Nach 15 Jah­ren bringt Ley­bold mit dem Phoe­nix 4 eine neue Heli­um-Leck­de­tek­to­ren-Fami­lie für die stei­gen­den Qua­li­täts­an­for­de­run­gen her­aus. Die Inno­va­ti­on eig­net sich glei­cher­ma­ßen gut für den Bereich For­schung und Ent­wick­lung wie für indus­tri­el­le Appli­ka­tio­nen – zur Siche­rung des Ultra­hoch­va­ku­umsm im Teil­chen­be­schleu­ni­ger des CERN, aber auch für Anwen­dun­gen wie etwa die Ana­ly­sen­tech­nik, in der Lebens­mit­tel- und der Ver­pa­ckungs­in­dus­trie.

Mit sei­nem ergo­no­mi­schen Design und den ver­bes­ser­ten Mess­ei­gen­schaf­ten setzt der Phoe­nix der vier­ten Gene­ra­ti­on neue Maß­stä­be – vor allem in punk­to Bedien­kom­fort, Ansprech­zei­ten, Heli­um-Sen­si­ti­vi­tät und Zuver­läs­sig­keit. Über­dies sind die sta­tio­när und mobil ein­setz­ba­ren Model­le ein­fa­cher zu hand­ha­ben und zu war­ten als die Vor­gän­ger. So ist es zum Bei­spiel jetzt mög­lich, einen Fil­ter­wech­sel durch­zu­füh­ren ohne das Gehäu­se zu ent­fer­nen. Der kom­pak­te Heli­um-Leck­de­tek­tor für ein brei­tes Appli­ka­ti­ons­spek­trum ist in den Modell­klas­sen Vario, Qua­dro und Magno erhält­lich, die mit ihren unter­schied­li­chen Saug­ver­mö­gens­kon­fi­gu­ra­tio­nen für diver­se Kun­den­an­wen­dun­gen aus­ge­legt sind.

Opti­mier­te Human-Machi­ne-Inter­faces
Der gründ­li­che Face­lift stand ganz im Zei­chen einer ver­bes­ser­ten Über­wa­chungs- und Steue­rungs­funk­tio­na­li­tät sowie der gestie­ge­nen Ansprü­che an die Leck­such-Per­for­mance. Ent­spre­chend lässt sich der Phoe­nix 4 bequem über ein Farb-Touch-Dis­play, aber auch kabel­los über den inte­grier­ten Web­ser­ver mit jedem inter­net­fä­hi­gen Mobil­ge­rät bedie­nen. Die opti­mier­te Gestal­tung der far­bi­gen Anzei­ge ermög­licht Anwen­dern ein intui­ti­ves Navi­gie­ren durch das Menü. Dabei las­sen sich die sen­si­ti­ven Touch­an­zei­gen und Druck­tas­ten mühe­los akti­vie­ren.

Die bewähr­ten Aus­stat­tungs­merk­ma­le des Vor­gän­gers L300i haben wir beim Phoe­nix 4 um sinn­vol­le Fea­tures ergänzt“, erläu­tert die ver­ant­wort­li­che Ley­bold-Pro­dukt­ma­na­ge­rin Dr. Sina Fors­ter. So wur­den etwa die Anzahl der Schnitt­stel­len für die Daten­er­fas­sung, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Sys­tem­in­te­gra­ti­on erhöht. Direkt am Leck­su­cher, aber auch an neu­en, optio­na­len Schnitt­stel­len­mo­du­len sind jetzt zusätz­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Bus-Schnitt­stel­len inte­griert, sodass bei­spiels­wei­se die Mess­wer­te für die Erstel­lung von Prüf­be­rich­ten ein­fach expor­tiert wer­den kön­nen.

Neben dem neu­en Design und den intel­li­gen­ten Anschlüs­sen zeich­net sich der Phoe­nix auch durch sei­ne „inne­ren Wer­te“ aus. Nicht zuletzt aus öko­no­mi­schen Grün­den basiert die gesam­te Modell­rei­he auf einer ein­heit­li­chen Tech­no­lo­gie-Platt­form und ent­hält das iden­ti­sche Mess­sys­tem. Dif­fe­ren­ziert wer­den die Model­le und Ver­sio­nen durch die Vor­pum­pen und Saug­ver­mö­gens­kon­fi­gu­ra­tio­nen.

Der Leck­de­tek­tor wird über ein Farb-Touch-Dis­play bedient.

Model­le für alle Fäl­le
Der kleins­te sei­ner Klas­se Phoe­nix 4 Vario eig­net sich zum Bei­spiel für platz­spa­ren­de Sys­te­me in spe­zi­el­len For­schungs­an­wen­dun­gen. Der Ver­zicht der Ent­wick­ler auf eine inte­grier­te Vor­pum­pe bedingt sei­nen fle­xi­blen Ein­satz, nicht zuletzt durch sein nied­ri­ges Gewicht von 30 Kilo­gramm. Der nächst­grö­ße­re All­roun­der Phoe­nix 4 Qua­dro hat als Vor­pum­pe eine Tri­vac- Dreh­schie­ber-Vaku­um­pum­pe ein­ge­baut. In der tro­cke­nen Ver­si­on des Qua­dro arbei­tet eine Mem­bran­pum­pe. Gera­de die­se Vari­an­te ist prä­de­sti­niert für den Ein­satz in der Ana­ly­sen­tech­nik, der Lebens­mit­tel- und Ver­pa­ckungs­in­dus­trie sowie der Auto­mo­bil­pro­duk­ti­on. Nach oben abge­run­det wird die Modell­pa­let­te durch den leis­tungs­stärks­ten Leck­su­cher Phoe­nix 4 Magno für gro­ße Test­vo­lu­mi­na. In der ölge­dich­te­te Ver­si­on arbei­tet die Dreh­schie­ber­va­ku­um­pum­pe Soge­vac; in der tro­cke­nen Ver­si­on die ölfreie Scroll-Vaku­um­pum­pen Scroll­vac.

Neben der Sen­si­ti­vi­tät und Repro­du­zier­bar­keit für zuver­läs­si­ge Leck­ra­ten­mes­sun­gen pro­fi­tie­ren die Nut­zer der Phoe­nix-4-Fami­lie vor allem von der schnel­len Betriebs­be­reit­schaft und der Anpass­bar­keit der Heli­um-Leck­su­cher-Model­le durch die ver­schie­de­nen Vari­an­ten. „Exakt die­se Leis­tungs­merk­ma­le, sind in der Hoch­en­er­gie­phy­sik, im Zen­trum Deut­schen Elek­tro­nen- Syn­chro­tron DESY für natur­wis­sen­schaft­li­che Grund­la­gen­for­schung in Ham­burg genau­so gefor­dert wie in der Halb­lei­ter-Fer­ti­gung“, weiß Pro­dukt­ma­na­ge­rin Dr. Sina Fors­ter. „Denn zwei wesent­li­che Eigen­schaf­ten eines Heli­um-Leck­de­tek­tors in allen moder­nen Anwen­dun­gen sind die Genau­ig­keit über einen gro­ßen Mess­be­reich und das Zeit­ver­hal­ten“, bilan­ziert Fors­ter. Die Anwen­der wer­den es zu schät­zen wis­sen, denn mit der vier­ten Gene­ra­ti­on des Phoe­nix kommt einer der schnells­ten und zuver­läs­sigs­ten Leck­su­cher welt­weit auf den Markt.