Mit der Ober­flä­chen­ver­ede­lung NSD Tuph bie­tet Nord eine leis­tungs­star­ke Anti­kor­ro­si­ons­be­hand­lung für Getrie­be, Glatt­mo­to­ren, Fre­quenz­um­rich­ter und Motor­star­ter im wash­down-opti­mier­ten Alu­mi­ni­um­guss­ge­häu­se. Dabei wird eine mit dem Grund­werk­stoff ver­bun­de­ne Schutz­schicht erzeugt, die nicht abplatzt oder abblät­tert. Das Ver­fah­ren macht die Alu­mi­ni­um­ober­flä­che här­ter und ähn­lich kor­ro­si­ons­fest wie Edel­stahl. Die Antrie­be las­sen sich zudem leicht rei­ni­gen und sind weit­ge­hend unemp­find­lich gegen­über Säu­ren und Lau­gen. Selbst der Ein­satz von Hoch­druck-Rei­ni­gern oder der Kon­takt mit aggres­si­ven Medi­en sind ohne wei­te­res mög­lich.

nsd tupH-Antrie­be bie­ten damit eine effi­zi­en­te Alter­na­ti­ve zu lackier­ten Getrie­be­mo­to­ren oder sol­chen aus Edel­stahl. Anders als Edel­stahl­an­trie­be, die oft nur in weni­gen Aus­füh­run­gen am Markt ver­füg­bar sind, ist eine nsd tupH-Ver­ede­lung für fast alle Pro­duk­te aus Alu­mi­ni­um rea­li­sier­bar. DIN- und Norm­tei­le sowie die Abtriebs­wel­len sind bei nsd tupH-Antrie­ben aus Edel­stahl aus­ge­führt. Die lüf­t­er­lo­sen Glatt­mo­to­ren ver­hin­dern die Ver­brei­tung von Kei­men und gewähr­leis­ten zudem eine hohe Lauf­ru­he. Sie sind als Syn­chron- und Asyn­chron­mo­to­ren erhält­lich und erfül­len die Effi­zi­enz­klas­sen IE2 und IE3 sowie IE4.

Funktionsmodell Flaschenförderer

Auf der Brau­Be­via­le zeigt das Unter­neh­men anhand eines Fla­schen­för­de­rers zwei unter­schied­li­che Antriebs­kon­zep­te für Nass- und Tro­cken­be­rei­che der Geträn­ke- bzw. Gebin­de­för­de­rung: Zum einen eine Stan­dard­lö­sung mit offe­nem, zwei­stu­fi­gem Kegel­rad­ge­trie­be, IE3-Asyn­chron­mo­tor und dem Umrich­ter Nordac Flex SK 200E. Zum ande­ren die wash-down-fähi­ge Lösung mit geschlos­se­nem, zwei­stu­fi­gem Kegel­rad­ge­trie­be, IE4-Syn­chron-Glatt­mo­tor und dem Umrich­ter Nordac Base SK 180E. Die gesam­te Ein­heit ist in nsd tupH aus­ge­führt und erreicht die Schutz­art IP 69K. Die Umrich­ter sind per Sys­tem­bus gekop­pelt und lau­fen syn­chron, der Syn­chron­mo­tor als Mas­ter und der Asyn­chron­mo­tor als Slave mit Schlupf­kom­pen­sa­ti­on. Die IE4-Syn­chron­tech­no­lo­gie bie­tet auch im Teil­last­be­reich eine deut­lich bes­se­re Ener­gie­ef­fi­zi­enz.

Nord auf der Brau­Be­via­le 2018: Hal­le 8, Stand 202