Digitale Sensoren für unterschiedliche Anwendungen

Die genaue Kon­trol­le der Des­in­fek­ti­ons­mit­tel- oder ande­rer Was­ser­pa­ra­me­ter­wer­te ist essen­ti­ell für vie­le Auf­be­rei­tungs­pro­zes­se. Die neu­en Grund­fos DID „Plug & Measure“-Systeme sind eine gute Kom­bi­na­ti­on von moder­nen digi­ta­len Mod­bus Sen­so­ren für unter­schied­lichs­te Para­me­ter mit einem Aus­wer­te- und Regel­ter­mi­nal (CU382) zur Ver­wen­dung mit Grund­fos Smart Digi­tal Dosier­pum­pen, Gas­do­sier­sys­te­men oder In-situ-Bio­zid­sys­te­men.

Grund­fos DID gibt es für unter­schied­lichs­te Anwen­dun­gen und Ziel­grup­pen. Für Betrei­ber sind die DID Sys­te­me bereits mit den jewei­li­gen Sen­so­ren für die Anwen­dun­gen auf Wand­plat­te oder für Becken-/Tank­mon­ta­ge vor­kon­fi­gu­riert. Für OEM und Anla­gen­bau­er gibt es das DID Basis­sys­tem mit CU382-3 Ter­mi­nal auf Wand­plat­te, Mess­zel­le und 3 Sen­sor­ka­beln, wel­che dann indi­vi­du­ell mit bis zu 3 Mod­bus Sen­so­ren bestückt wer­den kön­nen. So las­sen sich unter­schied­li­che DID Sys­te­me schnell und unkom­pli­ziert mit nur einer gerin­gen Anzahl an Pro­dukt­num­mern gene­rie­ren. Durch die Modu­la­ri­tät las­sen sich die DID Sys­te­me auch nach­träg­lich ohne gro­ßen Kos­ten­auf­wand erwei­tern oder modi­fi­zie­ren.

Auf­grund der 3 Mess-/Re­gel­ka­nä­le, kann das CU382-3 Ter­mi­nal nicht nur 3 Sen­so­ren in einer Mess­zel­le bedie­nen, durch die Ver­wen­dung von zwei ein­zeln erhält­li­chen Durch­fluss­mess­zel­len ist das DID Sys­te­me in der Lage, 3 räum­lich getrenn­te Mess­punk­te mit nur einem Ter­mi­nal zu erfas­sen.

Komfortable und schnelle Parametrierung und Bedienung

Über die USB Schnitt­stel­le des CU382 Ter­mi­nals kön­nen die Daten vom inte­grier­ten Daten­log­ger auf einen USB Stick über­tra­gen und in der optio­nal erhält­li­chen Win­dows Soft­ware visu-tool dar­ge­stellt wer­den. Lie­gen Daten mit über­lap­pen­den Zeit­räu­men vor, sor­tiert die Soft­ware die­se auto­ma­tisch. Anschlie­ßend lässt sich das gesam­te Daten­pa­ket nach Excel expor­tie­ren.

Die Para­me­trie­rung eines Con­trol­lers nimmt oft die meis­te Zeit in Anspruch und dabei kön­nen sich schnell ein­mal Feh­ler ein­schlei­chen. OEM und Anla­gen­bau­er mit immer wie­der­keh­ren­den Anwen­dun­gen inves­tie­ren viel Zeit in der Para­me­trie­rung von Steue­run­gen. DID kann über die USB Schnitt­stel­le in kür­zes­ter Zeit para­me­triert wer­den, so dass Zeit gespart wird und Para­me­trie­rungs­feh­ler mini­miert wer­den. Eben­so las­sen sich Ein­stel­lun­gen vor Para­me­te­rän­de­run­gen sichern und bei Bedarf wie­der ein­spie­len oder per Mail zur Opti­mie­rung ver­sen­den.

Über den ein­fa­chen Import via USB Schnitt­stel­le sind die CU382 für die Zukunft gerüs­tet, da sich neue Firm­ware und Funk­tio­nen so schnell und unkom­pli­ziert ein­spie­len las­sen. Grund­fos DID lässt sich via Mod­bus RTU an über­ge­ord­ne­te Feld­bus­sys­tem anbin­den, wei­te­re Feld­bus­se fol­gen in Kür­ze.

Digtiale „Plug & Measure“ Sensoren

Bei den Plug & Mea­su­re-Sen­so­ren fin­det die Aus­wer­tung bereits im Sen­sor statt, und die Daten wer­den sicher via Mod­bus RTU zum CU382 Ter­mi­nal über­tra­gen. Somit kön­nen Signa­le siche­rer über wei­te­re Stre­cken über­tra­gen wer­den. als es mit her­kömm­li­chen Sen­so­ren mög­lich ist.

Die neu­en ampero­me­tri­schen Sen­so­ren beein­dru­cken durch ihre Genau­ig­keit und durch die bereits im Sen­sor inte­grier­te Tem­pe­ra­tur­kom­pen­sa­ti­on. Durch ihre hohe Selek­ti­vi­tät lie­fern sie sta­bi­le Signa­le in unter­schied­li­chen Was­ser­qua­li­tä­ten und bei schwan­ken­den Anström­ge­schwin­dig­kei­ten. Die Sen­so­ren ver­fü­gen über eine sehr kur­ze Ein­lauf­zeit (>1h), und die Ansprech­zeit, bis zum Errei­chen von 90 % des End­wer­tes, ist bei fast allen Mess­zel­len­ty­pen klei­ner als zwei Minu­ten. Wie alle scan-Sen­so­ren sind sie ab Werk vor­ka­li­briert, lang­zeit­sta­bil und durch gerings­ten War­tungs­auf­wand wirt­schaft­lich im lau­fen­den Betrieb. Die Mem­bran muss nur ein­mal im Jahr getauscht wer­den. Damit sind die War­tungs­kos­ten nied­rig.