Mit dem Remo­te I/O‑System IS1+ von R. STAHL sind pro-akti­ve War­tungs­kon­zep­te in explo­si­ons­ge­fähr­de­ten Berei­chen der Zone 1 und 2 umsetz­bar, in denen War­tungs­ar­bei­ten beson­ders auf­wän­dig und teu­er sind. Indem vor­aus­schau­en­de Mel­dun­gen und recht­zei­ti­ges Ein­grei­fen gra­vie­ren­de Stö­run­gen und Anla­gen­still­stän­de ver­hin­dern, sin­ken nicht nur die regu­lä­ren Betriebs­kos­ten, son­dern vor allem unkal­ku­lier­ba­re Aus­fall­schä­den las­sen sich ver­mei­den. Zu den inno­va­ti­ven Funk­tio­nen von IS1+ gehört eine intel­li­gen­te Selbst-Dia­gno­se, die Feh­ler früh­zei­tig erkannt und Anwen­der warnt, bevor ein Scha­den erns­te Wir­kung zeigt – gege­be­nen­falls zwölf Mona­te vor einem mög­li­chen Aus­fall. Das Remo­te I/O‑System über­wacht dazu neben allen inter­nen Kom­po­nen­ten wie bei­spiels­wei­se der red­un­dant auf­ge­bau­ten Bus­Rail auch per­ma­nent Betriebs­pa­ra­me­ter und äuße­re Bedin­gun­gen. Zu die­sen zäh­len zum Bei­spiel Umge­bungs­tem­pe­ra­tur, Tem­pe­ra­tur­wech­sel, Strom­be­las­tung der I/O‑Module oder Ein- und Aus­schalt-Vor­gän­ge.

Aus den erfass­ten Wer­ten wird über einen smar­ten Algo­rith­mus die ver­blei­ben­de Lebens­dau­er abge­lei­tet. Die Alar­mie­rung ori­en­tiert sich an der all­ge­mein aner­kann­ten NAMUR NE107 zur „Selbst­über­wa­chung und Dia­gno­se von Feld­ge­rä­ten“. Die Mel­dung „War­tungs­be­darf“ wird einer­seits lokal am I/O‑Modul durch eine blau leuch­ten­de LED ange­zeigt. Außer­dem wird eine ent­spre­chen­de Dia­gno­se­mel­dung zum Leit­sys­tem und Plant Asset Manage­ment über­tra­gen. Im IS1+ DTM erscheint die blaue War­tungs­mel­dung mit dem defi­nier­ten Sym­bol und einem erklä­ren­den Text. Neben War­tungs­be­nach­rich­ti­gun­gen lie­fert die intel­li­gen­te Dia­gno­se­funk­ti­on von IS1+ natür­lich noch wei­te­re Hin­wei­se. So wer­den bei­spiels­wei­se Signal­feh­ler kanal­be­zo­gen durch rote LEDs und außer­dem durch Feh­ler­te­le­gram­me gemel­det. Für eine opti­mier­te Appli­ka­ti­ons­er­stel­lung im Leit­sys­tem bei IS1+ für PROFIBUS DP wur­de dar­über hin­aus das Signal-Sta­tus­bit ein­ge­führt: Ange­lehnt an das Sta­tus­by­te etwa bei PROFIBUS PA wird für jeden Pro­zess­wert der Zustand „gut“ oder „schlecht“ (bei­spiels­wei­se bei Lei­tungs­feh­lern) ergänzt und zyklisch  über­tra­gen.