Nach­hal­tig­keit ist für die KHS-Grup­pe maß­geb­lich bei der Ent­wick­lung ihrer Maschi­nen. Mei­len­stei­ne in der Abfüll­tech­nik set­zen dabei die opti­mier­ten Model­le der Hoch­leis­tungs­fül­ler Inno­fill Glass DPG und DRS. Für den DPG bie­tet KHS erst­ma­lig die Vari­an­te Eco an, mit der Kun­den Ein­spa­run­gen in den Berei­chen CO₂, Was­ser und Strom erzie­len. Neben der ver­bes­ser­ten Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz bie­ten die Glas­füll­an­la­gen Vor­tei­le in den Berei­chen Über­wa­chung und Ein­stel­lung der Abfüll­pro­zes­se, Effek­ti­vi­täts­stei­ge­rung sowie Qua­li­täts­si­che­rung.

Kleine Veränderungen, großer Nutzen

Die­sem Mot­to folg­ten die KHS-Inge­nieu­re bei der Wei­ter­ent­wick­lung des pneu­ma­tisch gesteu­er­ten Glas­fül­lers DPG. Durch ein neu­es Eva­ku­ie­rungs- und CO2-Spül­ver­fah­ren ist es ihnen gelun­gen, den CO₂-Ver­brauch der Anla­ge um bis zu 50 Pro­zent bei zugleich redu­zier­ter Sauer­stoff­auf­nah­me gegen­über bis­her übli­chen Ver­fah­ren zu sen­ken. Durch die­se Sen­kung redu­ziert sich die Leis­tung der Vaku­um­pum­pe, sodass sie deut­lich weni­ger Strom und Was­ser ver­braucht. Mit einem Umbau­kit rüs­tet KHS auf Kun­den­wunsch auch älte­re DPG-Fül­ler mit den Vor­tei­len des Eco-Ver­fah­rens aus.

Bierqualität sichern, Effektivität steigern

Der rech­ner­ge­stütz­te DRS-Hoch­leis­tungs­fül­ler ist seit Jah­ren eine fes­te Grö­ße im Brau­we­sen. Die hygie­ni­sche Bau­wei­se und schnel­le For­mat­teil­wech­sel sor­gen für eine hohe Anla­gen­ef­fi­zi­enz und Fle­xi­bi­li­tät bei der Pro­duk­ti­ons­pla­nung. Als neu­en Stan­dard bie­tet KHS sowohl für den DRS als auch den DPG die neue hygie­ni­sche Schnell­ver­rie­ge­lung Quick­look für die For­mat­tei­le an. Mit ihr sind Fla­schen­füh­rungs­tei­le werk­zeug­los und mit weni­gen Hand­grif­fen tausch­bar. Sie hal­ten sicher dank Form­schluss zwi­schen Auf­la­ge und For­mat­teil. Die Umstell­zeit für Fül­ler redu­ziert sich so um rund 30 Pro­zent. Dies führt zu einer ver­bes­ser­ten Maschi­nen­ver­füg­bar­keit.

Wei­te­re Neu­heit des DRS ist das optio­na­le und paten­tier­te Assis­tenz­sys­tem DIAS (Dia­gno­se- und Assis­tenz­sys­tem), mit dem Braue­rei­en den Füll­pro­zess bis ins kleins­te Detail über­wa­chen und opti­mal ein­stel­len kön­nen. Druck­sen­so­ren in jedem ein­zel­nen Füll­ven­til bie­ten eine lücken­lo­se Über­wa­chung von Druck­ver­lauf, Schalt­zei­ten und Schritt­fol­gen. Abwei­chun­gen von Soll­wer­ten durch zuneh­men­den Ver­schleiß erkennt das Sys­tem früh­zei­tig. Die ergän­zen­de Mög­lich­keit, Füll­ver­läu­fe zusätz­lich über das KHS-Fern­dia­gno­se­sys­tem REDIS abzu­ru­fen, schafft die Vor­aus­set­zung für eine punkt­ge­naue Unter­stüt­zung durch das Fach­per­so­nal. Mit den Daten ist eine sta­tis­ti­sche Beur­tei­lung zahl­rei­cher Funk­tio­nen mög­lich, anhand der sich zukünf­ti­ge Feh­ler­quel­len bereits im Vor­feld besei­ti­gen las­sen. Das sorgt für gleich­blei­ben­de Qua­li­tät und län­ge­re Maschi­nen­ver­füg­bar­keit.

Individuelle Systeme für mehr Produktsicherheit

Mit der kame­rage­führ­ten Rege­lung und Über­wa­chung Opti­cam und dem Fla­schen­stop­per Soft­s­top bie­tet KHS zwei wei­te­re Inno­va­tio­nen im Bereich Abfüll­tech­nik. Bei­de Sys­te­me sind sowohl für den DRS als auch den DPG erhält­lich.

Die Opti­cam über­wacht mit zwei Kame­ras die Schau­min­ten­si­tät vor und nach dem Auf­set­zen des Kron­kor­kens. Zudem stellt sie den Druck für den Auf­schäums­trahl kon­ti­nu­ier­lich opti­mal ein, um den Rest­sauer­stoff aus der Fla­sche zu ent­fer­nen. Dies ermög­licht eine stän­di­ge Kon­trol­le sowie Rege­lung der Schaum­kro­ne unab­hän­gig vom Bedie­ner und sorgt damit für gleich­mä­ßig nied­ri­ge Sauer­stoff­auf­nah­men. Auf die­se Wei­se kön­nen die Braue­rei­en einem über­mä­ßi­gen Bier­ver­lust durch Über­schäu­men ent­ge­gen­wir­ken. Heu­te übli­che Sicher­heits­über­fül­lun­gen wer­den so redu­ziert sowie unzu­rei­chend auf­ge­schäum­te Fla­schen erkannt und aus­ge­schleust. Kommt es zu einer Häu­fung von Auf­schä­um­feh­lern, erfolgt ein Pro­duk­ti­ons­stopp.

Um den Fla­schen­strom sanft und mate­ri­al­scho­nend zu unter­bre­chen, hat das Unter­neh­men das zum Patent ange­mel­de­te Soft­s­top-Sys­tem ent­wi­ckelt. Die­ser kom­pakt und hygie­nisch gebau­te Fla­schen­stop­per wird bei vol­ler Leis­tung akti­viert. Ein Licht­sen­sor misst die Abstän­de der Behäl­ter bei der Zufüh­rung in den Fül­ler. Anschlie­ßend sorgt ein gesteu­er­ter Brems­keil für ein scho­nen­des Abbrem­sen des Fla­schen­stroms auf kür­zes­tem Wege. Füll­pro­zess und Auf­schäu­mung der noch im Fül­ler befind­li­chen Fla­schen erfol­gen so bei kon­stant hoher Leis­tung in gleich­blei­ben­der Qua­li­tät.