Bei der Verarbeitung und beim Abbau von Salzen fallen oft Stäube an. Mit Hilfe der Eirich-Misch- und Pelletiertechnik gelingt es, diese wirtschaftlich zu verwerten. In vielen Branchen fallen Stäube an, die entweder Wertstoffe sind oder noch Wertstoffe enthalten. Zum Handling der Wertstoffe beziehungsweise zur Rückgewinnung von Wertstoffen aus Stäuben ist es erforderlich, die Stäube zu agglomerieren. Meist ist es einfach, die Stäube mittels Aufbauagglomeration im Eirichmischer in Granulate zu überführen. Nicht zielführend war die Aufbauagglomeration bisher, wenn Salze granuliert werden sollten. Eirich hat nun ein Verfahren entwickelt, das mit Heißdampf-Zufuhr arbeitet und in einer Kombination Mischer + Pelletierteller Granulate mit hohen Festigkeiten – bis mehr als 30 N – erzeugt.

 

Das Verfahren ist im Vergleich zum Einsatz von Kristallisatoren wesentlich energieärmer und auch deshalb von Vorteil, weil den Salzen bei der Aufbaugranulierung weitere Stoffe zugegeben werden können, die dann in die Granulate eingebaut werden. Insbesondere im Eirich-Technikum am Firmenstandort Hardheim liegt viel Know-how zum Granulieren von Salzen vor. Erfahrene Verfahrenstechniker stehen für Untersuchungen mit Kundenmaterial bereit, welche die Basis für die Planung großtechnischer Aufbereitungsanlagen sind. Projektiert wurden bereits Anlagen mit Leistungen bis 50 Tonnen pro Stunde.