Ab sofort ste­hen für die Moti­on Moni­to­ring-Modu­le PNOZ m EF 1MM und 2MM der kon­fi­gu­rier­ba­ren, siche­ren Klein­steue­run­gen PNO­Z­mul­ti 2 zwei neue Sicher­heits­funk­tio­nen für die Antriebs­über­wa­chung zur Ver­fü­gung: für die sicher begrenz­te Beschleu­ni­gung SLA-M (Safe­ly Limi­ted Acce­le­ra­ti­on) und den siche­ren Beschleu­ni­gungs­be­reich SAR-M (Safe Acce­le­ra­ti­on Ran­ge). Die neu­en Moti­on Moni­to­ring-Funk­tio­nen ste­hen ab der Soft­ware­ver­si­on 10.6 des PNO­Z­mul­ti Con­fi­gu­ra­tors bereit. Sie sor­gen für ein Plus an Sicher­heit und Pro­duk­ti­vi­tät an Maschi­nen und Anla­gen.

Die Moti­on Moni­to­ring-Erwei­te­rungs­mo­du­le bie­ten Sicher­heits­funk­tio­nen nach EN 61800-5-2 zur siche­ren Bewe­gungs­über­wa­chung. Die SLA-M-Funk­ti­on über­wacht sicher die maxi­ma­le Beschleu­ni­gung des Antriebs bzw. ver­hin­dert, dass der Motor die fest­ge­leg­te Beschleu­ni­gungs­be­gren­zung über­schrei­tet. Die SAR-M-Funk­ti­on stellt sicher, dass die sicher über­wach­te Beschleu­ni­gung sich inner­halb fest­ge­leg­ter Grenz­wer­te befin­det. So las­sen sich Ach­sen-Anwen­dun­gen, wie z.B. Hand­lig- oder Spin­del­ach­sen, in allen Bran­chen – dar­un­ter auch die Wind­kraft – sicher über­wa­chen.

Die Kon­fi­gu­ra­ti­on aller Sicher­heits­funk­tio­nen erfolgt bei PNO­Z­mul­ti 2 über das Soft­ware­tool PNO­Z­mul­ti Con­fi­gu­ra­tor. Über das Soft­ware­tool kön­nen auf ein­fa­che Wei­se Grenz­wer­te und -berei­che fest­ge­legt wer­den. Für die Moti­on Moni­to­ring Modu­le wird ein eigen­stän­di­ges Modul­pro­gramm mIQ kon­fi­gu­riert, das dann lokal auf dem Modul aus­ge­führt wird. Mög­lich ist fein­gra­nu­la­res Kon­fi­gu­rie­ren meh­re­rer Über­wa­chungs­be­rei­che. Und mit 256 zusätz­li­chen Ver­bin­dungs­li­ni­en ist ein grö­ße­res Anwen­dungs­pro­gramm mög­lich. Zudem stellt das Modul­pro­gramm die siche­re ver­zö­ger­te Abschal­tung auch im Feh­ler­fall des Basis­ge­räts sicher. So gewähr­leis­tet das Modul­pro­gramm eine höhe­re Fle­xi­bi­li­tät und sorgt dafür, dass die Reak­ti­ons­zeit signi­fi­kant sinkt.

Funk­ti­ons­viel­falt für die Sicher­heit
Die sicher begrenz­te Beschleu­ni­gung sowie der siche­re Beschleu­ni­gungs­be­reich ergän­zen die bereits vor­han­de­nen Sicher­heits­funk­tio­nen Siche­rer Stop 1(SS1), Siche­rer Stopp 2 (SS2), Siche­rer Geschwin­dig­keits­be­reich (SSR), Siche­re Geschwin­dig­keits­über­wa­chung (SSM) sowie Siche­re Bewe­gungs­rich­tung (SDI) und Siche­rer Betriebs­halt (SOS). Die­se Funk­tio­nen ste­hen ab der Hard­ware-Ver­si­on 2.2. zur Ver­fü­gung und garan­tie­ren eine hohe Ver­füg­bar­keit der Antriebs­ap­pli­ka­ti­on.

Das Moti­on Moni­to­ring Modul PNOZ m EF 1MM kann eine Ach­se über­wa­chen, das PNOZ m EF 2MM über­wacht 2 Ach­sen. Die Modu­le mel­den den Sta­tus der über­wach­ten Wer­te an das Basis­ge­rät. Über ein Feld­bus­mo­dul kön­nen die Wer­te an eine über­ge­ord­ne­te Steue­rung wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Die Erwei­te­rungs­mo­du­le erfül­len For­de­run­gen der EN IEC 61508 bis SIL 3 und der EN ISO 13849-1 bis PL e. So las­sen sich gefähr­li­che Bewe­gun­gen kom­for­ta­bel und sicher über­wa­chen.

Pilz auf der SPS IPC Dri­ves: Hal­le 9, Stand 370