Mit Abma­xx bie­tet Bosch Rex­roth als ers­ter Hydrau­lik­her­stel­ler einen modu­la­ren Bau­kas­ten für Groß­ag­gre­ga­te. Abma­xx beschleu­nigt das Engi­nee­ring und die Inbe­trieb­nah­me von Hydrau­lik-Groß­ag­gre­ga­ten bei einem Neu­bau oder der Moder­ni­sie­rung von Anla­gen. Die Hydrau­lik­spe­zia­lis­ten erstel­len inner­halb von maxi­mal fünf Arbeits­ta­gen ein kom­mer­zi­el­les Ange­bot inklu­si­ve Abmes­sun­gen, Hydrau­lik-Schalt­plan, Stück­lis­te und 3D-Modell. Anla­gen­her­stel­ler und End­an­wen­der redu­zie­ren so allein die Engi­nee­ring-Vor­lauf­zei­ten um bis zu 80 Pro­zent. Die vor­kon­fi­gu­rier­ten Modu­le von Abma­xx basie­ren auf hoch­ver­füg­ba­ren Stan­dard­kom­po­nen­ten. Der Modulan­satz senkt die Kos­ten um bis zu 35 Pro­zent und stei­gert die Ver­füg­bar­keit im Betrieb.

Die Beschleu­ni­gung von Engi­nee­ring und Inbe­trieb­nah­me erreicht Bosch Rex­roth durch einen Bau­kas­ten­an­satz. Er ver­knüpft die Vor­tei­le der Stan­dar­di­sie­rung mit aus­rei­chen­der Vari­anz für anwen­dungs­ge­rech­te Lösun­gen. Dazu haben die Inge­nieu­re von Rex­roth fünf Modu­le defi­niert: Tank, Motor-Pum­pen, Pum­pen­block, Umwälz­ein­heit mit Fil­te­rung und Küh­lung sowie Rück­lauf­fil­ter­mo­dul. Jedes Modul beruht auf bewähr­ten Kon­struk­tio­nen mit geprüf­tem Design und hoch­ver­füg­ba­ren Stan­dard­kom­po­nen­ten. Die Modu­le sind glei­cher­ma­ßen für Mine­ral­öl wie für die in der Metall­ur­gie häu­fig ein­ge­setz­ten Son­der­me­di­en wie HFC- und HFD-Medi­en aus­ge­legt.

Abma­xx deckt im ers­ten Schritt Tank­grö­ßen von 2.000 bis 12.500 l ab. In den drei Druck­stu­fen 160, 210 und 315 bar erfüllt das Kon­zept zukunfts­si­cher den Trend zu höhe­ren Arbeits­drü­cken. Die rea­li­sier­ba­ren För­der­strö­me rei­chen der­zeit von 345 l/min bis 2.160 l/min. Der Pum­pen­block und die Umwälz­ein­heit sind grund­sätz­lich mit Stand-by-Units aus­ge­rüs­tet, um höchs­te Ver­füg­bar­keit zu gewähr­leis­ten. Bewähr­te Sicher­heits­steue­run­gen hel­fen Kon­struk­teu­ren, die ent­spre­chen­den Sicher­heits­vor­schrif­ten mit­samt der erfor­der­li­chen Doku­men­ta­ti­on norm­ge­recht umzu­set­zen.

Die Stan­dar­di­sie­rung ver­rin­gert die Sys­tem­kos­ten und ver­ein­facht die Instand­hal­tung. Alle Modu­le sind so kon­stru­iert, dass sie eine best­mög­li­che Zugäng­lich­keit zu den Kom­po­nen­ten bie­ten. Dar­über hin­aus ver­rin­gert die Stan­dar­di­sie­rung den War­tungs- und Instand­hal­tungs­auf­wand über den gesam­ten Lebens­zy­klus, da die ein­ge­setz­ten Stan­dard­kom­po­nen­ten kurz­fris­tig ver­füg­bar sind und auch lang­fris­tig im Pro­gramm blei­ben. Eine war­tungs­freund­li­che Kon­struk­ti­on ver­ein­facht den Aus­tausch der Kom­po­nen­ten.

Abma­xx ver­kürzt das Engi­nee­ring kom­plet­ter Aggre­ga­te wie auch ein­zel­ner Modu­le. Die Aggre­ga­te decken in Funk­ti­on und Leis­tung die Anfor­de­run­gen metall­ur­gi­scher Anla­gen, Stahl- und Walz­wer­ken sowie Groß­pres­sen und wei­te­rer indus­tri­el­ler Anwen­dun­gen bis hin zu Groß­pro­jek­ten ab.