Die spanische Genossenschaft Covap ist einer der größten Milchproduzenten Spaniens. Auf seinem 22.650 Quadratmeter großen Werksgelände kann Covap jedes Jahr 400 Millionen Liter Milch verarbeiten. Der Schlüssel für dauerhaft hochwertige Produkte ist die Rückverfolgbarkeit. Mithilfe strenger Kontrollen, die vom Tierfutter bis zum Produktionsprozess reichen, kann das engagierte Unternehmen den Verbrauchern eine Reihe hochwertiger flüssiger Molkereiprodukte anbieten. Flüssige Molkereiprodukte werden zwar vorwiegend in Karton verpackt, doch aufgrund der Verbraucherpräferenz haben sich große Supermärkte dafür entschieden, auch PET-Flaschen auf den Markt zu bringen.

Um diese Nachfrage zu decken, hat sich das Unternehmen an Sidel gewandt, um erstmals eine aseptische PET-Komplettanlage mit der Aseptic Combi Predis zu erwerben. Die neue Anlage wurde nicht nur für die UHT-Milchprodukte von Covap installiert, sondern auch für Handelsmarken aus den Bereichen Hotellerie und Gastronomie. Dank Sidels aseptischer End-to-End-Komplettanlage für die PET-Verpackung sind nun die flüssigen UHT-Molkereiprodukte zum allerersten Mal auch in PET-Flaschen erhältlich. Diese neuen PET-Flaschen kommen den veränderten Marktbedingungen entgegen und gewährleisten zudem die Produktintegrität und Produktsicherheit.

Die Experten arbeiteten vom Flaschendesign bis zur Inbetriebnahme der Anlage eng mit der Firma zusammen. Die neuen PET-Flaschen erhielten eine schlanke Form und sind der Optik und Haptik von Glasflaschen sehr ähnlich. Dank der Barriereeigenschaften von PET konnte die Haltbarkeit der Milchgetränke um vier Monate verlängert werden. Auch ihr frischer Geschmack bleibt so gewährleistet. Alle drei Flaschenformate – 225 Milliliter, 1 Liter und 1,5 Liter – können, je nach der gewünschten Markenpositionierung, mit Sleeve- oder Roll-Fed-Etiketten versehen werden. Eine reibungslose und effiziente Produktion, mit bis zu 13.200 Flaschen/Stunde, konnte so gewährleistet werden. Als Folge produziert Covap nun 30 Millionen PET-Flaschen pro Jahr. Außerdem führte Sidel eine intensive Schulung des Bedienpersonals durch, um eine erfolgreiche Produktion auf der Anlage sicherzustellen.