Über reges Inter­es­se beim Fach­pu­bli­kum konn­te sich die Fir­ma Busch Vaku­um­pum­pen und Sys­te­me an der IFFA in Frank­furt freu­en. Der Spe­zia­list für Vaku­um­tech­nik zeig­te dort sei­ne neu­es­ten Pro­duk­te für die Vaku­um­ver­pa­ckung von Fleisch- und Wurst­wa­ren sowie für die Fleisch­ver­ar­bei­tung.

Erst­mals prä­sen­tier­te Busch die neue Dreh­schie­ber-Vaku­um­pum­pe R 5 PLUS, die für Indus­trie 4.0 vor­be­rei­tet ist. Die­se inno­va­ti­ve Vaku­um­pum­pe basiert auf der bewähr­ten Dreh­schie­ber-Vaku­um­tech­no­lo­gie. Durch eine bedarfs­ab­hän­gi­ge Steue­rung und den varia­blen Antrieb arbei­tet die äußerst effi­zi­ent. Alle rele­van­ten Betriebs­da­ten wer­den per­ma­nent auf­ge­zeich­net und gespei­chert und kön­nen auf dem inte­grier­ten Dis­play abge­ru­fen oder über ein Modus TCP/IP Cli­en­t/­Ser­ver-Pro­to­koll über­tra­gen wer­den. Eine exter­ne Steue­rung der Vaku­um­pum­pe über einen PC oder ein über­ge­ord­ne­tes Pro­zess­leit­sys­tem ist dadurch eben­falls mög­lich. Somit hat Busch eine Vaku­um­pum­pe vor­ge­stellt, die den Anfor­de­run­gen von Indus­trie 4.0 voll ent­spricht. Die R 5 PLUS kann sowohl als ein­zel­ne Vaku­um­pum­pe bei­spiels­wei­se an Dop­pel­kam­mer-Ver­pa­ckungs­ma­schi­nen oder als Vaku­um­mo­dul in zen­tra­len Vaku­um­ver­sor­gungs­sys­te­men ein­ge­setzt wer­den.

Wur­de zur IFFA 2016 von Busch die ers­te Bau­grö­ße der neu­es­ten Genera­ti­on der Dreh­schie­ber-Vaku­um­pum­pe R 5 RD prä­sen­tiert, konn­te das Unter­neh­men jetzt die kom­plet­te Bau­rei­he zei­gen. Mit Saug­ver­mö­gen von 160 bis 300 m3/h hat sie sich im Markt bereits bes­tens eta­bliert und wird von füh­ren­den Her­stel­lern von Tief­zieh- und Tray­sea­ler-Ver­pa­ckungs­ma­schi­nen ein­ge­setzt. Mit ihr las­sen sich 20 Pro­zent Ener­gie gegen­über älte­ren oder ande­ren Vaku­um­pum­pen glei­cher Bau­art ein­spa­ren, außer­dem ist der War­tungs­auf­wand gerin­ger. Des­halb ist die­se Pro­dukt­rei­he für Fleisch­ver­ar­bei­ter bezie­hungs­wei­se ‑ver­pa­cker durch­aus inter­es­sant. Denn der Aus­tausch einer bestehen­den Vaku­um­pum­pe gegen eine neue R 5 RD kann sich wirt­schaft­lich loh­nen.

Ein wei­te­rer Schwer­punkt auf dem Mes­se­stand von Busch war das The­ma „Tro­cken­lauf“, das heißt der Ein­satz von ölfrei­en Vaku­um­pum­pen im Bereich der Vaku­um­ver­pa­ckung und der Fleisch­ver­ar­bei­tung. Bereits in den 1990er-Jah­ren hat Busch mit der Schrau­ben-Vaku­um­pum­pe Cobra und der Klau­en-Vaku­um­pum­pe Mink zwei Vaku­um­tech­no­lo­gi­en ent­wi­ckelt, die durch ihre berüh­rungs­freie Wirk­prin­zi­pi­en völ­lig ölfrei ver­dich­ten. Mit der Cobra NX prä­sen­tier­te Busch eine Vaku­um­pum­pe auf der IFFA, die sowohl als Ein­zel­ge­rät an Ver­pa­ckungs­ma­schi­nen oder als Vaku­um­mo­dul in Vaku­um­zen­tral­sys­te­men Ver­wen­dung fin­det. Eine Mink MV 0040 C Syn­chro Klau­en-Vaku­um­pum­pe run­de­te das Ange­bot an tro­cke­nen Vaku­um­tech­no­lo­gi­en ab. Mink MV Syn­chro Klau­en-Vaku­um­pum­pen sind stan­dard­mä­ßig mit einer inter­nen bedarfs­ab­hän­gi­gen Steue­rung und einem varia­blen Antrieb aus­ge­stat­tet. Auch die­se Vaku­um­pum­pen sind für Indus­trie 4.0 vor­be­rei­tet und kön­nen über ein Hand­be­dien­teil, ein Para­me­trier-Kit oder ein Feld­bus-Modul gesteu­ert wer­den. Die Inte­gra­ti­on der Vaku­um­pum­pe in die Maschi­nen­steue­rung oder das Pro­zess­leit­sys­tem ist über ver­schie­de­ne Feld­bus-Modu­le mög­lich.