Oer­li­kon AM, der Geschäfts­be­reich Addi­ti­ve Manu­fac­tu­ring des Tech­no­lo­gie­kon­zerns Oer­li­kon, wird das Digi­tal Enter­pri­se Port­fo­lio von Sie­mens ein­set­zen, um die Indus­tria­li­sie­rung der addi­ti­ven Fer­ti­gung vor­an­zu­trei­ben. Die bei­den Unter­neh­men haben eine ent­spre­chen­de stra­te­gi­sche Ver­ein­ba­rung bekannt gege­ben.

Die Inte­gra­ti­on des Digi­tal Enter­pri­se Port­fo­li­os von Sie­mens in die Soft­ware­land­schaft sei­ner AM-Pro­duk­ti­ons- und F&E‑Standorten wird es Oer­li­kon erleich­tern, den AM-Engi­nee­ring-Pro­zess von Anfang bis Ende aktiv zu mana­gen. Die Tech­no­lo­gie umfasst Soft­ware-Lösun­gen für das Engi­nee­ring und Pro­duct Lifecy­cle Manage­ment.

Lang­fris­ti­ges Ziel ist es, eine „digi­ta­le Fabrik“ zu erschaf­fen, mit der Oer­li­kon AM die Aus­wir­kun­gen von Ver­än­de­run­gen in allen Berei­chen des Pro­zes­ses – von der Mate­ri­al­aus­wahl über das tech­ni­sche Design bis hin zum Druck und der Nach­be­ar­bei­tung – nach­voll­zie­hen und ent­spre­chend anpas­sen kann. „Der­zeit arbei­ten wir auf ver­schie­de­nen Stu­fen der Wert­schöp­fungs­ket­te mit einer Viel­zahl von Spe­zi­al-Tools“, sag­te Dr. Sven Hicken, Lei­ter des Geschäfts­be­reichs Addi­ti­ve Manu­fac­tu­ring von Oer­li­kon. „Durch die Ent­wick­lung eines stär­ker inte­grier­ten Sys­tems, das uns mehr Trans­pa­renz bie­tet und alle unse­re Pro­duk­ti­ons­stand­or­te ein­be­zieht kön­nen wir fle­xi­bler und schnel­ler auf Kun­den­an­for­de­run­gen reagie­ren. Damit kön­nen wir schnel­le­re Fort­schrit­te bei der Inte­gra­ti­on addi­tiv gefer­tig­ter Bau­tei­le in die Seri­en­fer­ti­gung erzie­len.“

Die bei­den Unter­neh­men wer­den sich zunächst auf Tools kon­zen­trie­ren, die im Engi­nee­ring-Teil des AM-Pro­zes­ses ver­wen­det wer­den. Bis zum Abschluss des Pro­jekts wird es vor­aus­sicht­lich etwa zwei Jah­re dau­ern, ein­zel­ne Modu­le wer­den jedoch schon frü­her in Betrieb genom­men. „Oer­li­kon ver­fügt über umfang­rei­ches Know-how im addi­ti­ven Fer­ti­gungs­pro­zess. Wir wis­sen, dass wir von Oer­li­kon ler­nen kön­nen und freu­en uns des­halb, dass wir unse­re Tech­no­lo­gie dort ein­set­zen kön­nen, um ihre Pro­duk­ti­vi­tät zu stei­gern“, sag­te Dr. Kars­ten Heu­ser, Vice Pre­si­dent, Addi­ti­ve Manu­fac­tu­ring, Sie­mens Digi­tal Indus­tries. „Wir sind davon über­zeugt, dass wir gemein­sam einen gro­ßen Ein­fluss auf die Ein­füh­rung von AM in der Indus­trie haben kön­nen.“