Sei­ne im Markt eta­blier­te u‑remote Fami­lie ergänzt Weid­mül­ler mit den neu­en Push­Pull-Modu­len UR67. Die IP67‑I/O‑Module mit Kup­fer- und POF-Anschlüs­sen sind nach Pro­fi­net IRT V2.3 zer­ti­fi­ziert. u‑remote ist Be­standteil des Auto­ma­ti­sie­­rungs- und Digi­ta­li­sie­rungs­port­fo­lio u‑mation. Die neu­en IP67‑I/O‑Module sind ide­al für den Ein­satz in voll­au­to­ma­ti­sier­ten Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se unter rau­en Bedingun­gen, wie sie bei­spiels­wei­se bei Schweiß­ro­bo­tern in der Auto­mo­bil­in­dus­trie herr­schen. Gera­de in der streng getak­te­ten Auto­mo­ti­ve-Fer­ti­gung sind selbst kur­ze Still­stände extrem kost­spie­lig. Aus die­sem Grund erfor­dern der­ar­ti­ge Anwen­dun­gen eine hohe Zuver­läs­sig­keit, die Mög­lich­keit über Dia­gno­sen vor­beu­gen­de Wartungs­maßnahmen zu rea­li­sie­ren und eine schnel­le Aus­tausch­bar­keit. Die Modu­le unter­stützen des­halb die Pro­fi­net-Funk­ti­on Fast Start-Up (FSU), wel­che ein schnel­les Hoch­lau­fen ermög­licht. Dank die­ses Fea­tures sind die Gerä­te in weni­ger als 500 ms betriebs­be­reit. So las­sen sich z.B. Anwen­dun­gen wie Werk­zeug­wech­sel bes­tens rea­li­sie­ren. Der inte­grier­te Web­ser­ver erlaubt eine ein­fa­che Inbe­trieb­nah­me und schnel­le Suche im Feh­ler­fall. Dar­über hin­aus sind natür­lich auch Firm­ware Updates und Down­gra­des mög­lich. Die neu­en Modu­le sind in zwei Vari­an­ten erhält­lich, mit 16DI und mit 8DI/8DO.

Ein High­light der neu­en Modu­le ist, dass sie sich via Push­Pull Steck­ver­bin­der sowohl in ein Kup­fer- wie auch in POF- Instal­la­ti­ons­sys­tem inte­grie­ren las­sen. Das Instal­la­ti­ons­sys­tem, für die Robo­ter­ver­ka­be­lung, ist durch­gän­gig kon­zi­piert und ent­spricht der Ver­ka­be­lungs­richt­li­nie für Pro­fi­net, dem Stan­dard, den die AIDA-Mit­glie­der bei neu­en Anla­gen aus­nahms­los und durch­gän­gig ein­set­zen. Auf die­se Wei­se wol­len sie eine Stan­dar­di­sie­rung im Indus­tri­al-Ether­net-Bereich herbei­führen. Push­Pull wur­de spe­zi­ell für die­se Anfor­de­run­gen ent­wi­ckelt. Das Sys­tem besteht aus auf­ein­an­der abge­stimm­ten Ein­zel­steck­kom­po­nen­ten für die Verdrah­tung der Schlauch­pa­ke­te und redu­ziert so den Mon­ta­ge­auf­wand um rund 50%. Mit ihnen kann der Anwen­der per „Plug & Play“ die drei Basis­ele­men­te der indus­tri­el­len Auto­ma­ti­on: Ener­gie, Signa­le und Daten ste­cken. Die robus­ten Metall­ge­häu­se der Steck­ver­bin­der garan­tie­ren auch bei rau­en Anwen­dun­gen eine maxi­ma­le Lebens­dauer. Die UR67 I/O‑Module sowie der Push­Pull-Steck­ver­bin­der sind für einen Ein­spei­se­strom von 2 x 16A aus­ge­legt. So las­sen sich eine Viel­zahl an Modu­len ver­sor­gen, ohne neu ein­spei­sen zu müs­sen. Für die Datenüber­tragung setzt Weid­mül­ler auf RJ45-Kom­po­nen­ten der Kate­go­rie 6A, da die­se gegen­über Kate­go­rie 5 Kom­po­nen­ten eine deut­lich höhe­re Sys­tem­re­ser­ve besit­zen sowie auf POF / SCRJ Steck­ver­bin­der. Die neu­en Push­Pull-Modu­le kom­plet­tie­ren die ganz­heit­li­che Lösung für die Roboter­verkabelung, die bis­her u.a. Repea­ter, Medi­en­kon­ver­ter, Push­Pull Steckver­binder und Lei­tun­gen beinhal­te­te.

Weid­mül­ler auf der Han­no­ver Mes­se 2019: Hal­le 11, Stand B58