphä­re. Einen Besuch wert sind eben­so zwei Restau­rants und zwei Bis­tros in der Hal­le 12. Ihre trans­pa­ren­te Bau­wei­se gewährt tol­le Bli­cke auf die Frank­fur­ter Sky­line.

Das kos­ten­lo­se Sur­fen im Inter­net auf dem Mes­se­ge­län­de ist ein­fa­cher und nut­zer­freund­li­cher gewor­den. Seit 2018 hat die Mes­se Frank­furt ein leis­tungs­fä­hi­ge­res WLAN-Netz­werk in Betrieb. Wäh­rend einer Mes­se kön­nen täg­lich bis zu 30.000 End­ge­rä­te gleich­zei­tig mit dem Inter­net ver­bun­den wer­den.