Intermolecular-Aktionäre stimmen Erwerb zu

Merck hat bekannt gege­ben, dass die Aktio­nä­re von Inter­mole­cu­lar. im Rah­men einer außer­or­dent­li­chen Haupt­ver­samm­lung der geplan­ten Trans­ak­ti­on mit Merck zuge­stimmt haben. Am 6. Mai 2019 hat­te Merck eine end­gül­ti­ge Ver­ein­ba­rung zum Erwerb von Inter­mole­cu­lar durch eine Toch­ter­ge­sell­schaft im Rah­men einer Bar­über­nah­me für 1,20 US-Dol­lar je Aktie unter­zeich­net. Die Trans­ak­ti­on ent­spricht einem Eigen­ka­pi­tal­wert von unge­fähr
62 Mio. US-Dol­lar.

Wir freu­en uns, dass die Aktio­nä­re von Inter­mole­cu­lar unse­rem Akqui­si­ti­ons­vor­schlag zuge­stimmt haben. Wir bün­deln unse­re bestehen­den Stär­ken bei Mate­ria­li­en mit den ein­zig­ar­ti­gen Kom­pe­ten­zen von Inter­mole­cu­lar bei For­schung & Ent­wick­lung und Pro­zes­sen. Damit sind wir in der Lage, bahn­bre­chen­de Inno­va­tio­nen bei Elek­tro­nik-Mate­ria­li­en zu ermög­li­chen. Gemein­sam wol­len wir unse­ren Kun­den eine noch bes­se­re Kom­bi­na­ti­on von Mate­ri­al- und Pro­zess­ex­per­ti­se bie­ten und unse­re Fähig­kei­ten als Ser­vice­an­bie­ter aus­bau­en.“

Kai Beck­mann, Mit­glied der Geschäfts­lei­tung von Merck und CEO Per­for­mance Mate­ri­als

Die Trans­ak­ti­on wird vor­aus­sicht­lich in der zwei­ten Jah­res­hälf­te 2019 abge­schlos­sen, vor­be­halt­lich behörd­li­cher Geneh­mi­gun­gen sowie der Erfül­lung ande­rer übli­cher Voll­zugs­be­din­gun­gen. Inter­mole­cu­lar ist ein in Kali­for­ni­en ansäs­si­ges Unter­neh­men, das bei der Inno­va­ti­on fort­schritt­li­cher Mate­ria­li­en füh­rend ist. Inter­mole­cu­lar ver­fügt über eine anwen­dungs­spe­zi­fi­sche Mate­ri­al­ex­per­ti­se sowie Platt­for­men für beschleu­nig­tes Ler­nen und Expe­ri­men­tie­ren ver­bun­den mit einer leis­tungs­star­ken Ana­ly­se­in­fra­struk­tur, die das Geschäfts- und Tech­no­lo­gie­port­fo­lio des Unter­neh­mens­be­reichs Per­for­mance Mate­ri­als von Merck per­fekt ergänzt. Die Test- und Her­stel­lungs­ka­pa­zi­tä­ten von Inter­mole­cu­lar ermög­li­chen es, Mate­ri­al­kom­bi­na­tio­nen unmit­tel­bar im spe­zi­fi­schen Anwen­dungs­um­feld für zahl­rei­che Bran­chen wie die Halbleiter‑, die Ver­brau­cher­elek­tro­nik- oder die Luft­fahrt­in­dus­trie zu tes­ten. Ver­gli­chen mit kon­ven­tio­nel­len Metho­den bedeu­tet dies einen enor­men Zeit­ge­winn im Ent­wick­lungs­pro­zess, wesent­lich schnel­le­re Lern­zy­klen und Erkennt­nis­se über neu­ar­ti­ge Mate­ri­al­kom­bi­na­tio­nen, die einen ein­zig­ar­ti­gen Ser­vice­nut­zen für die Kun­den bie­ten.

Merck wird Inter­mole­cu­lar durch sei­ne Toch­ter­ge­sell­schaft EMD Group Hol­ding II, Inc. erwer­ben.