Die Anzahl an Solar­an­la­gen steigt welt­weit an: Wur­den Mit­te der Acht­zi­ger Jah­re in der kali­for­ni­schen Wüs­te die ers­ten Solar­an­la­gen mit einer Leis­tungs­fä­hig­keit von 350 MW in Betrieb genom­men, so errei­chen Solar­an­la­gen dank tech­ni­scher Inno­va­tio­nen heu­te eine Leis­tungs­stär­ke von 3.000 MW. Die Vor­gän­ge, um gespei­cher­te Son­nen­en­er­gie auf Trä­ger­me­di­en zu über­tra­gen, stel­len hohe Anfor­de­run­gen an Mate­ri­al und Kon­struk­ti­on sämt­li­cher Bestand­tei­le inner­halb der Anla­ge. Absperr­klap­pen in den Rohr­lei­tun­gen steu­ern den Durch­fluss der Flüs­sig­kei­ten. Wel­che Ansprü­che müs­sen die­se Arma­tu­ren erfül­len und wel­che signi­fi­kan­ten Vor­tei­le bie­ten die Klap­pen der Mar­ke Qua­d­ax?

Ther­mo­so­lar­an­la­gen bün­deln und reflek­tie­ren das Son­nen­licht mit Hil­fe von Spie­geln, bis das Wär­me­trä­ger­me­di­um zum Zir­ku­lie­ren gebracht wird. Die ther­ma­le Ener­gie wird auf vaku­um­iso­lier­te Rohr­lei­tun­gen über­tra­gen und die absor­bier­te Solar­ener­gie wird via Wär­me­aus­tau­scher unter ande­rem auf kon­ven­tio­nel­le Was­ser­dampf­kraft­wer­ke trans­fe­riert, die einen Gene­ra­tor antrei­ben. Kos­ten und Effi­zi­enz von ther­mi­schen Solar­an­la­gen hän­gen dabei vom ver­wen­de­ten Trä­ger­me­di­um ab. Die Nut­zung von HTF (Heat Trans­fer Fluids) oder Salz­schmel­ze (Mol­ten Salt) bie­tet im Ver­gleich zu Was­ser den Vor­teil, dass hohe Drü­cke und gro­ße Rohr­lei­tungs­nenn­wei­ten ver­mie­den wer­den. Aller­dings ent­ste­hen durch die Nut­zung von HTF oder Mol­ten Salt sehr hohe Tem­pe­ra­tu­ren und aggres­si­ve Bedin­gun­gen in der Anla­ge. Auf­grund die­ser Bedin­gun­gen bedarf es einer abso­lut dich­ten Arma­tur aus spe­zi­el­len Mate­ria­li­en, wel­che die höchs­ten Dich­tig­keits­an­for­de­run­gen am bes­ten erfüllt und ein beson­ders kom­pak­tes Design auf­weist. Hier kom­men die inno­va­ti­ven Absperr­klap­pen des Her­stel­lers ins Spiel!

HTF ist eine Zusam­men­set­zung ver­schie­de­ner aus Ben­zol her­ge­stell­ter aro­ma­ti­scher Koh­len­was­ser­stof­fe, wel­che die Wär­me­en­er­gie opti­mal spei­chern kön­nen. Nach­tei­lig sind die hohe Toxi­zi­tät und Aggres­si­vi­tät des Öls, die zum Ver­schleiß der Rohr­lei­tun­gen füh­ren. Daher bestehen die ver­wen­de­ten Absperr­klap­pen aus spe­zi­el­len Mate­ria­li­en und sind mit einem inno­va­ti­ven, gra­phit­frei­en Dicht­sys­tem ver­se­hen. Zudem kann es ab Tem­pe­ra­tu­ren von +400 °C zu Lecka­gen kom­men, die zu Umwelt­schä­den füh­ren kön­nen. Salz­schmel­ze als Trä­ger­me­di­um hin­ge­gen ist ein umwelt­freund­li­che­res und kos­ten­güns­ti­ge­res Trä­ger­me­di­um, das bei Tem­pe­ra­tur­be­rei­chen bis zu +500 ° C ein­ge­setzt wer­den kann. Aller­dings erfor­dern Par­ti­kel in der Salz­schmel­ze anspruchs­vol­le Ven­til­kon­struk­tio­nen, um Abla­ge­run­gen zu ver­mei­den.

Die 4‑fach-exzen­tri­sche Absperr­klap­pe von Qua­d­ax sorgt mit der Beson­der­heit ihrer kreis­run­den Dicht­geo­me­trie mit rings­um iden­ti­scher Mate­ri­al­stär­ke für ein homo­ge­nes Zusam­men­zie­hen und Aus­deh­nen der Dich­tung, gera­de bei extre­men Druck- und Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen. Dabei sind die Absperr­klap­pen abso­lut frei von Lecka­ge. Höhe­re KV-Wer­te (Was­ser­durch­fluss in m³ / h) und ein redu­zier­tes Gewicht der Arma­tu­ren ermög­li­chen einen ver­rin­ger­ten Kos­ten­auf­wand. Die Lang­le­big­keit der Ven­ti­le sorgt für gerin­ge Instand­hal­tungs­kos­ten.