Beim Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) wird Tilman Wilhelm (46) der neue Leiter von Ordnungspolitik, Presse und Öffentlichkeitsarbeit . Wilhelm kommt von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH), einer Programmgesellschaft, die Förderprogramme und Netzwerkaktivitäten für Bundesministerien im Bereich nachhaltiger Mobilität koordiniert.

„Mit Tilman Wilhelm übernimmt ein ausgewiesener Wasserstoff- und Mobilitätsexperte mit bester politischer Vernetzung in Berlin und auf EU-Ebene die Kommunikationsverantwortung beim DVGW. Wir freuen uns sehr, ihn als neuen Kollegen in Kürze an Bord zu haben. Mobilität, Industrie und Wärmesektor – die Energiewende wird zu weitreichenden Veränderungen führen, die der DVGW mit seinen Mitgliedern aktiv mitgestalten will. Wasserseitig eröffnen die Kommunikationsherausforderungen zur Trinkwasserverordnung in diesem Jahr große Chancen, die wir gemeinsam nutzen wollen.“

– Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender

Tilman Wilhelm ist derzeit noch als Bereichsleiter Kommunikation und kommunale Netzwerke bei der NOW Gmbh beschäftigt, für die er seit 2008 tätig ist. Von 2006 bis 2008 war er Referent für Umwelt-, Energie- und Verkehrspolitik im EU-Büro des Zentralverbands des Deutschen Handwerks in Brüssel. Wilhelm hat Master-Abschlüsse in Politikwissenschaften und International and European Politics der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg bzw. der Universität von Edinburgh sowie berufsbegleitend einen Abschluss in Technologie- und Innovationsmanagement der RWTH Aachen erworben.

„Das Tempo mit dem wir unsere Energieversorgung weiterentwickeln und die Integration von erneuerbaren Energien in allen Sektoren vorantreiben wird weiter anziehen. Die kommenden Jahre halten große gesetzgeberische und kommunikative Herausforderungen bereit. Der DVGW hat in diesem Veränderungsprozess eine zentrale Position. Es wird darauf ankommen, Interessen zu bündeln und sichtbar zu machen, zielorientiert und ausgleichend Gemeinsamkeiten aller Stakeholder herauszuarbeiten sowie immer wieder um breite gesellschaftliche Akzeptanz zu werben. Das Ziel: ein Energiesystem, das ökologisch erneuerbar und wirtschaftlich erfolgreich ist. Ich freue mich sehr darauf, künftig an dieser Aufgabe mitzuwirken“, so Wilhelm.

Wilhelm tritt am 1. April die Nachfolge von Dr. Dennis Rendschmidt an, der den Verein im vergangenen Jahr verlassen hatte. Er berichtet an den Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Gerald Linke.