Die effiziente Aufbereitung von Laborglas steht im Mittelpunkt der Miele-Präsentation auf der analytica in München. Etwa mit einem neuen SlimLine-Spüler, der bei gleichbleibend schlanken Ausmaßen mehr Platz im Innenraum bietet und nun auch mit dem komfortablen EasyLoad-Beladesystem ausgestattet ist. Die Großraum-Laborspüler der Serie PLW 86 lassen sich jetzt einfacher beladen – dank eines motorisch angetriebenen, höhenverstellbaren Wagens, der für Personen jeder Körpergröße ergonomisches Arbeiten ermöglicht.

 

Für die SlimLine-Spüler, die erstmals mit dem Zubehörsystem EasyLoad bestückt werden können, ist der Messeauftritt eine Premiere. Das System macht die Beladung einfach und schützt aufgrund seiner Konstruktion das Spülgut vor Beschädigungen. Die 65 Zentimeter breiten SlimLine-Modelle sind eine ideale Lösung, wenn auf kleinem Raum viel Laborglas sauber werden muss. Wird das System EasyLoad genutzt, können in einer Charge nun 192 Flaschen (100 Milliliter) aufbereitet werden, das sind etwa 50 Prozent mehr Flaschen als bisher. Die Körbe und Module, in denen das Spülgut automatisch richtig positioniert wird, lassen sich individuell zusammenstellen – bis zur Aufnahme für eine 50-Liter-Flasche. Glas in verschiedensten Formen und Größen wird mit Hilfe von Injektordüsen gründlich von innen gereinigt.

 

Mit dem automatisch höhenverstellbaren Transferwagen ATT 86 wird die Bestückung von Großraum-Laborspülern der Generation PLW 86 leichter. Stufenlos passt er sich unterschiedlichsten Körpergrößen an, sodass die oberen Etagen von jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin erreicht werden. Auch in diesen Spülern lässt sich mit EasyLoad die Effizienz steigern: Beladungsträger können mit passenden Injektordüsen so ausgestattet werden, wie es der individuelle Bedarf erfordert. Miele bietet außerdem ein Düsenset für die Aufbereitung von Sedimentiergefäßen, die zur Analyse von Wasserproben genutzt werden, an.

 

Eine weitere analytica-Premiere ist die Vorstellung des Portals „Miele MOVE“, das Live-Informationen über Spüler und Aufbereitungsprozesse an mobile Endgeräte schickt. Mit MOVE lässt sich aus der Ferne kontrollieren, ob wichtige Prozessparameter eingehalten werden, welche Geräte in Betrieb sind und ob ausreichend Reinigungschemie zur Verfügung steht. Bei Bedarf ist auch der Kontakt zum Miele-Service schnell hergestellt. Abgerundet wird die Miele-Systemlösung mit eigenen Prozesschemikalien, die auf unterschiedlichste Anwendungen und Anschmutzungen abgestimmt sind und eine gründliche, aber gleichzeitig schonende Aufbereitung von Laborglas ermöglichen. Wie sich die Miele-Systemlösung für Labore unterschiedlichster Größenordnungen in der Praxis umsetzen lässt, zeigt ein virtueller Rundgang.

 

Standort: Halle B1 – Stand 302