Große Intralogistikprojekte für Flughäfen oder Paketzentren müssen verschiedene konkurrierende Ansprüche unter einen Hut bringen. Nord Drivesystems setzt dabei für die Antriebstechnik auf einen umfassenden TCO-Ansatz, der sowohl den Systemintegratoren als auch den Betreibern gerecht wird. Der Schlüssel zum optimalen Kompromiss? Ein individuell zugeschnittenes Antriebskonzept auf Basis der Branchenlösung Logi Drive.

Die Lebenszykluskosten von Antriebslösungen (Total Cost of Ownership/TCO) umfassen sämtliche anfallenden Kosten: von der Anschaffung über die Inbetriebnahme, Nutzung und Wartung bis hin zur Entsorgung. Die beiden größten Hebel zur TCO-Senkung bieten dabei der Energieverbrauch sowie die Anzahl der eingesetzten Antriebsvarianten. Zwischen den Ansätzen der Energieeffizienzoptimierung und der Variantenreduzierung besteht jedoch ein Zielkonflikt. Diese beiden Spannungsfelder optimal in Einklang zu bringen, gehört zu den besonderen Stärken von Nord Drivesystems.

Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten

Der Antriebsspezialist weiß: Nur eine intensive Auseinandersetzung mit dem Projekt und seinen Anforderungen sowie eine sorgfältige Abwägung aller Aspekte, die sowohl die Wirtschaftlichkeit für Systemintegratoren als auch für Betreiber heranzieht, führt bei der Antriebsauslegung zum besten Ergebnis. Die Applikationsingenieure unterstützen ihre Kunden daher bereits bei der Planung mit umfassenden Analyse- und Beratungsleistungen. Mit den standardisierten IE4-Getriebemotorvarianten Logi Drive haben die Norddeutschen zudem leistungsstarke und zukunftsorientierte Antriebstechnik im Programm, die die Effizienz steigert und gleichzeitig die Varianten reduziert. Das Resultat: ein optimaler Kompromiss aus Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten.

Energieeffizienz im Fokus

Konzipiert man eine Anlage mit Antrieben, die jeweils auf den energieeffizientesten Arbeitspunkt ausgelegt sind, so fallen die reinen Investitionskosten optimal aus und die Motoren laufen unabhängig von ihrer Effizienzklasse vergleichsweise energieeffizient. Im Gegenzug müssen hierfür aber über den gesamten Lebenszyklus der Anlage viele verschiedene Antriebsvarianten verwaltet und gewartet werden. Schwerer wiegt das Problem, eine Anlage unter realen Bedingungen optimal zu konzipieren. So werden Förderbänder für Flughäfen, Warenlager und Paketzentren häufig auf die zu erwartende Maximallast und folglich mit entsprechenden Sicherheitsfaktoren ausgelegt. Hieraus resultieren meist zu groß dimensionierte Antriebsauswahlen. Im Realbetrieb wird bei solchen Anlagen die Maximallast jedoch nur mit einem geringen Anteil der beförderten Ladungseinheiten erreicht. Das Resultat einer solchen Auslegung ist, dass die Antriebe, die meiste Zeit im Teillastbereich arbeiten.

Win-Win-Situation

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Durch eine ausgewogene Kombination aus Variantenreduzierung und Energieeffizienz können sich hohe TCO-Reduzierungen ergeben. Die Logi-Drive-Antriebe vereinen die Vorteile beider Optimierungsstrategien und bieten damit nennenswerte Vorteile. Der höhere Anschaffungspreis durch Variantenreduzierung fällt dabei in der Gesamtbetrachtung nur unwesentlich ins Gewicht. Einen sehr viel größeren Effekt haben die Kosteneinsparungen, die sich im laufenden Betrieb durch die Vereinfachung und Optimierung des operativen Anlagenbetriebs ergeben. Zudem lässt sich durch die hohe Energieeffizienz sowie die vergleichsweise hohe Effizienz der IE4-Synchronmotoren über den kompletten Arbeitsbereich der Energieverbrauch der Antriebssysteme erheblich senken. Im Ergebnis profitieren alle Stakeholder – Systemintegratoren genauso wie Betreiber – vom optimalen Nord-Kompromiss.