Merck hat sei­nen Cor­po­ra­te-Respon­si­bi­li­ty-Bericht 2018 ver­öf­fent­licht. Der inter­ak­ti­ve Online-Bericht ver­an­schau­licht die neu aus­ge­rich­te­te CR-Stra­te­gie und ver­deut­licht die Fort­schrit­te, die Merck im ver­gan­ge­nen Jahr beim Errei­chen sei­ner Nach­hal­tig­keits­zie­le gemacht hat.

Wis­sen­schaft­li­che For­schung und ver­ant­wor­tungs­vol­les Unter­neh­mer­tum sind ent­schei­dend für einen tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt, der uns allen zu Gute kommt. Unser neu­er CR-Bericht bie­tet einen Ein­blick in die Tech­no­lo­gi­en und Initia­ti­ven, mit denen wir einen Mehr­wert für die Gesell­schaft und unser Unter­neh­men schaf­fen.“

Her­wig Buch­holz, Lei­ter Group Cor­po­ra­te Respon­si­bi­li­ty bei Merck

Im Berichts­jahr 2018 hat das Unter­neh­men zum Bei­spiel den Anteil der Frau­en in Füh­rungs­po­si­tio­nen von 30 auf 32 Pro­zent stei­gern kön­nen – ins­be­son­de­re im Seni­or Manage­ment.

2018 rich­te­te Merck sei­ne CR-Stra­te­gie neu aus: zu mehr gesell­schaft­li­chem Wert­bei­trag bei gleich­zei­ti­ger tech­no­lo­gi­scher und geschäft­li­cher Inno­va­ti­on. Im Fokus ste­hen dabei die drei stra­te­gi­schen Hand­lungs­fel­der „Gesund­heit“, „Nach­hal­ti­ge Lösun­gen“ sowie „Krea­ti­vi­tät und Inspi­ra­ti­on“.

Gesundheit

Merck möch­te eine gesün­de­re Zukunft für alle schaf­fen – für Men­schen, Gemein­schaf­ten und Län­der. Dabei arbei­tet das Unter­neh­men mit Part­nern zusam­men und unter­stützt eine Viel­zahl von Initia­ti­ven, um Zugangs­bar­rie­ren für unter­ver­sorg­te Bevöl­ke­rungs­grup­pen in Ent­wick­lungs­län­dern zu über­win­den. Im Berichts­jahr erreich­te Merck den vier­ten Platz im Access to Medi­ci­ne Index der Access to Medi­ci­ne Foun­da­ti­on. Die nie­der­län­di­sche Stif­tung bewer­tet alle zwei Jah­re, wel­chen Bei­trag die 20 größ­ten Phar­ma­un­ter­neh­men zu mehr Zugang zu Gesund­heit leis­ten. Dar­über hin­aus inten­si­vier­te das Unter­neh­men sei­nen Kampf gegen die Tro­pen­krank­heit Bil­har­zio­se und lie­fer­te erst­mals Pra­zi­quan­tel-Tablet­ten nach Bur­ki­na Faso, Niger und Sier­ra Leo­ne. Seit 2007 hat Merck knapp 900 Mil­lio­nen Pra­zi­quan­tel-Tablet­ten für 46 afri­ka­ni­sche Län­der gespen­det, mit denen etwa 360 Mil­lio­nen Schul­kin­der behan­delt wer­den kön­nen.

Nachhaltige Lösungen

Um die Aus­wir­kun­gen sei­ner Pro­duk­te auf Umwelt und Gesund­heit zu redu­zie­ren, arbei­tet Merck an deren ste­ti­ger Ver­bes­se­rung. Ein Bei­spiel hier­für ist „Design for Sustai­na­bi­li­ty“ (DfS), eine umfas­sen­de Metho­de, um die Nach­hal­tig­keit neu­er Life-Sci­ence-Pro­duk­te durch die Ana­ly­se ver­schie­de­ner Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en zu ver­bes­sern. Im Okto­ber 2018 wur­de außer­dem erst­mals die Flüs­sig­kris­tall­fens­ter-Tech­no­lo­gie von Merck kom­mer­zi­ell ein­ge­setzt – in groß­flä­chi­gen Son­nen­schutz­fens­tern für das Unter­neh­men Ork­la in Oslo, Nor­we­gen. Die­se Fens­ter kön­nen die Wär­me, die durch Son­nen­ein­strah­lung ent­steht, regu­lie­ren. Laut ers­ten Schät­zun­gen ver­rin­gert sich der Ener­gie­be­darf von kli­ma­ti­sier­ten Gebäu­den so um bis zu 40 Pro­zent.

Kreativität und Inspiration

Wis­sen­schaft und Kul­tur ste­hen in einem engen Ver­hält­nis. Unter „Krea­ti­vi­tät und Inspi­ra­ti­on“ fasst Merck alle Akti­vi­tä­ten zusam­men, die den Zugang zu natur­wis­sen­schaft­li­cher Bil­dung auf allen Stu­fen sowie Kul­tur för­dern. Das Unter­neh­men ist davon über­zeugt, dass Bil­dung und Kul­tur Chan­cen eröff­nen und enga­giert sich hier an vie­len sei­ner Stand­or­te, ver­gibt Sti­pen­di­en und koope­riert mit Bil­dungs­in­sti­tu­tio­nen. Im Jahr 2018 rich­te­te Merck bei­spiels­wei­se zum drit­ten Mal den Bun­des­wett­be­werb „Jugend forscht“ aus.

350 gute Taten im Jubiläumsjahr 2018

Unter dem Mot­to „350 gute Taten“ leis­te­te Merck einen gesell­schaft­li­chen Bei­trag und unter­stütz­te ins­ge­samt 366 gemein­nüt­zi­ge Pro­jek­te. Bei mehr als 60 Pro­zent der 2018 geför­der­ten Pro­jek­te enga­gier­ten sich Merck-Mit­ar­bei­ter in der Nach­bar­schaft vie­ler Unter­neh­mens­stand­or­te welt­weit. Zukünf­tig will Merck das Frei­wil­li­ge­n­en­ga­ge­ment sei­ner Mit­ar­bei­ter noch wei­ter stär­ken, indem es sie für gemein­nüt­zi­ge Tätig­kei­ten, die das Unter­neh­men anbie­tet oder unter­stützt, bis zu zwei Tage jähr­lich bezahlt frei­stellt.