DPP und Dechema arbeiten künftig Hand in Hand

Die Deut­sche Phos­phor-Platt­form DPP und die Deche­ma Gesell­schaft für Che­mi­sche Tech­nik und Bio­tech­no­lo­gie e.V. haben eine Koope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung unter­zeich­net, die unter ande­rem eine lang­fris­ti­ge Zusam­men­ar­beit der bei­den gemein­nüt­zi­gen Ein­rich­tun­gen auf dem Gebiet des Nähr­stoff­ma­nage­ments beinhal­tet.

Ins­be­son­de­re soll es dar­um gehen, die viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten der bei­den Part­ner dahin­ge-hend zu koor­di­nie­ren, dass zukünf­tig gemein­sam an den so wich­ti­gen The­men wie Phos­phor-Recy­cling und Rück­ge­win­nung von Nähr­stof­fen aus ver­schie­de­nen Stoff­strö­men gear­bei­tet wird. Die DPP ist die natio­na­le Orga­ni­sa­ti­on für nach­hal­ti­ges Phos­phor­ma­nage­ment und kann in die Koope­ra­ti­on ihre Erfah­run­gen im Bereich der Tech­no­lo­gie­ent­wick­lung zur Phos­phor­rück­ge­win­nung, sowie kom­mu­na­le Bera­tung mit in die Koope­ra­ti­on mit ein­brin­gen, wäh­rend die Deche­ma als Netz­werk für che­mi­sche Tech­nik und Bio­tech­no­lo­gie vor allem ihr Know-how im Bereich der Spu­ren­stoff­be­hand­lung, der indus­tri­el­len Abwas­ser­auf­be­rei-tung und des Roh­stoff­re­cy­clings mit ein­bringt.

Die Deut­sche Phos­phor-Platt­form DPP e.V. ist ein ein­ge­tra­ge­ner gemein­nüt­zi­ger Ver­ein. Sie wur­de 2015 mit dem Ziel gegrün­det, Wis­sen und Kom­pe­ten­zen ihrer Mit­glie­der zu bün­deln und im Netz­werk Stra­te­gi­en für ein nach­hal­ti­ges Phos­phor-Manage­ment in den deutsch­spra­chi­gen Län­dern zu erar­bei­ten. Neben dem Phos­phor-recy­cling aus Rest­stof­fen wie z.B. Abwas­ser soll dabei auch eine res­sour­cen­scho­nen­de Nut­zung des Ele­ments Phos­phor, aber auch an-derer Nähr­stof­fe berück­sich­tigt wer­den.

Die Deche­ma Gesell­schaft für Che­mi­sche Tech­nik und Bio­tech­no­lo­gie e.V. führt Fach­leu­te unter­schied­li­cher Dis­zi­pli­nen, Insti­tu­tio­nen und Genera­tio­nen zusam­men, um den wis­sen­schaft­li­chen Aus­tausch in che­mi­scher Tech­nik, Ver­fah­rens­tech­nik und Bio­tech­no­lo­gie zu för­dern. Die Deche­ma sucht nach neu­en tech­no­lo­gi­schen Trends, bewer­tet die­se und beglei­tet die Umset­zung von For­schungs­er­geb­nis­sen in tech­ni­sche Anwen­dun­gen. Über 5.800 Inge­nieu­re, Natur­wis­sen­schaft­ler, Stu­die­ren­de, Fir­men und Insti­tu­tio­nen gehö­ren dem gemein­nüt­zi­gen Ver­ein an. Gemein­sam mit der Deche­ma Aus­stel­lungs-GmbH ist er Ver­an­stal­ter der Ache­ma.