Mit dem Heat­WAVE reagiert DREIGEIST auf die wach­sen­de Nach­fra­ge nach kon­trol­lier­ter und pro­zess­si­che­rer (Nach-) bear­bei­tung — spe­zi­ell auch von addi­tiv gefer­tig­ten Kunst­stoff­tei­len

Mit dem Heat­WAVE reagiert DREIGEIST auf die wach­sen­de Nach­fra­ge nach kon­trol­lier­ter und pro­zess­si­che­rer (Nach-)Bearbeitung – spe­zi­ell auch von addi­tiv gefer­tig­ten Kunst­stoff­tei­len.
Obwohl die Anfor­de­run­gen sowie die Kom­ple­xi­tät der Her­stel­lungs­pro­zes­se immer wei­ter zuneh­men und das Ver­lan­gen der Indus­trie nach voll­stän­dig vali­dier­fä­hi­gen Tech­no­lo­gi­en groß ist, man­gelt es vor allem in der auf­stre­ben­den 3D-Druck Bran­che noch an ent­spre­chend geeig­ne­tem Equipment.DREIGEIST bie­tet nun in Koope­ra­ti­on mit Mem­mert, einem füh­ren­den Her­stel­ler von Tem­pe­rier­ge­rä­ten mit Sitz im benach­bar­ten Büchen­bach (Land­kreis Roth), den ers­ten voll­stän­dig doku­men­ta­ti­ons­fä­hi­gen Tem­per- und Tro­cken­ofen, 100% Made in Franken.Der Heat­WAVE wur­de für kom­bi­nier­te ther­mi­sche und atmo­sphä­ri­sche Bear­bei­tungs­pro­zes­se, sowohl addi­tiv, als auch kon­ven­tio­nell gefer­tig­ter Kunst­stoff­bau­tei­le ent­wi­ckelt und wird selbst höchs­ten Bran­chen­an­for­de­run­gen gerecht. Als Kom­bi­na­ti­ons­ge­rät kon­zep­tio­niert, ermög­licht er für vie­le Anwen­dun­gen das zeit- und kos­ten­ef­fi­zi­en­te Zusam­men­le­gen bis­her sepa­rat durch­zu­füh­ren­der Pro­zess­schrit­te.

Die prä­zi­se Sen­so­rik und voll­pa­ra­me­tri­sche Pro­gram­mie­rung des Heat­WAVE las­sen kei­ne Wün­sche offen. Die regel­ba­ren Tem­pe­ra­tur­zy­klen erstre­cken sich über einen Bereich von +20°C bis hin zu +300°C, bei einer Ein­stell­ge­nau­ig­keit von 0,1°C. Durch das for­cier­te Umluft­sys­tem ver­teilt sich die Tem­pe­ra­tur homo­gen im Innen­raum. Ein erwei­te­rungs­fä­hi­ges Anschluss­sys­tem ermög­licht die Be- und Ent­lüf­tung mit­tels kun­den­spe­zi­fi­scher Attach­ments, zum Bei­spiel für die Durch­flu­tung mit beheiz­ter Rein­raum­luft. Die exter­nen Zusatz­mo­du­le kön­nen via Nie­der­volt-Schnitt­stel­le bei Bedarf elek­trisch ein- und aus­ge­schal­tet wer­den. Mit­tels inte­grier­tem Gas­füh­rungs­sys­tem kön­nen Pro­zes­se bei Unter­druck oder unter Schutz­at­mo­sphä­re durch­ge­führt wer­den sowie kom­plet­te Vaku­um­auf­bau­ten — wie zum Bei­spiel für die Her­stel­lung von faser­ver­stärk­ten Lami­na­ten — ther­misch behan­delt wer­den. Kun­den pro­fi­tie­ren nicht nur von der äußerst prä­zi­sen Wie­der­hol­bar­keit fle­xi­bel dar­stell­ba­rer Bear­bei­tungs­pro­zes­se son­dern dar­über hin­aus von der lücken­lo­sen Doku­men­ta­ti­ons­fä­hig­keit des Sys­tems.

Im Rah­men des 3D-Drucks in Kunst­stoff fin­det der Heat­WAVE viel­sei­ti­ge Ver­wen­dung. Vor dem Druck im Strang­auf­schmelz­ver­fah­ren (FFF) kön­nen Fila­men­te ther­misch auf­be­rei­tet bzw. getrock­net wer­den um die Druck­ergeb­nis­se zu ver­bes­sern. Nach dem Druck kann mit­tels Wär­me­be­hand­lung bei FFF-Tei­len die Schicht­haf­tung ver­bes­sert oder im Fal­le von tem­per­fä­hi­gen Mate­ria­li­en, die­se ent­spre­chend nach­ge­här­tet wer­den.
Für die Pro­duk­ti­on in ste­reo­li­tho­gra­phi­schen Ver­fah­ren (SLA/DLP/CLIP/etc.) eig­net sich der Heat­WAVE um anspruchs­vol­le Bau­tei­le nach dem Druck mate­ri­al­ge­recht zu ent­ga­sen, trock­nen und tem­pern. Vor allem bei hoch­sen­si­blen Bau­tei­len, wie zum Bei­spiel in der Medi­zin­tech­nik, ist die Ent­gasung und damit die Besei­ti­gung von Eigen­ge­rü­chen des Mate­ri­als ein ele­men­ta­rer Arbeits­schritt.

Der Heat­WAVE ist ein wei­te­rer ent­schei­den­der Bau­stein des Nürn­ber­ger Unter­neh­mens, auf dem Weg zu einer voll­stän­dig geschlos­se­nen Pro­zess­ket­te.
Zum Ende des Jah­res plant DREIGEIST bereits sei­ne zwei­te Pro­dukt­vor­stel­lung aus dem Peri­phe­rie­ge­rä­te­be­reich. Der Light­S­TORM ist ein Nach­be­lich­tungs­schrank, der zur Aus­här­tung und End­be­ar­bei­tung pho­to­reak­ti­ver Mate­ria­li­en unter kon­trol­lier­ba­rer Atmo­sphä­re ent­wi­ckelt wur­de. DREIGEIST geht als gutes Bei­spiel für sei­ne Bran­che vor­an und wird sich auch zukünf­tig stark für die Schlie­ßung bestehen­der Pro­zess­lü­cken enga­gie­ren.